c/o pop

Der Spextrakt

Die Leseempfehlungen vom 20.08.2009

Text: Die Redaktion

Die Musikindustrie ist im Wandel, und wo könnte die Entwicklung hinsteuern? – – – Und wie sah man das auf der c/o pop? – – – Stacey Peraltas Dokumentation »Crips And Bloods« im Stream – – – Blog-Lob aus dem Beton + Garten – – – Ein Optimo-Remix von Boris – – – Der Spextrakt.                            

 
 

Der Spextrakt

Die Leseempfehlungen vom 19.08.2009

Text: Die Redaktion

Patrick Wolf möchte sich gerne wegen der Köln-Bambule entschuldigen – – – Warp produzieren All-Tomorrow’s-Parties-Film – – – Radiohead verschenken ihre gewundenen Worte als MP3 – – – Helge Schneider wird zu Pulp Fiction gemasht – – – Der Spextrakt                            

 
 

Liebestrunken in Köln

Jubiläums-Buchlet und -Compilation zur E’de Cologne

Text: Walter W. Wacht

Warum die heute eröffnende c/o pop nicht mit Materialien aus der Kölner Tanzmusik begleiten? Das anständige rheinische Techno-, Ambient- und sonstige-Elektronika-Label Kompakt feiert heuer nicht nur sein zehnjähriges Bestehen, das Erscheinen der neuesten Auskopplung der hauseigenen »Kompakt Total«-Reihe, die Veröffentlichung von Mathias Aguayos Debüt-Album, sondern hat in Kürze auch die ausgezeichnete Jubiläums-Veröffentlichung der traditionellen Christopher-Streetday-Nachmittags-Techno-Partyreihe E’de Cologne im Vertriebsprogramm.                            

 
 

Der Spextrakt

Die Leseempfehlungen vom 11.08.2009

Text: Die Redaktion

Das Internet ist gefährlich und braucht neue Regeln, meinen die einen. Das Internet braucht wie Clubs nur ein paar nette Türsteher, finden andere. Außerdem im heutigen Spextrakt: die Musikwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist mal wieder im Wandel und im Fernsehen laufen reihenweise die achtziger Jahre.                            

 
 

Werte 2.0

c/o Pop zu geistigem Eigentum und Netzkultur

Text: Michael Lutz

Unter dem Banner »Pop Culture 2.0« werden im Rahmen der diesjährigen c/o pop Convention in Köln sowohl die positiven Aspekte der digitalen Entwicklung im Musikbereich als auch ihre negativen Folgen debattiert. Es gilt, Ideen und Konzepte für die bestehenden Probleme zu finden: Internet-Piraterie, Verteilungsschlüssel, Wertverfall der Ware Pop – und das sind nur einige der Themenkomplexe, über die am 13. und 14. August debattiert wird.

    Dem grundlegenden Wandel widmet sich auch das von Spex präsentierte Panel »Werte 2.0« am Donnerstag, den 13. August im Business Forum der c/o pop. In Zusammenarbeit mit den Veranstaltern von re:publica, dem Berliner Social-Media-Kongress, wird beim Panel »Werte 2.0 – Geistiges Eigentum und Netzkultur« nachgefragt, was genau geistiges Eigentum im digitalen Zeitalter noch ist und wer vor dem Hintergrund mit welcher Motivationen mit wem diskutieren sollte. Denn (reale) Orte der Diskussion sind rar und meist branchenintern; übereinander sprechen ist nicht schwer, miteinander dagegen sehr.                            

 
 

Gonzales

»Superproducer«, exklusiv bei Herr von Eden

Text: Walter W. Wacht

Gonzales Herr von EdenNicht schlecht, monsieur détenteur du record mondial: seit Ende Juni ist Gonzales als übellauniger »Superproducer« unterwegs – im Internet rettet er in einer fiktiven Web-Serie jeden Freitag quasi die Musikindustrie. Bisher wurden zwei Episoden veröffentlicht, die an Witz und brillanter Überzeichung jeglicher Musikerklischees kaum zu übertreffen sind. Da wird aus dem »Coffee Boy« Jérrôme eben G-Rome, hört sich der schwarze R&B-Sänger D.O.V.E. nach Meinung des Superproducers nicht schwarz genug an.                            

 
 

Popkomm 2009 abgesagt

»Man kann darüber debattieren, ob die Popkomm noch zeitgemäß ist«

Text: Walter W. Wacht

<br />Die Kernaussage der heutigen Pressekonferenz lautet: »Die Popkomm ist für ein Jahr ausgesetzt, nicht abgeschafft.« Wegen des drei Monate vor Messebeginn geringen Rücklaufs an Ausstellern und Teilnehmern hat sich der Popkomm-Vorstand dazu entschieden, die Popkomm 2009 nicht zu veranstalten.                            

 
 

c/o Pop

Convention und Festival 2009

Text: Michael Lutz
Die c/o pop ist in ihrem sechsten Jahr zu einem der wichtigsten internationalen Branchentreffen der Musik- und Entertainmentindustrie geworden – weshalb in Köln keine Sau mehr der alten Popkomm nachheult. Auch die sinnvolle Aufteilung in Convention und Festival überzeugt nach wie vor, denn obschon bei der Tagung, dem ›ernsten‹ Teil der Veranstaltung, wieder die übermächtigen Probleme im Vordergrund stehen werden, so hat man doch an jedem Messetag auch die Möglichkeit, bei den vielen Konzerten und DJ-Sets gehörig freizudrehen.                            
 
 

c/o Pop 2009

Vorverkauf, Line-Up, Call for Papers

Text: Walter W. Wacht

C/O Pop 2009Auch einen Tag vor unserem eigenen (ausverkauften) Festival möchten wir noch auf andere Veranstaltungen hinweisen. Im sechsten Jahr bleibt die c/o Pop, das Kölner @Musikfestival samt angeschlossener @Fachmesse (oder umgekehrt), in Bewegung. Im August wird mit den Opernterassen ein neuer Veranstaltungsort installiert – statt dem vormals genutzen Rheintriadem nahe des Hauptbahnhofs. Mit der neuen Festivalzentrale am Offenbachplatz neben bzw. auf den Opernterassen sind nun in zentraler Innenstadtlage sowohl Indoor- als auch Open-Air-Veranstaltungen (mit u.a. Patrick Wolf und The Whitest Boy Alive) möglich, zudem kommen die zahlreichen Panel-Veranstaltungen im Rahmen der Convention c/o Pop.

Dabei sind diese Neuerungen längst nicht alles: neben den ersten zahlreichen Festival-Bestätigungen gastiert die c/o Pop in der Philharmonie, gab erste inhaltliche Schwerpunkte bekaannt und bittet zudem um die Einsendung studentischer Publikationen aus den Themenbereichen Musik, Digitalisierung, Wirtschaft und Gesellschaft.                            

 
 

DJ Koze / Adolf Noise

Kopfhörerkonzerte, Ambient-Beitrag, MP3s

Text: Walter W. Wacht

DJ KozeNeulich im Berliner Club Watergate: Swahimi, »Der Unerleuchtete« alias DJ Koze alias Stefan Kozalla spielt vor vollem Haus die Release-Show seiner neuen, auf Get Physical Music erschienenen Remix-Compilation »Reincarnations« (mehr …) (siehe dazu auch Spex #319). Und als man gegen vier Uhr morgens endlich die lange Warteschlange, die lange Garderobenschlange und schließlich die beinahe noch längere Tresenschlange bewältigt hat, nun den Dancefloor betretend, gluckert einem das legendäre Detroiter House-Stück »Shades of Jay« von Moodymann von Kosis Plattenteller entgegen. Es folgt ein rund vierstündiges Set bis in den Sonnenaufgang, das selbst dann nicht die Abfahrt verpasst, wenn Swahimi zur Peaktime ein gefühlt zehnminütiges Balearic-Gitarren-Stück einschiebt – um die Euphorie auf der Tanzfläche zumindest ein wenig zu deckeln. Apropos »Euphorie deckeln«: Koze hat kürzlich einen lässigen Ambient-Beitrag für das Label Mule Musiq abgeliefert.                            

 
 
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