Text:
Anne Waak
Little Dragon sind die Schweden Erik Bodin, Fredrick Källgren, Håkan Wirenstrand sowie die Sängerin Yukimi Nagano. Ihre bislang erschienenen Alben Little Dragon (2007) und Machine Dreams (2009) waren überwiegend geprägt von dreamy Elektropop, in dem sie Achtziger-Jahre-Synthieklänge mit melodiösen Hooklines vermählten. Besonders bei Letzterem kam Naganos facettenreiche Stimme zum Tragen. Diese erinnert in den Höhen mal an das leicht überspannte Kieksen eines Prince, dann wieder an das sanfte Schubidu von Erykah Badu.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 20.07.2011 16:00
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Daniel Fersch

Die ambitionierte zweite Platte »Hidden« der britischen Band These New Puritans weist ebenso starke Bezüge zu klassischer und moderner E-Musik wie zu Avantgarde-Pop und -Rock auf. Auf den zwölf von Bandleader Jack Barnett geschriebenen Stücken sind kaum noch Gitarrenriffs zu hören, dafür aber umso mehr Töne von Oboen, Fagotten, Klarinetten und Waldhörnern. Zusammen mit dem Dirigenten André de Ridder und einer mehr als 20-köpfigen Orchesterbesetzung bringt die Band das Album nun am 6. Dezember in Berlin auf die Bühne. Darüber, wie »Hiddenlaquo; zu »Hidden Live« wurde, äußert sich Jack Barnett im Spex-Interview.
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Walter W. Wacht

Die Frage lautete: Wie kamen die Gorillaz eigentlich nach »Plastic Beach«? Das neue Musikvideo zu »On Melancholy Hill« gibt nun eine ganz einfache Antwort darauf.
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Walter W. Wacht

Das Kreuzfahrtschiff »M. Harriet« steht unter Bombenbeschuss durch Piraten, an Bord des Schiffs werden die Passagiere evakuiert – bis auf eine junge Dame (alias Noodle), die nach der Alarmierung ihrem Thompson M1 Maschinenpistole wesentlich mehr Aufmerksamkeit widmet, als der neben ihr liegenden Ausgabe des Mitte der neunziger Jahre eingestellten Jugendmagazins »Look-In«. Dreißig Sekunden geben bisher einen visuell spektakulären Ausblick auf »On Melancholy Hill«, das dritte Musikvideo zur neuen Single der Gorillaz aus ihrem Album »Plastic Beach«. Der Clip wird ab dem 15. Juni in Gänze zu sehen sein – dann feiert das Video Weltpremiere und wird natürlich auch auf Spex.de gezeigt werden.
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Die Redaktion
Ein Nachruf auf Louisville Records – – – Vorschlag: 13 Euro für die Kulturflatrate – – – Cover-Artworks als Penguin Books – – – Jörg Buttgereit führt »Durch die Nacht« – – – Die Broken Bells mit Kinder-Kritik – – – OK GO und die Mega-Rube-Goldberg-Maschine – – – Owen Pallett mit No-Budget-Video – – – Neue Remixes als MP3 von The XX für Magic Wands, Chiddy Bang für die Gorillaz und Schlachthofbronx für DJ Mujava – – – Neue Alben von Tunng und Solex vs. Christina Martinez + Jon Spencer im Stream – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht

Hier verschwimmen die Welten: Zum ersten Mal innerhalb der Musikvideografie der Gorillaz lappt die digitale Welt Damon Albarns in die reale Welt hinüber. Das neue Musikvideo zur Single »Stylo« beginnt mit einer wilden Verfolgungsjagd auf einer der endlosen Interstate-Strecken der USA: Die Gorillaz auf der Flucht in einem schwarzen Mustang 1969er Chevrolet Camaro SS Coupé (Korrektur siehe Kommentare, Anm. d. red.), verfolgt von einem ziemlich wütenden Bruce Willis in einem roten Chevrolet El Camino. Ein wilder Ritt in amerikanischen Muscle Cars also, der an das erste Beschleunigungs-getriebene Musikvideo »19-2000« erinnert.
Um die Erinnerungen daran ebenfalls aufzufrischen präsentieren daher in einem Special mit tape.tv die weiteren Musikvideos der Gorillaz:
Text:
Walter W. Wacht
Am kommenden Freitag erscheint nun auch »Plastic Beach«, das dritte Album der fiktiven Comicband Gorillaz. Zum Stichwort »F wie Fiktion« heißt es im »ABC der Affen« in der aktuellen Spex #325 übrigens:
»Man müsste vermutlich einen Psychiater fragen, um beurteilen zu können, ob angesichts der komplett erfundenen Lebensläufe der Gorillaz-Figuren nicht auch Kindheitsfantasien ausgelebt werden, etwa wenn behauptet wird, Murdoc habe zwischen zwei Produktionen im großen Stil Waffen an Diktatoren in Drittweltländern verkauft.«
Seit heute lässt sich »Plastic Beach« nun per Album-Stream in Gänze auf Realitätstauglichkeit untersuchen.
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Walter W. Wacht

Neben der kurzen Meldung der möglichen Reunion der genialen Surf-Band from outer space Man or Astro-Man? im Rahmen des diesjährigen SXSW-Festivals ist das Thema des Tages in Sachen Popmusik das neue Album der Gorillaz. Auf ihrer Webseite veröffentlichte Damon Albarns Schattenkabinett heute die offizielle Tracklist des neuen Albums »Plastic Beach« samt aller Gastsänger, und davon hat das Album nicht wenige. Außerdem wurde mit »Stylo« die erste Single des Albums vorgestellt, den Song kann man nun zwei Monate vor Albumveröffentlichung im Stream hören.
Text:
Walter W. Wacht

Die Fakten sind diese: Im März nächsten Jahres wird das dritte Gorillaz-Album »Plastic Beach« erscheinen. Damon Albarn verriet den Titel der neuen Platte jetzt in einem Interview mit dem Guardian-Autor Paul Morley und betonte, es sei das »most Pop«-Album, das er in vielerlei Hinsicht bisher realiert habe. Außerdem arbeitet Albarn derzeit mit Flea und Tony Allen an einem neuen Trio, mit Jamie Hewlett und »Watchmen«-Autor Alan Moore soll eine neue Oper realisiert werden.
Text:
Walter W. Wacht
Die Blur-Live-Reunion, der Afrika-Express, ein Gastauftritt auf dem kommenden Massive-Attack-Album, die Vorbereitungen auf das neue Album der Gorillaz und nun vielleicht auch noch die Stelle als künstlerischer Leiter der olympischen Spiele 2012 in London: Damon Albarn muss sich derzeit wirklich keine Gedanken über sein Auskommen machen, höchstens um die ihm zur Verfügung stehende Freizeit.
Text:
Walter W. Wacht

Was denn nun? Erst sind Blur der Idee gegenüber völlig desinteresssiert, dann beschließen sie eine Reunion und einige Shows. Bald darauf hört man Gerüchte ob eines neuen Albums, die schließlich wieder weggewischt werden. Nun gut: zu einem gewissen Teil ist sicherlich auch dieses Magazin an den Spekulationen über eine neue Blur-Platte schuld. Halten wir fest: Blur sind für’s Erste vom Tisch, richten wir den Blick nach vorne: Damon Albarn hat soeben eine unter seiner Mitbeteiligung entstandene Compilation vorgelegt. »Africa Express presents …« versammelt 17 Stücke mehr oder minder bekannter afrikanischer Künstler, darunter Amadou & Mariam, Bassekou Kouyate, Tony Allen und Femi Kuti. Und dann wären da noch die Arbeiten am neuen Gorillaz-Album.
Text:
Walter W. Wacht
Mitten in die Vorbereitungen dieses neuen Blur-Albums (über das wir leider weiterhin kein Wort verlieren dürfen) platzt neues Damon Albarn-bezogenes Material: die Dokumentation »Bananaz« über die in Spex oft thematisierte und mit Oper und Album »Monkey - Journey to the West« zu neuem kulturellem Ruhm aufgestiegene digitale Band Gorillaz wird nun der Öffentlichkeit vorgestellt.