Text:
Christoph Braun

Die Veranstaltung »
Arbeit 2.0 - Kreative Arbeit und Urheberrecht« findet zwischen dem 26. und 28. September in der Phoenix Halle in Dortmund statt. Sie ist versehen mit dem offiziellen Event-Tag »Tagung«. Doch wer sich die Lebens- und Arbeitsbedingungen der »Kreativen im Spannungsfeld ziwschen Web 2.0 und Hartz IV« als Gegenstand der Diskussionen, Panels, Vorträge und Konzerte ausgesucht hat, setzt wohl automatisch auf Infotainment.
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Christoph Braun
Die Kollegen vom Tonspion haben einen Selbstversuch unternommen. Unter dem glamourösen Titel »Stars On MP3« hat sich Chefredakteur Udo Raaf anhand der Top Ten der derzeitigen Album-Charts auf die Suche nach DRM-freien Angeboten gern gekaufter Musik begeben. Das Ergebnis zeit eine Fratze, die ähnlich schlimm aussieht wie die Charts selbst. Denn während Number One ( »Viva La Vida« von Coldplay) und Two (»Zaubermond«, Helene Fischer, Schlagersängerin) noch umstandslos bei Itunes, Musicload etc. zu haben sind, wird's danach ganz schnell ganz düster. Siehe »Stars On MP3«:
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Christoph Braun

Während
Amazon bereits in diesem Jahr sein bisher nur in den USA erhältliches MP3-Angebot unter anderem nach Europa ausdehnen möchte und wie nebenbei im Januar
Audible, den größten Hörbuch-Download-Anbieter eingekauft hat, geht weitere Konkurrenz für
itunes an den Start. Mit
Beatsource wird erst jetzt die Taktik von
Beatport deutlich: Was jahrelang als Befriediger spezieller, in diesem Falle 4/4-Beat-Interessen wirkte, addiert jetzt die nächste Zielgruppe mit einem MP3-Laden für »Urban/Music/Downloads«.
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Christoph Braun

Das Netz. Soviel passiert, wir müssen das mal mappen. Dachten sich nun auch schon zum zweiten Mal die Leute von
iA, einer Tokioter Agentur für strategisches Design (
»We analyze business goals, user needs and develop interfaces that match«). Ihre
»Web Trend Map 2007 Version 2.0« verbindet das ganze Kundenorientierungs-Business mit Augenzwinkerei. Denn zum einen erfüllt die Visualisierung der 200 erfolgreichsten Websites als U-Bahn-Plan Tokios einfach ihren Zweck: Sie schafft einen Überblick, zumal die Legende simpel gehalten ist. Dazu aber kommen ein paar assoziationsstarke Einfälle, zum Beispiel, welche Site auf der U-Bahn-Station Shibuya sitzen darf:
»1. Google has moved from Shibuya, a humming place for young people, to Shinjuku, a suspicious, messy, Yakuza-controlled, but still a pretty cool place to hang out (Golden Gaya).
2. Youtube has conquered Shibuya.«
Was fürs Wochenende?
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