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Thomas Vorreyer

Pathos für die kalten Tage: Mit Rhine Gold veröffentlicht die dänische Band Choir Of Young Believers bereits ihr zweites Album auf Ghostly International. spex.de serviert mit dem Download Nye Nummer Et einen wärmenden Aperitif.
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Daniel Fersch
Als am vergangenen Samstag aus dem vormals größten Flächenland Afrikas zwei neue Staaten, der Sudan und der Südsudan, entstanden, nahm einer der längsten Konflikte des Kontinents ein friedliches Ende. Den passenden Soundtrack zur Unabhängigkeit der beiden Landesteile liefert eine EP mit Remixen von Songs süd- und nordsudanesischer Künstler, die ebenfalls am Wochenende erschien.
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Daniel Fersch
Für den diesjährigen Summer Slang - das sommerliche Showcase-Konzert, bei dem das verdiente Independet-Label CITY SLANG eine Auswahl seiner Künstler präsentiert - haben sich die Macher den Titel des neuen Herman-Dune-Albums Strange Moosic als Motto ausgeborgt. Neben Auftritten von Herman Dune, Wye Oak und Waters gibt es eine Ausstellung mit Zeichnungen von Yaya Herman Dune. Vorab verschenkt City Slang zudem MP3s von von allen beteiligten Bands.
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Daniel Fersch
Die Isländer von Gusgus flirten gerne mit den musikalischen Überbleibseln der Neunziger Jahre. Im Fall ihres gerade erschienenen Albums Arabian Horse sind es vor allem die manchmal schmerzhaft kitschigen Synthesizerflächen, die Erinnerungen an Pop-Trance aufkommen lassen. Doch das Album ist nicht so eindimensional, wie es nach den ersten Takten erscheint. Als Kostprobe gibt es den Song Over zum kostenfreien Download.
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Daniel Fersch

Der Künstlername
COM TRUISE klingt schon einmal verdächtig nach einem schweren Fall von
Achtziger-Jahre-Obsession, höchstwahrscheinlich ausgelöst durch zu häufigen Konsum von zweifelhaften cineastischen Machwerken wie
Top Gun oder
Cocktail. Auch Tracktitel wie
VHS Sex oder
BASF Ace deuten darauf hin, dass hier ein Produzent mit einer Vorliebe für das prähistorische Zeitalter der
analogen Hochtechnologie am Werk ist. Spätestens aber nach dem Drücken des Abspielknopfes besteht kein Zweifel mehr, dass der Musiker und Designer
Seth Haley ein hoffnungsloser Fall ist.
Text:
Daniel Fersch
Bevor am 06. Mai das Album Oh, dieser Sound! erscheint, auf dem sich Egotronic, Das Bierbeben, Fettes Brot, Die Sterne, Jasmin Wagner und andere an SUPERPUNK-Songs versuchen, beweist die Band selbst, dass sie noch lange nicht ins Wachsfiguren-Kabinett gehört - und covert fleißig zurück. Auf einer Vinyl-Single interpretieren sie Komm wieder von Andreas Dorau und Judith, mach deinen Abschluss von Bernd Begemanns erster Band Die Antwort neu. Und weil Superpunk wissen, dass die Plattenabspielgeräte in den Wohnzimmern immer seltener werden, verschenken sie Judith zudem als MP3-Download.
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Daniel Fersch
Im März berichteten wir über die verschobene Veröffentlichung des dritten Albums von JOHN MAUS, nun scheint der 27. Juni als Erscheinungstermin von We Must Become the Pitiless Censors of Ourselves festzustehen. Dass die Platte des bekennenden Star-Trek-Fans Maus tatsächlich nicht in einem Wurmloch des Raum-Zeit-Kontinuums verschwunden ist, manifestiert sich durch das brandneue Video zum Album-Titel Believer, den die Plattenfirma Upset The Rhythm zudem als Download zur Verfügung stellt.
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Klaus Walter
DMD KIU LIDT wirft Fragen auf: 1.) Warum ist es nicht das Normalste der Welt, wenn eine Band, die aus dem Burgenland über Wien nach Berlin zieht, dort in einer WG lebt und deren Anglophilie ihrer Liebe zu Pop entstammt, sich in englischer und deutscher Sprache – in Germanaustriaenglish – artikuliert? 2.) Was ist eigentlich das Gegenteil von Einflussangst? Und 3.) Was ist überhaupt DMD KIU LIDT?
Erschienen in SPEX #332 05/06 2011 | 21.04.2011 10:30
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Daniel Fersch
Wenn der diktatorische Entertainer Tobias Jundt ab sofort mit seinem rockenden und ravenden Zirkus-Ensemble Bonaparte durch das Spex-Verbreitungsgebiet tourt, dann tut er dies mit einen mindestens genauso extrovertierten Alleinunterhalter als Aufwärm-Kommando an seiner Seite. Jason Forrest heißt der in Berlin ansässige Exil-Amerikaner, der seit Jahren unter seinem bürgerlichen Namen und als DJ Donna Summer die Tanzflächen mit anarchischem Breakcore-Pop zerlegt.
Text:
Daniel Fersch

Was passieren kann, wenn DJs (und andere männliche Musik-Nerds) mehr Zeit mit ihrer Plattensammlung als mit ihrer Freundin verbringen, zeigt das Video zum Song »Violent Love« des Münchner Disco-Projekts Munk um den Produzenten Mathias Modica. Eine Maxi-Single mit Remixen des Stücks erscheint am 12. November - wir haben die Version des brasilianischen Duos The Twelves schon vorab als Gratis-Download.