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Die Redaktion
Bissige Worte zur »Selbstbeweihräucherungs-Chose« Echo – – – Weise Worte Žižeks zum Kapitalismus – – – Keine Worte zu Joy Orbison – – – Englische Worte zu einem deutschen Schlachtertreffen – – – Erste Worte zu Mike Skinners vorerst letzten Album – – – Ohne Worte: Live-Shows bzw. -Sets von Pavement bzw. Autechre – – – Der Spextrakt: Wort!
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Walter W. Wacht
Die Vorgeschichte zu »Tomorrow, in a Year«, der Darwin-Oper in Kollaboration mit The Knife, Mt. Sims und Planningtorock, dürfen wir nach mehreren Features zum Thema als bekannt voraussetzen? Gut. Nicht nur wird die Musik zur Oper am 5. März als Album veröffentlicht, man kann die Platte bereits jetzt auf der Webseite von The Knife vorbestellen und im gleichen Zuge als MP3 herunterladen. Außerdem bieten The Knife das Album schon seit rund einer Woche in Gänze (siehe untenstehende Playlist) zum kostenlosen Stream an. Interessanter ist allerdings das kleine Roundtable-Hörspiel, das The Knife vor knapp zwei Stunden auf ihrem SoundCloud-Profil geparkt haben.
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Max Dax, Mark Stewart
Sie liefen Gefahr, zu einer Supergroup zu werden, auf die sich alle einigen können – und daran zu ersticken. Also ließ sich Robert »3D« Del Naja, der Gründer und zuletzt alleinige Lenker der Band, acht Jahre Zeit, löschte ein bereits komplett eingespieltes Massive-Attack-Album und hieß seinen alten Mitstreiter Grantley »Daddy G« Marshall wieder in der Band willkommen. Mit »Heligoland« wärmen Massive Attack ihren auf »100th Window« auf Eiseskälte heruntergefahrenen Sound wieder spürbar auf. Warm ist auch die Umarmung, als sich Mark Stewart und Del Naja im Berliner Tempodrom wiedersehen. »How do you get the cheese from the bear in the woods?«, fragt Stewart zur Begrüssung. Und als Del Naja verdutzt guckt, feuert Stewart die Pointe ab: »C’mon, bear!«
Erschienen in SPEX #324 01-02.2010 | 01.02.2010 16:35
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Walter W. Wacht

Am Freitag findet die zweite Ausgabe von Spex Live vor ausverkauftem Haus in Hamburg statt, für alle ohne Ticket kommt hier das Trostpflaster: Schon am 12. Mai findet Spex Live erneut statt, dann wie im Vorjahr im Berliner Club Berghain. Auf Twitter wurde bereits über Termin und Booking spekuliert, dem möchten wir gerne einen Schuss Bestätigung hinzufügen: Als erste Zusage freuen wir uns über das Konzert des fabelhaften Weird-Pop-Duos High Places, die im Rahmen von Spex Live ihr neues Album »High Places vs. Mankind« vorstellen werden.
Das zweite Studioalbum der ursprünglich aus Brooklyn stammenden und heute in Los Angeles lebenden Band wird Anfang April auf Tthrill Jockey Records erscheinen und soll deutlich Songorientierter, gesanglich weniger verfremdet und Gitarrenlastiger ausfallen. Inhaltlich wollen Mary Pearson und Rob Barber die großen Themen des Lebens unterbringen: Liebe, Sucht, das Altern und der Tod. Ende letzten jahres veröffentlichten High Places bereits die neue Digital-Single »I Was Born«, in den nächsten Wochen soll ein zweites Stück des Albums von einem Musikvideo begleitet ausgekoppelt werden.
Im Interview äußerten sich Pearson und Barber zu den Gründen ihres Umzugs an die Westküste, den musikalischen Neuerungen auf »High Places vs. Mankind«, dem Aufnahmeprozess des Albums, Cover-Versionen von Burial sowie zu ihrem Wunsch-Kollaborateur David Lee Roth.
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Max Dax
Sie ist ganz klein und zierlich, und man sieht ihr von Angesicht zu Angesicht die 76 Jahre nicht an: Yoko Ono, Konzeptkünstlerin von Weltrang und umstrittene Musikerin, veröffentlicht zum ersten Mal seit 1973 mit »Between My Head and the Sky« ein neues Album ihrer Plastic Ono Band. Diese ist in neuer Besetzung wiederauferstanden. Gemeinsam mit ihrem Sohn Sean Lennon versammelte sie eine Schar toller internationaler Musiker um sich – unter ihnen Cornelius und Erik Friedlander. Ihr eklektischer Pop klingt ebenso gegenwärtig wie relevant. Yoko Onos Timing ist perfekt: Die unermüdliche Kämpferin für den Weltfrieden nahm erst kürzlich auf der Biennale in Venedig neben John Baldessari den Preis für ihr Lebenswerk entgegen.
Erschienen in SPEX #323 11-12.2009 | 07.12.2009 08:15
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Martin Hossbach
Im Rahmen des von Spex präsentierten Unerhört! Musikfilmfestivals in Hamburg findet am kommenden Freitag auch die Hamburg-Premiere von »Who is Highlife« statt, Wilma Kieners, Alpha Yahaya Suberus und Dieter Matzkas Dokumentation über den deutschen Einfluss auf die Highlife-Musik Ghanas. Der Film wird in Anwesenheit von Regisseur Matzka aufgeführt, Martin Hossbach befragte ihn vorab zu den Hintergründen der Dokumentation.
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Martin Hossbach
Vom 3. bis 6. Dezember findet in Hamburg das Unerhört! Musikfilmfestival statt, auf dem zahlreiche Filme und Dokumentationen zum Thema Musik gezeigt werden. Für den dritten Teil der Spex-Empfehlungen aus dem Festival-Programm sprach Martin Hossbach mit dem Regisseur, Kameramann und Künstler Oliver Schwabe über dessen Film »Stardust – Von der Leidenschaft ein Star zu sein«, welcher am Freitag, den 4. Dezember, im 3001 Kino Hamburg gezeigt wird.
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Die Redaktion
Bob Dylan spricht über Weihnachten – – – Chris Arnot schreibt gegen das Schweigen zu Gewalt gegenüber Frauen – – – Neue Songs als MP3 von Souls Of Mischief, The Notwist & Grizzly Bear sowie Yeasayer – – – Black To Comm im Stream
Die Shortcuts heute mit Hot Chip, Depeche Mode, Blood Red Shoes, Grizzly Bear & Neon Indian, The Muppets und Pie Charts.
Text:
Martin Hossbach
Vom 3. bis 6. Dezember zeigt das Unerhört! Musikfilmfestival in Hamburg zahlreiche Filme und Dokumentationen zum Thema Musik.Filme über Musikbewegungen und ihre soziokulturellen Hintergründe, Filme über besessene Musiker und Filme über Festivals mit Legendenstatus. Für den zweiten Teil der Spex-Empfehlungen aus dem Festival-Programm sprach Martin Hossbach mit dem Produzenten, Regisseur, Kameramann, ›Mädchen für alles‹ und Betreiber des Labels Monitorpop Töni Schifer sowie seinem Hauptdarsteller, dem The-Pop-Group- und Maffia-Sänger Mark Stewart.
Das Unerhört! Musikfilmfestival zeigt Schifers Dokumentation »On/Off: Mark Stewart - Pop Group to Maffia« im 3001 Kino Hamburg. Am 12. Dezember ist der Film außerdem in Berlin zu sehen.
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Die Redaktion
Lynch auf DVD gemashed – – – Drummond zu keiner Musik befragt – – – GaGa mit totem Anthropologen verglichen – – – Plattencover zur Wahl gestelt – – – Robocop Kraus im Studio abgefgilmt – – – Buch zum schallkriegerischen Probelesen – – – Kode9 zum betreffenden Buch befragt – – – Im Stream: Ein DJ-Mix von King Midas Sound und das neue Album von Supersilent
Die Shortcuts heute mit Fever Ray, Major Lazer, DOOM & Thom Yorke, Harmonia, Brian Eno, Appleblim & Komonazmuk, Korallreven & NHessingtons und The Beatles – – – Der Spextrakt.