Tag: Brainfeeder

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Schön schlimm scheitern: das neue Thundercat-Video zu »Them Changes«

Da ist Blut auf dem Boden: Wie Thundercat wortwörtlich erst den Kopf und dann die Gliedmaßen verliert. Und trotzdem Klavier spielt wie ein Furioso: »Them Changes«.

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Die anlassfreie Rezension #6: Kamasi Washington The Epic vs. John Coltrane A Love Supreme

Abseitiges aus dreieinhalb Dekaden (und darüber hinaus): 35 Jahre SPEX sind Anlass genug für einen Reigen anlassloser Kritiken. Wir kümmern uns um Werke, die nicht neu sind, aber…

Thundercat

Thundercat The Beyond / Where The Giants Roam

Was den Bass betrifft: Im Stevie-Wonder-Modus schwebt Thundercat Stephen Bruner durch neue Traumwandelwelten.

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Kamasi Washington – Epos ohne Verstand / Deutschland-Konzerte angekündigt

Kamasi Washington hat mit seinem Debütalbum The Epic einen Jazz-Meilenstein vorgelegt. Nun hat er die Daten für seine Welttournee bekanntgegeben, die ihn auf fünf Stationen auch nach Deutschland führt. Ein Mann mit Saxophon, der den Pop-Kosmos derart aufmischt? Das ist mindestens eine genauere Betrachtung wert.

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Stream: Neuer Thundercat-Track feat. FlyLo & Kamasi Washington vom kommenden Mini-Album The Beyond / Where The Giants Roam

Es ist ein Brainfeeder-Jahr. Das Label-Kollektiv um Flying Lotus hat schon jetzt einige der progressivsten Alben Zweifünfzehn veröffentlicht, hat Jazz ins Jetzt (Kamasi Washington – The Epic) überführt, HipHop mit eben jenem (Kendrick Lamar – To Pimp A Butterfly) verquickt und eins wie das andere von hinten durch die Brust gedacht – und das als vormaliges Elektronik-Label.

Matthewdavid

Matthewdavid In My World

Ist die Songstruktur nur ein Fetisch? Und falls ja, kümmert das heute überhaupt noch irgendwen? Der Song als solcher scheint als musikalische Form inzwischen nur noch eine untergeordnete…

Morgen Brainfeeder-Abend mit FlyLo & more in Köln

Flying Lotus
Demnächst wird es wohl neues Material von Flying Lotus und Captain Murphy geben. Vorher besucht Steven Ellison aber erstmal mit Thundercat am Montag Köln. Wir verlosen noch Plätze.

Flying Lotus: Exklusive Deutschland-Show

Flying Lotus   FOTO: Timothy Saccenti
Anfang Juni bringt Steven Ellison die aktuellen Aushängeschilder seines Brainfeeder-Labels nach Köln. Er selbst tritt als Flying Lotus und Captain Murphy auf, außerdem gibt es den Wunderbassisten Thundercat zu sehen.

Flying Lotus feat. Earl Sweatshirt Between Friends

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Auf seinem im Oktober kommenden Album Until the Quiet Comes unterstützen Flying Lotus u.a. Erykah Badu, Thundercat und Thom Yorke. Jetzt gibt es vorab das Stück Between Friends als Download. Zu Gast diesmal: Odd Future's Earl Sweatshirt und ein gewisser Captain Murphy, der uns an Tyler, the Creator erinnert.

»76% sind ein guter Schnitt«

Mr. oizo Flying lotus Moustache Rerelease Brainfeeder RemixAuch nach sechs Jahren scheint Mr. Oizos Album »Moustache (Half A Scissor)« noch einiges an Strahlkraft zu besitzen: Obwohl Quentin Dupieux schon 2008 das Album »Lambs Anger« nachgelegt und sich seitdem wieder verstärkt dem Filmemachen zugewandt hat, erfährt sein zweites Studioalbum nun eine Wiederveröffentlichung auf Flying LotusBrainfeeder-Label – und zwar erstmals als Vinyl.

Sorgfältig wackelnde Grooves

Tokimonsta Promo TeaserMit Tokio hat ihr Künstlername Tokimonsta nichts zu tun. Zwar wird Jennifer Lee oft für eine Japanerin gehalten, doch für die erste Hälfte ihres Pseudonyms wählte die im kalifornischen Torrance im Bezirk Los Angeles geborene Korea-Amerikanerin einfach das koreanische Wort für Kaninchen – ›toki‹. Man muss deshalb auf ihrem Debütalbum »Midnight Menu« aber nicht gleich mit Niedlichkeitsterror rechnen.

Martyn

Martyn Great Lenghts Dubstep war vor zwei bis drei Jahren die interessanteste elektronische Musik, weil sie keinerlei festem Schema, keiner statischen Formel folgte. Dass sich dieser Zustand völliger musikalischer Offenheit binnen kürzester Zeit in jeder Sub-Subkultur überlebt, ist ein Gemeinplatz. Und wenn sich innovative Mainstream-Ikonen wie Snoop Dogg plötzlich der Croydoner Soundästhetik bedienen, dann wittert man im Underground natürlich den Ausverkauf und übersieht in diesem Reflex, dass man sich längst schon wieder in einem inzestuösen Kreis bewegt. Kein Wunder, dass sich Martyn nicht (mehr) als Dubstep-Produzent im engeren Sinne verstanden wissen will. Die Künstlerbiografie des Niederländers ist ohnehin ein Sinnbild für die formwandlerische Evolution des Hardcore Kontinuums: Anfangs als Drum & Bass-Produzent aktiv, hatte er sich vor einigen Jahren dem Dubstep zugewandt, um sich in jüngster Zeit vor allem jenseits der Szene nach Geistesverwandten umzuschauen.