Text:
Walter W. Wacht
Wenn man im Mai letzten Jahres dachte, Flying Lotus’ Augmented-Reality-App, mit der sich das Cover-Artwork seines Albums »Cosmogramma« bedienen ließ, sei schon interessant gewesen, so muss man nun noch etwas höher stapeln: Erneut haben der amerikanische Klackerbeat-Produzent und sein Label Warp Records Programmcode schreiben lassen, welcher innovativ und kreativ mit Laptopkameras umgeht. Dieses Mal werden alle Käufer von FlyLos »Cosmogramma«-Album mit alternativen Takes aus der Platte belohnt.
Text:
Walter W. Wacht
Auch nach sechs Jahren scheint Mr. Oizos Album »Moustache (Half A Scissor)« noch einiges an Strahlkraft zu besitzen: Obwohl Quentin Dupieux schon 2008 das Album »Lambs Anger« nachgelegt und sich seitdem wieder verstärkt dem Filmemachen zugewandt hat, erfährt sein zweites Studioalbum nun eine Wiederveröffentlichung auf Flying Lotus’ Brainfeeder-Label – und zwar erstmals als Vinyl.
Text:
Walter W. Wacht
Steven Ellison alias Flying Lotus scheint das Spiel mit verschiedenen Medien zu gefallen: Auf seine Augmented-Reality-App folgten zwei klassische Musikvideos – selbstverständlich waren beide nahezu nur im Internet zu sehen. Darauf folgt nun eine Kooperation mit dem amerikanischen Kabel-Netzwerk »Adult Swim«, die in der Vergangenheit bereits regelmäßig mit Künstlern aus dem Stones-Throw-Umfeld kooperierten. Für Flying Lotus hat der Sender nun ein kurzes Musikvideo gestaltet.
Text:
Tim Caspar Boehme
Mit Tokio hat ihr Künstlername Tokimonsta nichts zu tun. Zwar wird Jennifer Lee oft für eine Japanerin gehalten, doch für die erste Hälfte ihres Pseudonyms wählte die im kalifornischen Torrance im Bezirk Los Angeles geborene Korea-Amerikanerin einfach das koreanische Wort für Kaninchen – ›toki‹. Man muss deshalb auf ihrem Debütalbum »Midnight Menu« aber nicht gleich mit Niedlichkeitsterror rechnen.
Erschienen in SPEX #329 11-12.2010 | 25.11.2010 14:01
Text:
Daniel Fersch

Auf den ersten Blick scheint alles ganz harmlos zu sein: Chinesische Drachen und tiefergelegte Cabrios bilden eine kunterbunte Parade, Kinder lassen Luftballons steigen, Mütter werfen Konfetti und die Roboterkapelle spielt lustige Drehorgelmelodien. Doch bei Flying Lotus ist immer damit zu rechnen, dass sich in den Musikvideos zu seinen Stücken Abgründe auftun. In Berlin spielt er zudem seine einzige Live-Show.
Text:
Walter W. Wacht
Besucher seiner früheren Live-Shows werden zustimmend nicken: Wenn Steven Ellison alias Flying Lotus einen Club bespielt, kommt es vor dem Pult zu ekstatischem Zucken. Der amerikanische Produzent zelebriert seine Sets, legt breit grinsend den Abfahrtshebel um und verteilt seine zwischen derb-verklackerten Hiphop-Beats, Ambient-Klangflächen und Jazz-Rhythmen in der Regel auf ein dreigeteiltes Set, das die verschiedenen Tempi und Stimmungen der Produktionen des Alice-Coltrane-Neffen gut abzufedern weiß. Im Oktober spielt Flying Lotus eine einzige Deutschland-Show in – mal wieder typisch – Berlin, daneben erscheint nun eine neue EP.
Text:
Walter W. Wacht

Rotierende Gaswolken vor der unendlichen Kulisse des Weltalls, in ihnen thronen die Götter. Dazu kommen Bilder von Jump-&-Run-Spielen aus Arcade-Konsolen, »Tron«- und »Dark-Side-of-the-Moon«-Referenzen und Datamoshing-Einstellungen. Das neue Musikvideo für Flying Lotus »MmmHmm« fasst auf engstem Raum mit visuellen Mitteln das musikalische Koordinatensystem des Produzenten aus Los Angeles zusammen.
Text:
Walter W. Wacht

Bevor morgen sein neues Album »Cosmogramma« auf Warp Records erscheint, wird noch einmal an der Marketing-Maschine nachjustiert. Seit heute bieten Warp und Flying Lotus mit »Fieldlines« eine interaktive Musikapplikation für PC- und Mac-Betriebssysteme an, mit der man als Benutzer mit einigen Musikspuren Flying Lotus’ interagieren kann. Daneben kann man »Cosmogramma« nun auch in Gänze streamen.
Text:
Die Redaktion
Wie entstand OK GOs Rube-Goldberg-Maschine? – – – Was meint Žižek zu »Avatar«? – – – Von welchem Planeten kommt Flying Lotus? – – – Wie klingt der Very-Best-Remix des XX-Remixes des Florence-Covers des Staton-Originals? – – – Und wie klingt das Mashup der Staton-Gesangsspuren? – – – Was macht Jonny Miller aus Tunng? – – – Und wer streamt eigentlich Archie Bronson Outfits Kokosnuss? – – – Antworten darauf gibt der Spextrakt.
Text:
Sebastian Hammelehle
Seine Weltverbesserungstheorien kommen ohne Bono-Beigeschmack aus, und sein lobenswert vielfältiger Klangirrsinn entsteht bei fünfzig Grad in der Wüste: Gonjasufi alias Sumach Valentine ist über Drogen, Las Vegas, Yoga und die Mystik des Islam einen langen Weg gekommen, um uns daran zu erinnern, dass Extrembedingungen im Pop noch nie geschadet haben.
Erschienen in SPEX #325 03-04.2010 | 03.03.2010 09:02
Text:
Walter W. Wacht
Sein letztjährig erschienenes Album »Los Angeles« dürfte auch den letzten Skeptiker von Steve Ellisons alias Flying Lotus’ genialen Wonky-Wobbel-Jazz-Beats überzeugt haben, am 30. April soll nun schon sein neuestes Album »Cosmogramma« auf Warp Records erscheinen. Der Titel beruhe auf der etwas vernuschelten Aussprache des Begriffs »Cosmic Drama« seiner Tante Alice Coltrane und bezeichne »die Lehre der Kartierung des Universums und der Relationen zwischen Himmel und Hölle«, wie es FlyLo im Interview mit Pitchfork-Autor Tom Breihan formulierte. Das Album soll dabei wesentlich stärker als zuvor von Live-Instrumentierung geprägt sein, die Liste der beteiligten Musiker lässt sich mit Miguel-Atwood Ferguson (Shafiq Husayn, DNTEL), Laura Darlington und dem früheren Suicidal-Tendencies-Bassisten Stephen ›Thundercat‹ Bruner bereits gut an, zuletzt wurde eine Kollaboration mit Radiohead-Sänger Thom Yorke bestätigt. Neben einem ersten neueren Track produzierte Flying Lotus zuletzt außerdem für José James und Gonjasufi, außerdem soll ein Massive-Attack-Remix in der Pipeline liegen.
Text:
Die Redaktion
Lady GaGa macht in Kunst – – – Duett mit Beyoncé – – – Film zum 20. Geburtstag von Warp Records – – – Róisín Murphy im Monolog über Moloko, ihre Solo-Arbeiten und Gott und die Welt – – – Flying Lotus covert Lil’ Wayne (gut) – – – Ultrabeat covern Kings Of Leon (mies) – – – Remix von Radclit als MP3 – – – A Place To Bury Strangers im Stream – – – Der Spextrakt.