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Michael Lutz, Walter W. Wacht
Christian Naujoks zeigte mit seinem Debüt »Untitled«, wie man aus filigranen Klavierkompositionen und dezenter Electronica eine von melancholischer Eleganz durchzogene Atmosphäre erschaffen kann. Die meisten Stücke darauf hat er für Ausstellungen verfasst. Eine neue Musikperformance Naujoks’ kann man im November bei der Ausstellung »Lecture Performance«, die sich künstlerischer Selbstinszenierung widmet, im Rahmen der »Langen Nacht der Kölner Museen« erleben. Außerdem stellt er am Samstag in Hamburg seine neue EP »East End Boys« vor.
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Walter W. Wacht

»Zusammen mit zwei Freunden – Stephan Abry und Joachim Schütz – habe ich (mein) kommendes Album ›Black Noise‹ in einem Haus in der Schweiz aufgenommen«, teilte uns Hendrik Weber alias Pantha du Prince im April dieses Jahres in seinen »ersten Worten« mit. »Dieses Haus steht an einem Schuttberg, das heißt der Berg ist 1815 nach einer Trockenperiode und tagelangem Regen abgerutscht und hat ein Dorf unter sich begraben. Dieser Ort ist also sehr aufgeladen und birgt eine gewisse Melancholie in sich. Die gewaltigen Kräfte der Natur werden hier sichtbar und greifbar.«
Mittlerweile ist sein drittes Album als Pantha du Prince fertig, veröffentlicht wird es im Februar nächsten Jahres nicht mehr bei Dial, sondern auf Rough Trade Records, und drei Stücke geben nun einen besseren Ausblick auf das Album.
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Walter W. Wacht
Noch bis Ende August läuft in der Kölner Galerie Daniel Buchholz die Gruppenausstellung »Quodlibet II«, gezeigt werden Arbeiten von u.a. Jutta Koether, Lucy McKenzie, Peter Doig, Jack Goldstein, Wolfgang Tillmans, David Lieske sowie Cosima von Bonin. Von Letzterer lässt sich recht einfach die Brücke zu Phantom/Ghost schlagen, die am Donnerstag, 27. August, den Ausstellungsabschluss mit einem Konzert gestalten werden – das Motiv auf Dirk von Lowtzows und Thies Mynthers jüngstem Artwork (für das Album »Thrown Out of Drama School«) stammt von ihr. Im Rahmen des Closings stellen von Lowtzow und Mynther diese Platte vor.
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Walter W. Wacht
Eine kurzfristige Durchsage für Berlin: heute Abend veranstalten Magnet Booking und Dial Records eine gemeinsame Party in der Berghain Kantine, dem kleinen, separaten Club mit Biergarten und Terasse neben dem Berghain. Zum schmalen Kurs von drei Euro kann man zu Detroit House-Sets von John Roberts, Mike Huckaby, Snow, Sam Long, Blessing sowie Dor tanzen und gleichzeitig den ersten größeren Einstand von Laid Records mitfeiern. Zu jenem Label, einer Tochter des Hauses Dial, gibt es aber noch etwas mehr zu sagen.
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René Hamann

Keine Angst vor Schweinerock: Dominique aus Berlin überwinden auf ihrem dritten Album »More Love Now« beim postmodernpostkoitalen Spiel mit den Identitäten ihre letzten Hemmungen.
Erschienen in SPEX #314 05-06.2008 | 27.05.2008 00:00
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Walter W. Wacht
JaKönigJa bringen am 25. April ihr neues, fabelhaftes Album mit dem noch fabelhafteren Titel »Die Seilschaft der Verflixten« heraus,
Buback Schallplatten freut sich über die CD-Abwicklung,
Dial Records wiederum um die Zusammenarbeit in Sachen Vinyl, Künstlerin
Inka Büttner hat
das fabelhafte Artwork gestaltet und – nun kommen wir zum vorerst interessantesten Teil –
Dirk von Lowtzow hat das Presseinfo geschrieben.
Sehen wir uns das doch mal an:
Text:
Walter W. Wacht

Zuletzt der »
Kurzführer«, nun »
Gespräche«. Die aktuelle Ausgabe des Magazins
Texte zur Kunst widmet sich im September ganz dem erfragten Wort, in Interviews antworten John Miller, Ulf Wuggenig, Rhea Anastas, Paul Chan, dazu wird in einem großen Roundtable-Gespräch mit Christoph Menke, Willem de Rooij, Julia Voss und Helmut Draxler der Frage der »›Substanz‹ und Popularität zeitgenössischer Kunst« nachgegangen. Das nur am Rande. Interessanter ist die Tatsache, dass mit David Lieske der
Dial Records-Betreiber als Editions-Künstler für Texte zur Kunst gewonnen wurde.