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Thomas Vorreyer

Die Veranstaltungsreihe Kometenmelodien ist das programmatische Kleinod der Berghain Kantine, Berlin. Heute Abend tritt dort der Braxton-Schüler und Dirty Projectors-Musiker Nat Baldwin samt Kontrabass auf.
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Thomas Vorreyer

Elektronischer Brückenschlag zwischen Belgien und Deutschland: Das hiesige Label Meakusma und das Goethe-Institut bringen am 18. Februar Jan Jelineks Farben, Anstam und Monolake nach Brüssel. Letzterer wird ein sechskanäliges Konzert im Dunkeln geben. Auch Actress und Sensu sind dabei.
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Thomas Vorreyer

The Men, Zola Jesus' New Yorker Labelkollegen, wuchten mit ihrem neuen Album Open Your Heart den Postpunk zurück auf die Plattenteller. Spex.de verlost Plätze für ihre Konzerte diese Woche in Leipzig und Berlin.
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Thomas Vorreyer

Comedy, Electronica, Soul, Beatboxen: Dem dichten Haargestrüpp Reggie Watts entspringt eine wundersam komische und mitreißende Bühnenshow. Am Sonntag ist der Musiker, der Brian Eno, Conan O'Brien und Regina Spektor zu seinen Fans zählt, in Berlin. Spex verlost noch Plätze.
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Thomas Vorreyer

Wider dem deutschen Winter, her mit der mexikanischen Hitze! Apparats aktuelles Album versprüht die Wärme des Pazifiks. In Berlin gibt die Band Anfang nächster Woche ihre letzten drei Konzerte des Jahres. Als Vorband mit dabei: der Techno-Shoegaze-Melancholiker Cubenx. Spex verlost Plätze.
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Daniel Fersch
Ob das Video zu 35 Summers vom im September erscheinenden, neuen Album des britischen Electronica-Duos Plaid durch dessen Auftritt als Headliner beim letztjährigen KRAKE FESTIVAL in Berlin inspiriert wurde, ist uns nicht bekannt. Möglich wäre es aber, denn in dem Clip tritt eine im Kimono gewandete Frau zu einem Unterwasserkampf gegen einem gigantischen Oktopus an. Während der Riesen-Tintenfisch bei Plaid jedoch für das Unheimliche steht, verwendet das Festival for Experimental Dance Music das Tier als Metapher für die tentakelartig verästelten Formen und Untergenres der elektronischen Musik.
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Ulrich Gutmair
Man könnte meinen, seit die Daten in Lichtgeschwindigkeit um den Globus flitzen, wäre das globale Dorf auf denselben Takt synchronisiert. Stattdessen vermehren sich aber die Ungleichzeitigkeiten genauso wie die musikalischen Genres und die sie vermittelnden Kanäle. So sitzt man vor seinem Rechner und ärgert sich, dass einem das Trio BORIS bis jetzt entgangen ist. Dabei besteht der ganze Witz von Boris darin, sich mittels eines minimalen Rockinstrumentariums von Bass, Gitarre, Schlagzeug und Stimme eine ziemlich unwahrscheinliche Kombination unterschiedlicher Genres und Traditionen der letzten vierzig Jahre Popmusik einzuverleiben. Psychedelischer Rock und Heavy Metal treffen auf Punk, New Wave, Postrock und Techno. Can hören sich eben doch anders an, wenn man Basic Channel kennt.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 01.07.2011 14:00
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Daniel Fersch
Der rituelle Sufi-Trance der MASTER MUSICIANS aus dem Dorf Jajouka im marokkanischen Rif-Gebirge hat ein ganz eigenes Timing. Die Auftritte der vielköpfigen Gruppe können mehrere Stunden dauern, in denen sie ohne Unterbrechung einen repetitiven, rhythmisch komplexen Klangteppich weben. Die mystische Aura der Musik, der eine transzendente Kraft und heilende Wirkung nachgesagt wurden, brachte ihr in den Fünfziger und Sechziger Jahren die Aufmerksamkeit der westlichen Alternativkulturen ein. William S. Burroughs, der Jajouka in den Fünfziger Jahren besuchte, nannte die Master Musicians eine »4.000 Jahre alte Rock’n’Roll-Band«. Nach zwanzig Jahren tourt die von Bachir Attar geleitete Band in dieser Woche zum ersten Mal wieder durch Deutschland.
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Daniel Fersch
Für den diesjährigen Summer Slang - das sommerliche Showcase-Konzert, bei dem das verdiente Independet-Label CITY SLANG eine Auswahl seiner Künstler präsentiert - haben sich die Macher den Titel des neuen Herman-Dune-Albums Strange Moosic als Motto ausgeborgt. Neben Auftritten von Herman Dune, Wye Oak und Waters gibt es eine Ausstellung mit Zeichnungen von Yaya Herman Dune. Vorab verschenkt City Slang zudem MP3s von von allen beteiligten Bands.
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Walter W. Wacht
Wer auf einen Konzertbesuch der einzigen Club-Show von The Kills in Berlin spekulierte, derzeit aber noch kein Ticket besitzt – Pech gehabt: die Show im Huxley’s ist ausverkauft. Schon im Januar des Jahres haben Alison Mosshart und Jamie Hince die Promo-Maschine für ihr neues Album »Blood Pressures« angeworfen, die logische Konsequenz: große Vorfreude auf ihr viertes Studioalbum und ein damit ausverkauftes Konzert. Zwei Trostpflaster gibt es allerdings:
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Walter W. Wacht
Wo ist Dubstep? Oder anders gefragt: Wo ist Housemusik? Darren Cunningham alias Actress schob Anfang des vergangenen Jahres mit seinem Album »Splazsh« erfolgreich die Genretektonik an, die Musiken begannen seitdem immer mehr zu driften und sich zu reiben: Joy Orbison veröffentlichte zuletzt immer mehr von geraden Beats geprägte Tracks oder legte konsequenterweise auch gleich House statt Dubstep auf – so geschehen u.a. 2010 im Horst Kreuzberg, was auf der Tanzfläche durchaus für Irritationen ob der musikalischen Taktung sorgte. Mit dem neuesten Teil der Reihe »fabric Live« gibt nun der 22-jährige Produzent David Kennedy einen Überblick über seinen Output unter den Pseudonymen Ramadanman und Pearson Sound.
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Ulrich Gutmair
Chuckamuck haben es drauf. Nonchalant spielen sie ihren Garagenpunk, der manchmal auch nach Beat klingt. Sie schmeißen mit Melodien um sich, schreiben Songs mit viel Oh-oh-oh und Ah-ah-oh-oh-oh, bearbeiten Schlagzeug, Bass und zwei Gitarren mit Drive und Gefühl.
Erschienen in SPEX #331 03-04.2011 | 21.03.2011 11:12