the blueprint of pop literature

Wer es damals, 1987 verpasst hat, dieses famose Buch namens "Mai, Juni, Juli", geschrieben von Joachim Lottmann , handelnd von geballter Popkultur mit Spitzen, Kanten, Solo-Kult und so, der kann die Lücke bald füllen. Nachdem es lange Zeit vergriffen war, wird es nun bei Kiepenheuer & Wits
Der Autor selbst schreibt – sehr unterhaltsam – in der taz über die damaligen "Abenteuer in der Wirklichkeit", die ihn während der Entstehung des Manuskriptes begleiteten: "Rainald Goetz versuchte damals, eine der Vorablesungen zu sprengen. Mit manischen kleinen Augen durchbohrte er das Publikum: ‚Ollawei derselbe Schmarrn!‘ Angeblich ging ihm das alles schon lange auf die Nerven; es ist ihm zu glauben.(…)Da ich mich weigerte, mein Konzept zu verwässern, übernahm Diederichsen den undankbaren Stoff. Namen wurden erfunden, blonde Frauen in brünett umgefärbt, Clara Drechsler hieß plötzlich anders, und auf dem Cover stand nun ‚Roman‘." Lottmann war auch mit seinen anschließenden Büchern " Deutsche Einheit " und "Kanaksta. Von deutschen und anderen Ausländern." recht erfolgreich. Unbedingt den taz-Text lesen, dann weiß man was man lesen will und vielleicht auch woran man ist.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here