Text:
Anne Waak
Die Nacht und ihre Verlockungen spielen für das Schaffen von AZARI & III eine tragende Rolle. Nicht nur, weil sich die beiden Produzenten Alphonse Lanza und Christian Farley und die Sänger-Performer Fritz Helder und Cedric Gasiada beim Ausgehen in ihrer Heimatstadt Toronto begegneten. Die Stunden nach Einbruch der Dunkelheit sind sowohl Horizont als auch Bestimmungsort ihres Debütalbums Azari & III.
Erschienen in SPEX #334 09/10 2011 | 19.08.2011 16:50
Text:
Walter W. Wacht

Nicht mehr lange bis zur siebten Ausgabe des Festivals beziehungsweise des Musik- und Medienkongresses c/o pop in Köln. Dabei wird nicht nur Spex Live in Köln gastieren, auch abseits unserer Club-Veranstaltungen kann man eine schiere Vielzahl an Konzerten, DJ-Sets und inhaltlichen Veranstaltungen besuchen. Im Folgenden geben wir mit dem »Spex Guide to c/o pop« einen Überblick zu den interessantesten und vielversprechendsten Veranstaltungen des Festivals.
Text:
Walter W. Wacht

Auto-Tune überall. Auch Uffie setzt den Effekt in ihrer aktuellen Single »A.D.D. S.U.V.« nicht gerade sparsam ein. Die Ausnahme: Mr. Pharrell Williams Feature-Spot, der dafür über »Ghetto«-dies und »Ghetto«-das referiert.
Text:
Sebastian Hammelehle
Uffie ist der Hype von vor drei Jahren, ihr Konzept ist längst von der kalifornischen Landpomeranze Ke$ha kopiert und in die Charts überführt worden. Zu spät für Uffies Debütalbum ist es aber nicht – denn auf ihm packt sie ihre Geringschätzung für amerikanische Mainstreamkultur in großartige Texte.
Erschienen in SPEX #326 05-06.2010 | 03.06.2010 12:28
Text:
Jan Kedves

Malcolm McLaren ist gestern in einem Schweizer Hospital im Alter von 64 Jahren gestorben. Der Künstler, den man genauso als genialen Manager, Designer, Provokateur, Impresario, Ausbeuter und Pressemanipulator bezeichnen konnte, litt seit einigen Jahren an der seltenen Krebsart Mesotheliom, ohne dies publik zu machen. Sein Zustand schien lange Zeit stabil. Im Oktober brach die Krankheit erneut aus. Mit McLaren, der in den Siebzigern als Manager der Sex Pistols berühmt wurde, verliert die Kunst- und Popwelt einen ihrer wichtigsten Vordenker.
Text:
Christoph Braun
Uffie ist auch dabei. Darf man
So Me glauben, dem Grafiker von Ed Banger Records, dann ist es bis zum Debüt-Album der U20-Pariserin nicht mehr lange hin. Also liebe Region Saar-Lor-Lux und liebe Zugereisten, endlich wird es auf dem
Electricity Festival in Saarbrücken am 22. Dezember mal was Neues geben statt dem ewig hittigen »Pop The Glock«. Überhaupt versammeln sich hier einige schöne Namen aus den diversen Schulen des Tanzens.
Text:
Christoph Braun

Er ist es.
SO ME ist der Typ Ende 20, der
Ed Bangers Musik von Anfang an in Bilder umgesetzt hat. Bertrand de Langeron heisst er eigentlich, macht nebenbei auch Auftragsjobs für Hipster- und Lifestyle-Marken oder Videos für die
Kanye Wests dieser Welt, und vor allem: SO ME zeichnet
Uffie als Comic-Ikone,
Sebastian als Auge-Nase-Mund-Porträt und natürlich das berühmte T/ Kreuz von
Justice. Während der Bartknuffel eigener Aussage nach bisher immmer verwertbare Sachen gemacht hat, eröffnet er nun seine erste Kunst-Ausstellung.
Text:
Jan Kedves
Erschienen in SPEX #310 09-10.2007 | 20.11.2007 00:00
Text:
Walter W. Wacht

Anfang letzten Jahres war
Uffie schon einmal in Deutschland unterwegs. Das war zu Zeiten, als ihre erste Single »Ready to Uff« bereits durch die Decke diverser Clubs gegangen war, jeder etwas, aber nicht vieles über die kleine Amerikanerin wusste, und sich die Hysterie mit ihrer zweiten Single »Hot Chick« gerade so richtig hochschaukelte. Das
Hotel Shanghai in Essen war dementsprechend bis zur Tür gefüllt, die Erwartungshaltung groß, die Euphorie ebenfalls und unzählige Handykameras leuchteten über den Köpfen der Gäste. Im Anschluss konnte man sicher sein, dass der Hype klarging und Anna-Catherine Hartley alias Uffie ihrer selbstauferlegten Rolle als Partykanone und Anheizerin durchaus nachkam.
Text:
Christoph Braun

Tja, es hört einfach nicht auf. Nach The Verve, den Smashing Pumpkins und natürlich Genesis gilt es heute, schon wieder ein Supergroup-Comeback zu vermelden. Vor elf Jahren veröffentlichten Jörg Burger und Wolfgang Voigt als Burger/ Ink ihr angeglamtes Neopoptrance-Album »Las Vegas«, und vor zehn Jahren standen sie zum letzten Mal als Live-Act gemeinsam auf der Bühne. Doch wie gehabt zelebriert
Kompakt eine große Sause zur
c/o pop und stellt zur »Total 8«-Party traditionsgemäß die gleichnamige Label-Compilation vor, die vom lapidar betitelten Burger/ Voigt-Track »Man lebt nur zweimal« eröffnet wird. Der spielt auch wieder mit diesen Spaghetti Western-Motiven, wie es Burger/ Ink auf »Las Vegas« bereits taten, schön. Natürlich geht bei c/o pop auch in diesem Jahr wieder soviel, dass ich an dieser Stelle gar nicht erst mit Namen wie M.I.A., Architecture In Helsinki, Uffie oder Digital Mystikz anfangen will. Neben dem Festival wird es auch in diesem Jahr wieder die drei weiteren Säulen Affair, Conference und Fussballturnier geben. Unser Schwestermagazin
Groove präsentiert unter anderem das Clubprogramm »Deutschlandreise«, für das je ein Kölner Label mit einem anderen Label aus Deutschland zusammen arbeiten wird. Zudem werden die »Musikzimmer«-Bilder des Fotografen Ragnar Schmuck gezeigt. Für die gleichnamige Groove-Interviewreihe fotografierte Schmuck unter anderem die Heimstudios von Dixon, Dominik Eulberg, Richie Hawtin oder Ricardo Vilalobos.
c/o pop
15.-19.08. 2007
Köln, diverse Orte