Text:
Steven Lee Beeber

Has hip hop entered its Summer of Love? If the scene around LA’s Brainfeeder label – with producers such as The Gaslamp Killer and Jeremiah Jae – is any indication, 2012 has become 1967, much as 6 once became 9.
Dt. Übersetzung in SPEX N°340 | 10.08.2012 15:01
Text:
Thomas Vorreyer

Auf seinem im Oktober kommenden Album Until the Quiet Comes unterstützen Flying Lotus u.a. Erykah Badu, Thundercat und Thom Yorke. Jetzt gibt es vorab das Stück Between Friends als Download. Zu Gast diesmal: Odd Future's Earl Sweatshirt und ein gewisser Captain Murphy, der uns an Tyler, the Creator erinnert.
Text:
Walter W. Wacht
Auch nach sechs Jahren scheint Mr. Oizos Album »Moustache (Half A Scissor)« noch einiges an Strahlkraft zu besitzen: Obwohl Quentin Dupieux schon 2008 das Album »Lambs Anger« nachgelegt und sich seitdem wieder verstärkt dem Filmemachen zugewandt hat, erfährt sein zweites Studioalbum nun eine Wiederveröffentlichung auf Flying Lotus’ Brainfeeder-Label – und zwar erstmals als Vinyl.
Text:
Tim Caspar Boehme
Mit Tokio hat ihr Künstlername Tokimonsta nichts zu tun. Zwar wird Jennifer Lee oft für eine Japanerin gehalten, doch für die erste Hälfte ihres Pseudonyms wählte die im kalifornischen Torrance im Bezirk Los Angeles geborene Korea-Amerikanerin einfach das koreanische Wort für Kaninchen – ›toki‹. Man muss deshalb auf ihrem Debütalbum »Midnight Menu« aber nicht gleich mit Niedlichkeitsterror rechnen.
Erschienen in SPEX #329 11-12.2010 | 25.11.2010 14:01
Text:
Stephan Szillus
Dubstep war vor zwei bis drei Jahren die interessanteste elektronische Musik, weil sie keinerlei festem Schema, keiner statischen Formel folgte. Dass sich dieser Zustand völliger musikalischer Offenheit binnen kürzester Zeit in jeder Sub-Subkultur überlebt, ist ein Gemeinplatz. Und wenn sich innovative Mainstream-Ikonen wie Snoop Dogg plötzlich der Croydoner Soundästhetik bedienen, dann wittert man im Underground natürlich den Ausverkauf und übersieht in diesem Reflex, dass man sich längst schon wieder in einem inzestuösen Kreis bewegt. Kein Wunder, dass sich Martyn nicht (mehr) als Dubstep-Produzent im engeren Sinne verstanden wissen will. Die Künstlerbiografie des Niederländers ist ohnehin ein Sinnbild für die formwandlerische Evolution des Hardcore Kontinuums: Anfangs als Drum & Bass-Produzent aktiv, hatte er sich vor einigen Jahren dem Dubstep zugewandt, um sich in jüngster Zeit vor allem jenseits der Szene nach Geistesverwandten umzuschauen.