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Walter W. Wacht
Nach der ersten Albumankündigung und dem Gratis-Download zum Song »Nobody Can Do Me No Harm« folgt nun der nächste längere Ausblick auf »Fukui«, das neue, ganz in japanisch gehaltene Stella-Album. Der Videokünstler und Regisseur Timo Schierhorn inszenierte das Musikvideo zu dem langsamen und düsteren Song »オフィースとストア« (»Office and Store«), gedreht wurde im Bahnhof der Yamanote-Linie, Haltestelle Shibuya in Tokio. Stella-Sängerin Elena Lange erklärte uns den Drehort so:
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Martin Hossbach

»Dem Brief droht das Schicksal, nicht mehr geschrieben zu werden«, lautete der einleitende Satz anlässlich unseres Essays zum »Brief als Ereignis«. Der Großteil unserer Kommunikation wird heutzutage digital geführt, dem gegenüber steht ein neuer Trend zum klassischen Briefwechsel – ob wie zuletzt in Buchform oder nun als Kunstprojekt. Die britische Künstlerin Lenka Clayton überträgt mit ihrer neuen Arbeit »Mysterious Letters« den Postbrief gleich auf ganze Gemeinden. Gemeinsam mit Michael Crowe will sie nun jedem Menschen auf der Welt einen Brief schicken und sucht dafür mittels Crowdfunding nach neuen Investoren.
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Sebastian Hammelehle
Es hieß, sie seien ausgebrannt und hätten die Arbeit an ihrem neuen Album abgebrochen, Jake Shears sei nach Berlin geflüchtet. Man machte sich Sorgen um die Scissor Sisters. Doch im Mai tauchte auf dem »Shrek 4«-Soundtrack ein neues Stück der Band auf. Prompt folgt ihr neues Album »Night Work«. Im Spex-Gespräch mit Sebastian Hammelehle plaudern Jake Shears und Scott »Babydaddy« Hoffman über das Berghain, Robert Mapplethorpe und ihr Verständnis von wahrem Christentum.
Erschienen in SPEX #327 07-08.2010 | 30.07.2010 08:22
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Walter W. Wacht

Auf die Berlin-Techno-Serie »After Hours« folgt »Speaking in Code«, eine Dokumentation der Filmemacherin Amy Grill, in der Techno zwischen Berlin, Boston und Barcelona beleuchtet wird. Den Film zeigen wir in Kooperation mit dem Berliner Videoportal 3min.de, im Interview berichtet die Regisseurin Amy Grill von den Herausforderungen während der Produktion, von den auftretenden Charakteren und ihrer persönlichen Motivation zu dem Film.
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Walter W. Wacht
Anfang des Jahres klang es noch nach einem guten Gag: Tocotronic sprachen anlässlich ihres aktuellen Albums »Schall & Wahn« alle »Bürgerinnen und Bürger von Entenhausen« mit einem Videogrußwort an. Was man aber im aktuellen »Micky Maus«-Magazins zu sehen bekommt, kann man wohl als feinste Selbstironie und gleichzeitig als Erlebnisbericht der schall- und wahnsinnigen Verkaufsschau in Hamburg verstehen. Donald Duck als ewig glückloser, ewig tobsüchtiger Freund Daisy Ducks, der es das neue Album der Gruppe Monotronic zu kaufen gilt. Im Interview erklären Tocotronic-Bassist Jan Müller und Ehapa-Redakteur Kai Reininghaus, wie es zu der Monotronic-Geschichte kam.
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Martin Hossbach
Tracey Thorn, 47, veröffentlichte dieser Tage ihr drittes Soloalbum, »Love and Its Opposite«, das in Berlin und London aufgenommen wurde. Das Bandprojekt, das sie und ihren Ehemann Ben Watt berühmt machte, Everything But The Girl, ruht seit 2002. Der Spex-Questionnaire, mit Antworten auf Fragen nach Männern, Kindern, London, Ritualen, Covers und Remixen.
Erschienen in SPEX #327 07-08.2010 | 20.07.2010 09:12
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Martin Hossbach
Am 19., 20. und 21. Juni spielt das junge Berliner Solistenensemble Kaleidoskop seine ›Konzertinstallation‹ »Hardcore 2« im Radialsystem an der Spree. Spex präsentiert die Abende und empfiehlt zahlreiches Erscheinen. Martin Hossbach sprach anlässlich des Konzertprogramms, das u.a. aus Stücken von Ligeti, Xenakis, Beethoven und Telemann besteht, mit dem künstlerischen Leiter Michael Rauter und Geschäftsführer Volker Hormann.
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Martin Hossbach
Jede Woche mindestens zwei MP3s frei Haus: Das US-amerikanische Label K bietet ab Juli mit dem »K Singles Zip-Pak« für 50 Dollar pro Jahr ein digitales Musikabo an. Ein E-Mail-Interview mit Labelgründer Calvin Johnson.
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Ralf Krämer

Es ist wie verflucht: Wenn in Deutschland einmal TV-Serien entstehen, die den Vergleich mit amerikanischen HBO- oder britischen BBC-Standards nicht zu scheuen brauchen, werden sie entweder bald abgesetzt, oder sie stürzen eine Produktionsfirma in die Pleite. Letzteres musste die Berliner Producerin Kathrin Bullemer miterleben, als sie den aufwendigen Zehnteiler »Im Angesicht des Verbrechens« des Regisseurs Dominik Graf stemmte. Arte zeigt die Serie ab heute immer Dienstags und Samstags, im Folgenden finden sich Auszüge aus Ralf Krämers langem Interview zum Status Quo der deutschen Serienlandschaft (aus der aktuellen Spex #326) mit Bullemer, dem Kölner Drehbuchautor Orkun Ertener und dem Kölner Film- und Fernsehwissenschaftler Christian Junklewitz, der hauptberuflich Redakteur des Serienportals Serienjunkies.de ist.
Erschienen in SPEX #326 05-06.2010 | 27.04.2010 15:54
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Wibke Wetzker

Hans Unsterns Album »Kratz Dich raus« zeichnet sich jetzt bereits als ernstzunehmender Kandidat für das beste deutschsprachige Album des weiterhin jungen Jahres ab, am heutigen Montag sowie am Dienstag stellt Unstern die Platte mit Konzerten auf der Bühne Berliner Bimah Theater vor. Wibke Wetzker hat ihn per E-Mail zu seinem Live-Konzept und seinen jüngsten Karriere-Windungen befragt, das Album kann man vorab in Gänze streamen und zudem gibt es ein neues Musikvideo zu »Ein Coversong«.