Editorial Spex #331
Hallo Jenseits
Text: Jan Kedves, Ralf Krämer
Die neue Spex #331 ist ab dem 25. Februar am Kiosk erhältlich. Jan Kedves und Ralf Krämer geben im Editorial der neuen Ausgabe einen Überblick über die Themen des März/April-Hefts.
Eine Bitch namens Leben
Anna Calvi
Text: Ralf Krämer
Aufwachen nach dem »Blackout«, im »Morning Light«, eben noch »First We Kiss« geträumt haben, und nun: das Gefühl, dass gestern wesentliche Grenzen überschritten worden sind. Solcherlei Verzauberung steckt in den Songs des Debütalbums von Anna Calvi. Die 28-jährige Londonerin nimmt darauf die Perspektive einer wissenden Dame ein, die weit genug gegangen ist, um Wesentliches über sich und eine gewisse Bitch namens Leben vorzutragen. Nach einer Support-Tour für Grinderman sind ihre Konzerte im Februar restlos ausverkauft, im April kehrt sie aber bereits für weitere Shows nach Deutschland zurück.
Editorial Spex #330
Die Orgie geht weiter
Text: Jan Kedves, Wibke Wetzker
Die neue Spex #330 ist ab dem 17. Dezember am Kiosk erhältlich. Wibke Wetzker und Jan Kedves geben in ihrem ersten gemeinsamen Editorial als Chefredakteure der Spex einen Überblick über die Themen und neuen Schwerpunkte in Spex und die Veränderungen innerhalb der Redaktion.
Von Techno zu Free Jazz – und umgekehrt
Margaret Dygas fragt »How Do You Do«, vertont das Berghain, exklusiver Stream
Text: Walter W. Wacht
Wenn man nach dem populären Podcast der Online-Plattform Resident Advisor geht, dann ist das soeben erschienene Debüt der in Berlin lebenden Produzentin Margaret Dygas längst überfällig, nun folgt auch das erste Album des Panorama-Bar-Residents. Parallel dazu gratuliert sie mit einem Field-Recordings-Track zum fünften Geburtstag des Berghain-Labels Ostgut Ton, das am Wochenende den Techno-Tempel bespielt.
Editorial Spex #329
Tag eintausenddreihundertdreiundneunzig
Text: Max Dax
Die neue Spex #329 ist ab dem 22. Oktober am Kiosk erhältlich. Max Dax gibt in seinem letzten Editorial als Chefredakteur der Spex einen Überblick über die Themen der aktuellen Ausgabe.
Vier Farben Schwarz
Editorial Spex #328
Text: Max Dax
Die neue Spex #328 ist ab dem 20. August am Kiosk erhältlich. Max Dax gibt im Editorial einen Überblick über die Themen der aktuellen Ausgabe.
Tretminen der Popgeschichte
Ariel Pink’s Haunted Graffiti
Text: Silke Janovsky
Resterampe einmal anders: Der Kalifornier Ariel Pink lässt die Low-Fidelity hinter sich und bedient sich stattdessen aus dem Zeichen- und Soundreservoir fetter Achtziger-Gassenhauer. Zu seinem neuen Song »Mistaken Wedding« gibt es nun ein neues Musikvideo.
Sex mit erhobener Faust
Men
Text: Oskar Piegsa
Das Thema Regenbogenfamilie ist im Pop angekommen: »I’m gonna fuck my friends and get a little tiny baby«, singt JD Samson im Song »Credit Card Babie$« ihrer queeren Elektropop-Band Men. »Es geht um die Hürden, die dem Kinderwunsch von Lesben und Schwulen in den Weg gelegt werden«, sagt Samson und meint damit auch finanzielle Hürden. »Why don’t you adopt / Borrow someone’s cock«, heißt es in dem Song – schließlich gibt es billigere Wege, an ein Kind zu kommen, als für den Gegenwert eines Kleinwagens in der Samenbank shoppen zu gehen. Strategischer Sex mit schwulen Freunden zum Beispiel.
Sex / Fussball / Feminismus / Vampire / Weltuntergang
Editorial Spex #327
Text: Max Dax
Liebe Leserinnen und Leser,
1. SEX Herr Bonaparte: »Eigentlich geht es um Sex. Ganz wilden, animalischen Sex.« Jens Balzer: »Ich hatte es für eine Parabel auf die moderne Industriegesellschaft gehalten.« Herr Bonaparte: »So kann man es auch sehen.« Oder, acht Seiten zuvor, Jake Shears von den Scissor Sisters im Spex-Gespräch mit Sebastian Hammelehle: »Ich habe früher viele Wohnungen mit sehr vielen Strichern geteilt. Ich habe kein Problem mit Prostitution. Ich respektiere diesen Job. Als Popstar verkauft man sich ja auch, das meine ich gar nicht negativ – es ist vielleicht eher eine mentale Prostitution auf der Bühne, aber die Leute kommen ja doch auch, um meinen Körper zu sehen. In den besten Momenten unserer Konzerte habe ich mich immer als Prostituierter gefühlt.« (Vgl. auch: 4. Vampire.)
Das Gesetz der Serie
Editorial Spex #326
Text: Max Dax
Liebe Leserinnern und Leser,
sie zu finden ist gar nicht schwer. Einfach ins Internet gehen, ›Facebook‹ in die Tasten hacken, nach ›Spex Magazin‹ suchen, ›Fan werden‹ anklicken, ›Likes this‹ gleich hinterher, und schon steht man in der virtuellen Spex-Kantine, in der jeden Tag etwas anderes auf den Tisch kommt. Neulich zum Beispiel kochten wir das »Collected«-Schallplattencover von Massive Attack nach: französische Artischocken. (Rezept: Salzwasser zum Kochen bringen, Artischocken rein, nach zwanzig Minuten Artischocken wieder raus.) Das ist der Rede wert, weil wir seit der Punktlandung der Journalismusstudentin und neuen Autorin Anne Waak in der Spex-Redaktion (vgl. MitarbeiterInnen der Ausgabe) jedes Mittagsmahl, das die Küche verlässt, fotografieren und kommentiert von Walter W. Wacht durch Facebook und Twitter blasen – eine spätere Buchveröffentlichung nicht ausgeschlossen. Und das ist auch der Rede wert, weil beim gemeinsamen Essen das Gespräch nicht selten auf die Regelmäßigkeit zufälliger Querverweise kommt, die verlässlich die Spex-Heftinhalte miteinander verlinken.
Der Hirte im Schafspelz
Gonjasufi
Text: Sebastian Hammelehle
Seine Weltverbesserungstheorien kommen ohne Bono-Beigeschmack aus, und sein lobenswert vielfältiger Klangirrsinn entsteht bei fünfzig Grad in der Wüste: Gonjasufi alias Sumach Valentine ist über Drogen, Las Vegas, Yoga und die Mystik des Islam einen langen Weg gekommen, um uns daran zu erinnern, dass Extrembedingungen im Pop noch nie geschadet haben.






