Saam

Am kalten Leuchten des Displays wärmen

The xx mit App zu Saam Farahmands Installation, neuer Gil-Scott-Heron-Remix von Jamie xx im Stream

Text: Walter W. Wacht

The xx Apple AppLetztes Jahr zu dieser Zeit wurde an anderer Stelle auf »xx – A Sculpture of the Album« hingewiesen, Saam Farahmands audiovisuelle Installation, die für die Postgaze-Band auch als Musikvideo funktionieren sollte (vgl. auch Spex #325). Schön anzusehen waren die rund zweieinhalb Meter hohen Stelen, mattschwarzen mit den in die Vorderseite eingelassenen Bildschirmen und Lautsprechern, auf jeder der drei Installationen sah mein ein anderes Mitglied von The xx sein Instrument spielen, eine dreidimensionale Wahrnehmung ihres selbstbetitelten Albums sollte so möglich sein – was sich zunächst spektakulärer las, als es letztlich war. Dem Presserummel folgt nun ein Jahr später eine iPhone-App.                            

 
 

The XX

Ausstellung ihrer Musikvideo-Skulptur in Berlin, Nick-Hornby-Diss, Video zu »VCR«, MP3, Scott-Heron-Remix

Text: Walter W. Wacht

XX Skulptur TeaserIn der zweiten Januarwoche wurde in London die neueste Arbeit des Musikvideoregisseurs Saam Farahmand präsentiert, die der Brite gemeinsam mit der bzw. für die derzeit omnipräsente Neogaze-Band The XX realisierte: »XX – A Sculpture of the Album«. Mittels dreier schwarzlackierter hölzerner Stelen samt darin jeweils eingelassenem Flachbildschirm und Verstärker-Box hat Farahmand eine räumlich begehbare Installation geschaffen, über die Bildschirme und Boxen konnte man den jeweiligen Bandmitgliedern während der Performance oder Ruhepausen von Songs ihres Albums »xx« zusehen. Nun kommt »XX – A Sculpture of the Album« für fünf Tage auch nach Deutschland. Ihre aktuelle Tour ist derweil nahezu ausverkauft, Pop-Autor Nick Hornby gab sich im Interview etwas gelangweilt und ein ›richtiges‹ Musikvideo zur neuen Single »VCR« gibt es nun auch.                            

 
 

A Sculpture of The XX

Musikvideo-Installation in London, auf Tour, neue Single mit Matthew Dear

Text: Walter W. Wacht

»Es wird eine Gegenreaktion zu YouTube geben«, konstatierte Sasha Nixon von der britischen Produktionsfirma Partizan im vergangenen Jahr. Die Hochzeiten der Musikvideos sind vorbei, zumindest die der fetten Budgets. Mittlerweile kämpft eine Vielzahl von professionellen Regisseuren, Produktionsteams und andererseits Amateuren um die bei den Plattenfirmen immer schmaler werdenden Budgets für Videoclips, die sich trotz den wachsenden Erfolgen von iTunes und anderen Plattformen immer noch nicht wirtschaftlich rechnen.

    Die für ihre Werbe-, Spielfilm- und Musikvideoarbeiten äußerst renommierte Londoner Agentur Partizan reagierte auf diese Entwicklung – und arbeitete mit ihrem Regisseur Saam Farahmand an dem neuen Format des nicht-digitalisierbaren Musikvideos. Das erste Ausstellungsstück dieser Art wird nun ab Donnerstag in London gezeigt, es handelt sich um die Visualisierung von »xx«, dem durchaus überraschenden Album der fabelhaften britischen Neogazer The XX.                            

 
 

Niemand kann von Musikvideos leben

Die Produktionsfirma Partizan im Interview

Text: Walter W. Wacht

Das Musikvideo stand einst für hochwertiges Handwerk – heute werden zahlreiche Clips mit minimalen Budgets realisiert. Sasha Nixon von Partizan zu Stand und Zukunft des Formats.                            

 
 

Hercules And Love Affair

Blind (feat. Antony Hegarty)

Text: Walter W. Wacht

Es ist leider nicht das beste Video, das Saam für Hercules And Love Affair produziert hat. Natürlich liegt es nicht am Cast: die Hauptrolle wurde mit der Jungschauspielerin Jamie Winstone besetzt. Sie soll bekannt sein aus The Streets' »When You Wasn't Famous« aka Rehab-Video, sagt man bei Wikipedia. Zu sehen ist von ihr darin nicht allzu viel, in »Blind« rüc ...                            

 
 

These New Puritans

Elvis

Text: Walter W. Wacht

Von wegen klare Linien, von wegen King of Rock&Roll. In dem Video zu »Elvis« sieht man die sonst so adrett von Hedi Slimane eingekleideten jungen Herren aus Southend, Essex, barbusig und mehr als übernächtigt. Ihre Körper weisen dabei unangenehm wirkende Verformungen auf, von den zahlreichen Prellungen und Schürfwunden mal ganz abgesehen.     N ...                            

 
 
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