Text:
Daniel Fersch
Laut der offiziellen YouTube-Statistik müsste man als Zuschauer fast acht Jahre seines Lebens investieren, um alle Videos, die an einem einzigen Tag auf die Plattform hochgeladen werden, vollständig anzusehen. Dieses gigantische Archiv an frei verfügbarem audiovisuellen Material macht sich der Online-TV-Kanal Network Awesome für sein täglich wechselndes Programm zu nutze. So widmet sich Network Awesome ab heute etwa für eine ganze Woche den WOMEN OF PUNK.
Text:
Walter W. Wacht

Gottesdienste für Nicolas Jaar, Wärmebilder für Jeff Mills, Stummfilme für Shed und Polarexpeditionen für Sandwell District. Statt wie viele andere Musikfans auf YouTube nur einen Track samt Plattencover hochzuladen, produzieren die Filmemacher Kevin Paschold und Sebastian Kökow als the29nov Films lieber gleich ganze Musikvideos aus Archivmaterial. Im Interview erläutert Paschold, wie sie zum Filmemachen kamen – und wie Labels und Künstler auf die unaufgefordert produzierten Clips reagieren.
Text:
Walter W. Wacht
Vor wenigen Wochen erst veröffentlichte der amerikanische Mashup-Produzent und Internetaktivist Gregg Gillis alias Girl Talk sein neues Album »All Day«, das Quellmaterial des Albums deckt einen Großteil der urheberrechtlich geschützten Musikgeschichte ab. »All day« kann man gratis herunterladen, ein ›eigenes‹ Musikvideo gibt es dazu nun auch.
Text:
Die Redaktion
Stadt Hamburg spendiert Clubs Geld für die GEMA – – – Tim Renner gibt der Musikindustrie Tipps für die Musik-Flatrate – – – Gizmodo überbringt Indie-Labels schlechte Nachrichten in Sachen »iTunes LP« – – – No Age liefern veganen Sneaker ab – – – Außerdem: Silver Columns im Hot-Chip-Remix – – – Kreidler im Bodytonic-Podcast – – – Hyperdub-Sampler im Stream – – – Inoffizielles Burial-Musikvideo – – – Der Spextrakt.
Text:
Christoph Braun
»YouTube ist die vielleicht populärste Ausprägung einer internetbasierten Wissenskultur und hat sich innerhalb kürzester Zeit zur selbstverständlichen kulturellen Praxis entwickelt. YouTube ist öffentliches Archiv und intimes Bilderspektakel in Einem.« Dieser Auszug aus der Pressemitteilung der Kestnergesellschaft zu Hannover begründet, warum sich das Museum motiviert sah, die erste Ausstellung zum Phänomen YouTube zu kuratieren.
Text:
Christoph Braun

Das Netz. Soviel passiert, wir müssen das mal mappen. Dachten sich nun auch schon zum zweiten Mal die Leute von
iA, einer Tokioter Agentur für strategisches Design (
»We analyze business goals, user needs and develop interfaces that match«). Ihre
»Web Trend Map 2007 Version 2.0« verbindet das ganze Kundenorientierungs-Business mit Augenzwinkerei. Denn zum einen erfüllt die Visualisierung der 200 erfolgreichsten Websites als U-Bahn-Plan Tokios einfach ihren Zweck: Sie schafft einen Überblick, zumal die Legende simpel gehalten ist. Dazu aber kommen ein paar assoziationsstarke Einfälle, zum Beispiel, welche Site auf der U-Bahn-Station Shibuya sitzen darf:
»1. Google has moved from Shibuya, a humming place for young people, to Shinjuku, a suspicious, messy, Yakuza-controlled, but still a pretty cool place to hang out (Golden Gaya).
2. Youtube has conquered Shibuya.«
Was fürs Wochenende?
Hier ist die klickbare Online-Version der Karte.