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Die Redaktion
Die Muppets mit Horrorfilm-Mashup – – – Daft Punk mit Maschinen-Musik für »Tron Legacy« – – – Moodymann mit Frisörtermin bei Red Bull – – – Trevor Jackson mit Musikvideo für Matias Aguayo – – – MP3s von Cobblestone Jazz und Madlib The Beat Conducta – – – »Dial 2010« und Fol »Liar« Chen im Stream – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht

Aus New York berichtete Jens Balzer in Spex #324 anlässlich des Konzerts der Metal-Supergroup Shrinebuilder: »Sie zertrümmern die Traditionen und kleben aus deren Fragmenten ein schönes, schiefes, aber jedenfalls ganz neues Bild zusammen. Shrinebuilder sind so gesehen auch keine Band, sondern ein echtes Ensemble. Sie bereichern den Metal mit einem Kollektivismus, den es in dieser Form bislang nicht gab.« Im April kommen Scott ›Wino‹ Weinrich (Saint Vitus, The Obsessed), Dale Crover (Melvins), Scott Kelly (Neurosis) und Al Cisneros (Om, Sleep) als Shrinebuilder nun für einige wenige Live-Shows nach Deutschland, Österreich und die Schweiz, für die Gestaltung des Tour-Posters wird derzeit ein Wettbewerb ausgeschrieben. Die Spielregeln lesen sich wie folgt:
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Die Redaktion
Ein Kinderchor singt Phoenix – – – Marion Cotillard singt mit Franz Ferdinand – – – Four Tet remixt Pantha du Prince – – – Wareika remixen Aufgang – – – Ein neuer Song von The Irrepressibles – – – Das Debüt-Album von Ellie Goulding – – – Haste Töne: Der Spextrakt.
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Die Redaktion
Bissige Worte zur »Selbstbeweihräucherungs-Chose« Echo – – – Weise Worte Žižeks zum Kapitalismus – – – Keine Worte zu Joy Orbison – – – Englische Worte zu einem deutschen Schlachtertreffen – – – Erste Worte zu Mike Skinners vorerst letzten Album – – – Ohne Worte: Live-Shows bzw. -Sets von Pavement bzw. Autechre – – – Der Spextrakt: Wort!
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Die Redaktion
Wie entstand OK GOs Rube-Goldberg-Maschine? – – – Was meint Žižek zu »Avatar«? – – – Von welchem Planeten kommt Flying Lotus? – – – Wie klingt der Very-Best-Remix des XX-Remixes des Florence-Covers des Staton-Originals? – – – Und wie klingt das Mashup der Staton-Gesangsspuren? – – – Was macht Jonny Miller aus Tunng? – – – Und wer streamt eigentlich Archie Bronson Outfits Kokosnuss? – – – Antworten darauf gibt der Spextrakt.
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Walter W. Wacht

Überlassen die Foals die Tempo-Mache nun den Anderen? Ihr neuer, siebenminütiger Song »Spanish Sahara« jedenfalls setzt mehr auf dramatisch-langsamen Aufbau denn auf die knackig-vertrackten Rhythmen und das energische Auftreten ihres Debüt-Albums »Antidotes«: Nur kurz nehmen Schlagzeug- und Gitarrespiel eine dominante Rolle im Stück ein, der Großteil von »Spanish Sahara« ist geprägt von elektronischen Effekten und melancholischer Grundstimmung. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der Remix des britischen Ambient-Dubstep-Duos Mount Kimbie: Ihre Bearbeitung von »Spanish Sahara« verlangsamt das Original der Band aus Oxford nochmals, setzt dabei auf die asynchronen Beatpatterns von Dubstep, wirkt insgesamt aber präsenter und schlüssiger als das Original des Tracks. Das Beste daran: Der Mount-Kimbie-Remix steht zum kostenlosen Download auf der Webseite der Foals bereit. Daneben wurde das neue Musikvideo zu »Spanish Sahara« vorgestellt, zwei Live-Shows in Deutschland stehen ebenfalls.
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Die Redaktion
Ein Nachruf auf Louisville Records – – – Vorschlag: 13 Euro für die Kulturflatrate – – – Cover-Artworks als Penguin Books – – – Jörg Buttgereit führt »Durch die Nacht« – – – Die Broken Bells mit Kinder-Kritik – – – OK GO und die Mega-Rube-Goldberg-Maschine – – – Owen Pallett mit No-Budget-Video – – – Neue Remixes als MP3 von The XX für Magic Wands, Chiddy Bang für die Gorillaz und Schlachthofbronx für DJ Mujava – – – Neue Alben von Tunng und Solex vs. Christina Martinez + Jon Spencer im Stream – – – Der Spextrakt.
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Michael Lutz
Tiny Vipers ist Jesy Fortino, eine viel zu wenig beachtete Musikerin aus Seattle, die mit Akustikgitarre und Gesang geradezu geisterhafte Visionen entwirft. Ihre kraftvoll-erdige Stimme und das glühende Gitarrenspiel vermitteln dreierlei: Können, Willen und Grundehrlichkeit.
Ab kommender Woche ist Fortino mit ihrem letztjährig auf Sub Pop erschienenen Album »Life on Earth« auf Akustik-Tournee durch Deutschland und Österreich, im Rahmen ihres Zwischenstopps in Berlin tritt sie gemeinsam mit der Múm-Mitbegründerin bzw. aus dem Animal-Collective-Umfeld stammenden Multiinstrumentalistin Kria Anna Valtýsdóttir alias Kria Brekkan auf.
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Walter W. Wacht
Überraschungen gibt es auch auf »Oversteps« keine: Das zehnte Autechre-Album klingt wieder wie 1000 Jahre Maschinenwinter, also durchweg aufregend und die verschiedenen Geschmäcker spaltend. Wer früher schon keinen Zugang zu den sorgfältig ausmodulierten Klangwelten Rob Browns und Sean Booths fand, der dürfte auch mit »Oversteps« gehörige Probleme bekommen. Vielleicht ist dies auch der Grund für den Radio-Marathon, den das aus der Nähe Manchesters operierende Duo am Dienstagabend wegsenden wird. Im Rahmen der zwölfstündigen Radiosendung dürften Autechre dann – wie schon vor zwei Jahren – nicht nur einen Großteil ihrer eigenen Diskografie auswalzen, sondern auch Begleitveröffentlichungen und Inspirationen preisgeben. Vielleicht hört man dann auch Auszüge aus »3. Telepathics Meh In- sect Er Connection«, dem Nebenprojekt Sean Booths mit Mika Vainio von Pan Sonic.
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Walter W. Wacht
Am kommenden Freitag erscheint nun auch »Plastic Beach«, das dritte Album der fiktiven Comicband Gorillaz. Zum Stichwort »F wie Fiktion« heißt es im »ABC der Affen« in der aktuellen Spex #325 übrigens:
»Man müsste vermutlich einen Psychiater fragen, um beurteilen zu können, ob angesichts der komplett erfundenen Lebensläufe der Gorillaz-Figuren nicht auch Kindheitsfantasien ausgelebt werden, etwa wenn behauptet wird, Murdoc habe zwischen zwei Produktionen im großen Stil Waffen an Diktatoren in Drittweltländern verkauft.«
Seit heute lässt sich »Plastic Beach« nun per Album-Stream in Gänze auf Realitätstauglichkeit untersuchen.