Text:
Thomas Vorreyer

»Ein Mann und sein Auto – wie man sie auf der Leinwand noch nie gesehen hat.« Nicolas Winding Refns Drive mit Ryan Gosling als wortkarger Driver weiß zu fesseln. Nicht zuletzt liegt das am thematisch perfekt eingebetteten Soundtrack samt Desire, Chromatics & Cliff Martinez, den Spex verlost.
Text:
Ralf Krämer

Seit heute läuft der höchst elegante Agenten-Thriller Dame, König, Ass, Spion in den Kinos, da richtet sich der Blick schon wieder in die Zukunft: Hauptdarsteller Gary Oldman, gerade für einen Oscar nominiert, verriet Spex, dass er gerade seine zweite Regiearbeit vorbereitet. Wird es ein Poe-Biopic?
Text:
Wibke Wetzker

An der gerade angelaufenen David Fincher-Verfilmung von Stieg Larssons Thriller Verblendung mit Daniel Craig und Rooney Mara sind vor allem drei Punkte interessant: Der Amerikanismus des Remakes, das unsägliche Product Placement und der Soundtrack von Trent Reznor und Atticus Ross unter der Mithilfe von Karen O.
Text:
Thomas Vorreyer

Casper trifft Lena, Lena trifft Casper. Arte zeigt in der neuen Folge von Durch die Nacht mit ... eine fehlgeschlagene Beschäftigungstherapie für zwei ungleiche Teenie-Idole. So kalt war deutscher Pop selten.
Text:
Nadin Wildt
»Wir sind von einer Art / verstehen uns blind / weil wir dieselbe Gattung sind«, röhrt die fiktive Band Tier, deren Musik Alexander Hacke zum Script von Luci van Org und Ziska Riemann geschrieben hat, in LOLLIPOP MONSTER. Dieser seltsame Rammstein-Sound ist ausgerechnet das verbindende Element zwischen den konträren Figuren, Welten, sogar Generationen des Films. Während diese Düsternis ganz dem Wesen der depressiven Künstlerfamilie der 15-jährigen Oona (Sarah Horváth) entspricht, versucht die gleichaltrige Ari (Jella Haase) damit gerade gegen ihr zwanghaft harmonisches Zuhause zu rebellieren.
Text:
Per Juul Carlsen
Wie im Editorial der aktuellen Spex erwähnt, mussten wir bis kurz vor Drucklegung davon ausgehen, LARS VON TRIER für unsere Titelgeschichte nicht selbst interviewen zu können. Als Alternative bereit lag ein in Deutschland bislang unveröffentlichtes Gespräch, das der dänische Journalist Per Juul Carlsen Anfang Mai, noch vor dem Filmfestival von Cannes, in Kopenhagen mit von Trier geführt hatte. Carlsen stellte uns sein Material freundlicherweise zur Verfügung. Hiermit reichen wir dieses Interview nach – als Ergänzung zu unserer Titelgeschichte.
Text:
Per Juul Carlsen
Wie im Editorial der aktuellen Spex erwähnt, mussten wir bis kurz vor Drucklegung davon ausgehen, LARS VON TRIER für unsere Titelgeschichte nicht selbst interviewen zu können. Als Alternative bereit lag ein in Deutschland bislang unveröffentlichtes Gespräch, das der dänische Journalist Per Juul Carlsen Anfang Mai, noch vor dem Filmfestival von Cannes, in Kopenhagen mit von Trier geführt hatte. Carlsen stellte uns sein Material freundlicherweise zur Verfügung. Hiermit reichen wir dieses Interview nach – als Ergänzung zu unserer Titelgeschichte.
Text:
Daniel Fersch
Töne der Angst heißt das Buch von Frank Hentschel über die Geschichte und Wirkung von Musik in Horrorfilmen, das in der neuen Ausgabe der Spex vorgestellt wird. Mit welchen Tönen die Filmkomponisten aktueller Produktionen des Genres Angst und Schrecken hervorrufen, lässt sich von heute an in mehreren deutschen Städten bei der 25. Ausgabe des FANTASY FILMFESTS erfahren. Wir haben die Programmleiterin des Festivals zum Jubiläum befragt und stellen einige Highlights der diesjährigen Ausgabe vor.
Text:
Daniel Fersch
Töne der Angst heißt das Buch von Frank Hentschel über die Geschichte und Wirkung von Musik in Horrorfilmen, das in der neuen Ausgabe der Spex vorgestellt wird. Mit welchen Tönen die Filmkomponisten aktueller Produktionen des Genres Angst und Schrecken hervorrufen, lässt sich von heute an in mehreren deutschen Städten bei der 25. Ausgabe des FANTASY FILMFESTS erfahren. Wir haben die Programmleiterin des Festivals zum Jubiläum befragt und stellen einige Highlights der diesjährigen Ausgabe vor.
Text:
J.J. Abrams
In gewisser Hinsicht ist Super 8 eine Rückblende in meine eigene Kindheit, in die 1970er und frühen Achtziger. Ich liebte die Filme dieser Ära und ich liebte das Filmen. Deshalb bestimmt das Medium selbst die Geschichte und spielt in vielen Szenen von Super 8 eine wichtige Rolle. Es fällt mir nicht leicht, meine Kindheitserinnerungen von der Realität jener Filmen zu trennen, die ich so sehr liebe. Auf diese gefühlte Hyperrealität verweist Super 8 von Anfang an.
Text:
Ralf Krämer
Genrefilme aus Skandinavien wie Pusher, die Stieg Larsson-Trilogie oder So finster die Nacht beweisen seit Jahren, dass originelle Thriller, Krimis oder Horrorslasher keine Frage eines Hollywood-Budgets sein müssen. Allein deswegen machte die Programmreihe Norway Expanded auf dem letzten Sonntag zu Ende gegangen größten Filmfestival Polens, dem New Horizons in Wroclaw neugierig. 23 Kurz- und Langfilme aus den letzten drei Jahren versprachen ein aussagekräftiges Bild des Status Quo im Filmland Norwegen.
Text:
Daniel Fersch
Mit dem Film SUPER 8, der seit heute auf den deutschen Kinoleinwänden zu sehen ist, versucht der Regisseur und frühere Lost-Produzent J.J. Abrams die späten Siebziger und frühen Achtziger Jahre zurückzubringen, als die familiengerechten Science-Fiction- und Fantasy-Filme aus Steven Spielbergs Amblin-Schmiede die Kassen zum Klingeln brachten.