Text:
Walter W. Wacht

Was denn nun? Erst sind Blur der Idee gegenüber völlig desinteresssiert, dann beschließen sie eine Reunion und einige Shows. Bald darauf hört man Gerüchte ob eines neuen Albums, die schließlich wieder weggewischt werden. Nun gut: zu einem gewissen Teil ist sicherlich auch dieses Magazin an den Spekulationen über eine neue Blur-Platte schuld. Halten wir fest: Blur sind für’s Erste vom Tisch, richten wir den Blick nach vorne: Damon Albarn hat soeben eine unter seiner Mitbeteiligung entstandene Compilation vorgelegt. »Africa Express presents …« versammelt 17 Stücke mehr oder minder bekannter afrikanischer Künstler, darunter Amadou & Mariam, Bassekou Kouyate, Tony Allen und Femi Kuti. Und dann wären da noch die Arbeiten am neuen Gorillaz-Album.
Text:
Walter W. Wacht
Mitten in die Vorbereitungen dieses neuen Blur-Albums (über das wir leider weiterhin kein Wort verlieren dürfen) platzt neues Damon Albarn-bezogenes Material: die Dokumentation »Bananaz« über die in Spex oft thematisierte und mit Oper und Album »Monkey - Journey to the West« zu neuem kulturellem Ruhm aufgestiegene digitale Band Gorillaz wird nun der Öffentlichkeit vorgestellt.
Text:
Walter W. Wacht

»
There’s a monkey or two in there at least«, sagte
Damon Albarn noch Ende April gegenüber BBC Radio 6 (mehr …), angesprochen auf seine derzeitigen Aktivitäten. »
A bit like Gorillaz. It’s not an opera, it’s a proper record.« Aus dem Erscheinungstermin Anfang Juli ist bisher ebenso viel geworden, wie aus der Aufführung des Albarn/Jamie Hewlett-Opern-Epos
»Monkey: Journey To The West« in Berlin (mehr …). In rund einem Monat sollen nun aber die neuen Musiken des Gorillaz-Duos Albarn/Hewlett rauskommen – pünktlich zum Abschluss der olympischen Spiele in Peking.
Text:
Walter W. Wacht

Schon im Juli dieses Jahres soll es ein neues Solo-Album geben, einen Titel dafür gäbe es aber noch nicht. Das bestätigte
Damon Albarn gestern
gegenüber BBC 6 Radio. Neben seiner Stimme wird man reich instrumentierte bzw. orchestrierte Stücke hören können, Albarn dazu: »
This one’s got about 80 or 90 musicians on it – something in that region. It’s got a 100 piece Chinese choir on one of the tunes, so that plus the orchestra probably goes to about 120, 130 people. (...) And it's all in Mandarin I can tell you that for sure!«
Dabei verriet Albarn auch, dass das neue Projekt möglicherweise mit seiner Oper »
Monkey: Journey To The West« zu tun haben könnte, mehr sei allerdings nicht daran: »
There’s a monkey or two in there at least – bit like Gorillaz as well. It’s not an opera, it’s a proper record.«. Interessant! Besonders seitdem »Monkey: Journey To The West«
Mitte Januar endgültig vom Spielplan der Staatsoper unter den Linden Berlin gestrichen wurde, sind das doch hervorragende Nachrichten, die man eigentlich nur so kommentieren möchte:
Text:
Walter W. Wacht

Sicherlich kommt früher oder später die Blur-Reunion. Dieser Tage ist doch Sensationshoch, warum also unnötig spekulieren?
Damon Albarn muss ja auch erst einmal den Kopf für derartig Monumentales freibekommen:
Plattenladen-Mitbetreiber,
Rockband-Leader,
Opern-Arrangeur und
Comicband-Originator, das bindet Kapazitäten. Daher first things first: Im November erscheint mit »D-Sides« eine Doppel-CD der
Gorillaz mit Demos, B-Seiten und Remixen, im August kommenden Jahres wird dann »
Monkey Journey To The West« an der
Berliner Staatsoper aufgeführt.
Text:
Christoph Braun

40 Kampfkünstler, Zirkusakrobatinnen und Stimmen aus China treten auf in der ersten gemeinsamen Oper der beiden
Gorillaz Jamie Hewlett und Damon Albarn. Premiere feiert das Spektakel zum Auftakt des
Manchester International Festival am 28. Juni. Die Geschichte basiert auf einem alten chinesischen Epos.
»Monkey Journey To The West« erzählt von der Reise eines Affenkönigs, an deren Ende die Weisheit liegt. Vertrauensvorschuss hat das Duo Hewlett und Albarn aufgrund sämtlicher Gorillaz-Musiken, -Videos, -Live-Auftritten ja. Doch der Vergleich von Albarns Opern-Musik (siehe myspace-Seite) mit einem Statement von Jamie Hewlett, wonach man bloß keine Pastiche einer chinesischen Oper fabrizieren habe wollen, schafft Verwirrung. Was sonst ist diese verspielte Pop-isierung der Operntradition Chinas als eine Pastiche.
Das Manchester International Festival findet in diesem Jahr erstmals vom 28.6. bis 15.7. statt und versteht sich als Veranstaltung für Uraufführungen jenseits der U- und E-Musik-Unterscheidung. Mit Staats- und Sponsorengeldern ist man bestens ausgestattet: Anlässlich der Uraufführung hat Virgin Trains gleich einen ganzen Zug im Monkey-Design gestalten lassen. Im Anschluss an das Manchester International Festival tourt die Produktion übers europäische Festland,
wo sie vom 31.7. bis 6.8. u.a. in der Staatsoper Berlin gezeigt wird.
Update: Die Produktion von »Monkey Journey To The West« wurde seitens der Staatsoper Berlin auf die nächste Spielzeit verschoben, bereits gekaufte Karten können an den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.
Text:
Walter W. Wacht

Damon Albarn schätzt Hintergründiges. Genauso wie sein Interesse an den verschiedensten Musikkulturen recht beachtlich ist: Das beweisen nicht nur seine vielfältigen musikalischen Projekte, nicht ohne Grund ist er auch in London an einem der wichtigsten Weltmusiklabels und -Plattenläden weltweit - Honest John's Records - beteiligt. So muss man sich auch nicht zu sehr wundern, w ...
Text:
Holger In't Veld

Vergib mir Herr meine Galle. Aber es ist der Damon. Vergebt auch ihr mir, die ihr es wundersamerweise schafft, Mr. Albarn unvoreingenommen zu begegnen ... ein weißes Blatt nur die Kunst ...
Es ist ein spiegelbildlich klarer Fall von protestantischem Selbsthass, den er erzwingt, dieser verzogene Sohn von David Bowie und Paul Simon, verdammt zu naseweiser Wendigkeit, libera ...
Erschienen in SPEX #306 01-02.2007 | 11.01.2007 00:00
Text:
Holger In't Veld

Erst mal muss der Distinktionstrieb vor die Tür. Mit dieser Gicht im Nacken keine Party. Oder gar F.I.E.S.T.A. Dazu muss man dem guten alten Dis\' noch nicht mal was vom Business erzählen, den just erschienenen Best-Ofs in britischem Doppelplatin, der Europatour mit Robbie Williams, balearischem Inselhopping und dem Ende der Brixtoner Nachbarschaftsraves. Denn das verrückte Juck-Rad ...
Text:
Alex Bohn

Seit nahezu fünf Jahren warteten die geneigten Hörer, Fans, auf die zweite gemeinsame Veröffentlichung der Hieroglyphics, der kalifornischen Formation eigensinniger und eigenständiger Hiphop-Künstler, die − jeder für sich − in der Zwischenzeit eigene Projekte verfolgten. Größtmögliche Reichweite und Verbreitung erreichte wohl Del Tha Funkee ...
Erschienen in SPEX #272 12/03 | 23.01.2004 00:00