Text:
Torsten Groß
In einem Brief an die Leserinnen und Leser stellt sich der neue Spex-Chefredakteur Torsten Groß vor: »Wir wollen Diskussionen anregen und führen, bisweilen polarisieren und ganz allgemein popkulturelle Phänomene aus allen Bereichen in ein Verhältnis zu gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und politischen Entwicklungen setzen.« Zur bisherigen Berichterstattung schreibt er: »Manches wurde falsch interpretiert und aus dem Zusammenhang gerissen.«
Text:
Die Redaktion

An dieser Stelle weisen wir noch einmal darauf hin, dass der Leserpoll nur noch knapp eine Woche läuft. Wer also seine Jahres-Lieblingslisten teilen und einen der netten Preise gewinnen möchte, sollte nicht mehr lange zögern!
Außerdem suchen wir ab Dezember eine(n) Art Director(in) für die Spex-Redaktion. Mehr Informationen für interessierte Bewerber gibt es hier.
Text:
Walter W. Wacht

Sag alles ab! Geh einfach weg! Halt die Maschine an, und frag nicht nach dem Zweck!
Frei nach »Sag alles ab«, der
neuen Wut von Tocotronic, meldet die Redaktion hiermit ihre Teilnahme an der Leipziger
(Pop Up 2007 an.
Die Veranstaltung läuft schon
seit Donnerstag, der Spex-Stand in der Messehalle wird allerdings
erst morgen früh eröffnet.
Auf zwei Veranstaltungen sei in eigener Sache hingewiesen: Spex-Chefredakteur Max Dax spricht auf dem morgigen Panel
»Palim-Palim - Plemm-Plemm. Viel Lärm um nichts?« gemeinsam mit Gunnar Otte (Universität Leipzig), Tom Weber (Persona Non Grata), Alfred Hilsberg (ZickZack) und Reverend Dabeler (Klotz+Dabeler) über den Status Quo der Popmusik (ab 16 Uhr, Werk II).
Und abends spielen die wunderbaren Ter Haar, Ef, Britta Persson, Alarma Man auf dem Sinnbus und Under The Stars, Me-Labelabend, präsentiert von Spex. Nicht verpassen! Sag alles ab!
Text:
Die Redaktion
Es hat also doch nicht vollkommen gereicht. Nach wochenlanger Arbeit und vielen Nachtschichten konnten wir heute morgen leider doch noch keinen kompletten Neustart wagen. Wir bedauern die Verzögerung. Und trotzdem sind wir glücklich, Euch endlich das neue Spex.de zeigen zu können. Während im Backend der Seite stellenweise noch kleinere Bugs repariert und kleine Layout-Anpassungen vorgenommen werden, könnt Ihr jetzt schon auf viele Artikel, Rezensionen, Interviews und Geschichten der letzten Spex zugreifen, weitere - darunter auch viele ältere Texte - folgen in Kürze. Zu lesen gibt es also genug: Gerade weil seit heute auch das neue Heft mit unserer charmanten Titelheldin Leslie Feist am Kiosk liegt. Genau wie nun die vergangene Ausgabe werden zukünftig die Spex-Artikel - statt nur der Rezensionen - den Weg auf diese Webseite finden. Daneben wird es auf Spex.de - wie in den vergangenen Wochen und Monaten bereits - zahlreiche Rezensionen abseits der Print-Ausgabe geben. Zusätzlich werden auch Artikel, Kolumnen und Audio-/Videobeiträge auf Spex.de zu lesen sein. Warum nicht im Heft? Nun, wir wollen uns, den Autoren und Euch, den Lesern, die Chance geben, sich mit Musik zu beschäftigen. Und zwar ohne jede Zeile abwägen zu müssen. Auch das Internet kommt uns so entgegen: Hier es uns möglich, schneller und flexibler auf abgesagte Interviews oder nicht vorhandene Rezensionsexemplare zu reagieren. Diskutiert werden darf ab sofort natürlich auch: In den Kommentaren dieses Beitrages, per Trackback, oder in unserem neuen Forum (solltet ihr Euch früher bereits im alten Spex.de-Forum angemeldet haben, so könnt ihr Euch mit dem alten Login ins Gespräch einklinken).
Viel Spaß auf Spex.de beta wünscht die Redaktion
Text:

Die Diskussion um die Zukunft von SPEX wird leidenschaftlich und hitzig geführt. Mancherorts erscheint dabei Popkultur angesichts angeblich ausbleibender Revolutionen in der Musik bereits als von Narren bemanntes Geisterschiff, die SPEX als leichenblasser Zombie des Pop und die neuen SPEXler beinahe als Grabräuber, die die Totenruhe stören.
In Wirklichkeit steht die neue Redaktion für eine Idee von Debatte, für eine Idee von Leben und Kunst, die an das alte Selbstverständnis von SPEX anknüpft, das Musik nie losgelöst von der Gesellschaft, den Medien, den Formaten und der Politik gesehen hat – und gerade deshalb immer wieder Neuland betreten muss. Trotzdem bleibt vieles beim Alten. Die Gestaltung der in Zukunft in einem auf 148 Seiten erweiterten Umfang erscheinenden SPEX übernehmen die schon aus Köln bekannten Mario Koell und Christian Feurstein. Abonnenten erhalten selbstredend die vereinbarte Zahl von Heften, und selbstverständlich verändert sich der Preis der Spex durch die Erhöhung der Seitenzahl nicht – auch die DVD für die Abonnenten wird weiterhin dem Heft beiliegen. Andrea Pritschow wird nach wie vor die Heft-CD kompilieren, Thomas Brill bleibt Schlussredakteur. Die Online-Redaktion leitet ab sofort Walter Wacht, bisher freier Autor für SPEX. Die Print-Redaktion besteht aus dem Musiker, Journalisten und Autoren Robert Defcon sowie dem Groove-Redakteur und Taz-Autoren Jan Kedves. Als Chefredakteur steht für SPEX in Zukunft Max Dax ein - mit siebzehn Jahren Erfahrung als Taz-Autor, als Herausgeber von Zeitschriften, darunter die Interview-Zeitschrift Alert, als Buchautor, Grafiker und, nicht zuletzt: als SPEX-Leser.
Das Münchener Verlagshaus übt auch in Zukunft keine inhaltliche Einflussnahme auf die SPEX aus. Auch in Zukunft wird SPEX nüchtern und böse die wichtigsten Entwicklungen in Musik, Film, neuen Medien, Literatur, bildender Kunst und Mode und damit verbundene Positionen und Interessen feiern und dokumentieren – auch mit den verfremdenden und entzerrenden Waffen der Kunst. Dazu zählt eine scharfe Aufmerksamkeit für neue Medien und Formate, die bereits heute zu einer Umwälzung von Produktions- und Machtverhältnissen geführt haben. SPEX bleibt das politische Forum, in dem mit Autoren und Leserschaft eine ebenso kritische wie entspannte Diskussion um Wirklichkeitsdefinition und -veränderung stattfindet.
Die Redaktion
Text:

Spex zieht nach Berlin, die alte Redaktion um Uwe Viehmann hat sich entschieden, nicht mitzuziehen. Taz-Autor Max Dax wird mit sofortiger Wirkung neuer Chefredakteur, er wird in den nächsten Tagen die Zusammensetzung der neuen Redaktion bekannt geben. Mit diesen Entscheidungen geht eine mittlerweile fast ein Jahr andauernde Hängepartie zu Ende, die zunehmend auch in den Ausgaben der Spex selbst thematisiert worden ist.