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Walter W. Wacht
Wenn man im Mai letzten Jahres dachte, Flying Lotus’ Augmented-Reality-App, mit der sich das Cover-Artwork seines Albums »Cosmogramma« bedienen ließ, sei schon interessant gewesen, so muss man nun noch etwas höher stapeln: Erneut haben der amerikanische Klackerbeat-Produzent und sein Label Warp Records Programmcode schreiben lassen, welcher innovativ und kreativ mit Laptopkameras umgeht. Dieses Mal werden alle Käufer von FlyLos »Cosmogramma«-Album mit alternativen Takes aus der Platte belohnt.
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Walter W. Wacht

So vielfältig und divers hätte man sich »Small Craft on a Milk Sea« nun auch wieder nicht erwartet: Die 62-jährige Musiklegende Brian Eno hat kürzlich erst sein neues Album – und damit sein Debüt auf Warp Records – veröffentlicht, erarbeitet hat Eno die fünfzehn atmosphärisch sehr abwechslungsreichen neuen Stücke mit den britischen Musikern Leo Abrahams und Jon Hopkins über einen längeren Zeitraum. Einen Clip aus den »Small Craft …«-Sessions zeigen wir weltweit exklusiv auf Spex.de.
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Walter W. Wacht
Steven Ellison alias Flying Lotus scheint das Spiel mit verschiedenen Medien zu gefallen: Auf seine Augmented-Reality-App folgten zwei klassische Musikvideos – selbstverständlich waren beide nahezu nur im Internet zu sehen. Darauf folgt nun eine Kooperation mit dem amerikanischen Kabel-Netzwerk »Adult Swim«, die in der Vergangenheit bereits regelmäßig mit Künstlern aus dem Stones-Throw-Umfeld kooperierten. Für Flying Lotus hat der Sender nun ein kurzes Musikvideo gestaltet.
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Michael Lutz

Unterkühlte Synthiesounds und eine Stimme mit Betörungspotenzial: Das Bostoner Duo The Hundred In The Hands, ein vielversprechender neuer Act von Warp Records, verschneidet Minimal Wave, plastische Electronica und schräge Gitarren zu einem funkelnden Pop-Panorama. Von 17. bis 22.11. sind Eleanore Everdell und Jason Friedman in Deutschland und der Schweiz auf Tour unterwegs.
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Daniel Fersch

Auf den ersten Blick scheint alles ganz harmlos zu sein: Chinesische Drachen und tiefergelegte Cabrios bilden eine kunterbunte Parade, Kinder lassen Luftballons steigen, Mütter werfen Konfetti und die Roboterkapelle spielt lustige Drehorgelmelodien. Doch bei Flying Lotus ist immer damit zu rechnen, dass sich in den Musikvideos zu seinen Stücken Abgründe auftun. In Berlin spielt er zudem seine einzige Live-Show.
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Walter W. Wacht
Was würde ins Vorfeld einer Tournee besser passen, als ein Performance-Video als Musikclip? Das australische – musikalisch einmal weit gefasst – PosTroNoisica-Trio PVT (vormals: Pivot) schiebt dem zweiten, erneut auf Warp Records erschienenen Album »Church With No Magic« im Oktober die digitale Remix-EP »Light Up Bright Fires« nach, für den titelgebenden Track veröffentlichten sie nun ein Musikvideo.
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Walter W. Wacht
Besucher seiner früheren Live-Shows werden zustimmend nicken: Wenn Steven Ellison alias Flying Lotus einen Club bespielt, kommt es vor dem Pult zu ekstatischem Zucken. Der amerikanische Produzent zelebriert seine Sets, legt breit grinsend den Abfahrtshebel um und verteilt seine zwischen derb-verklackerten Hiphop-Beats, Ambient-Klangflächen und Jazz-Rhythmen in der Regel auf ein dreigeteiltes Set, das die verschiedenen Tempi und Stimmungen der Produktionen des Alice-Coltrane-Neffen gut abzufedern weiß. Im Oktober spielt Flying Lotus eine einzige Deutschland-Show in – mal wieder typisch – Berlin, daneben erscheint nun eine neue EP.
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Walter W. Wacht

Rotierende Gaswolken vor der unendlichen Kulisse des Weltalls, in ihnen thronen die Götter. Dazu kommen Bilder von Jump-&-Run-Spielen aus Arcade-Konsolen, »Tron«- und »Dark-Side-of-the-Moon«-Referenzen und Datamoshing-Einstellungen. Das neue Musikvideo für Flying Lotus »MmmHmm« fasst auf engstem Raum mit visuellen Mitteln das musikalische Koordinatensystem des Produzenten aus Los Angeles zusammen.
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Walter W. Wacht

Bevor morgen sein neues Album »Cosmogramma« auf Warp Records erscheint, wird noch einmal an der Marketing-Maschine nachjustiert. Seit heute bieten Warp und Flying Lotus mit »Fieldlines« eine interaktive Musikapplikation für PC- und Mac-Betriebssysteme an, mit der man als Benutzer mit einigen Musikspuren Flying Lotus’ interagieren kann. Daneben kann man »Cosmogramma« nun auch in Gänze streamen.
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Walter W. Wacht

Man kann tolle Musikvideos also doch noch ohne Mord und Totschlag realisieren, wie Regisseur Jared Raab und der Computerkünstler Rob Bairos mit dem neuen Musikvideo zu »What to Say« der kanadischen Born Ruffians unter Beweis stellen. Ab dem 16. Mai sind die Ruffians auf Deutschland-Tournee.
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Walter W. Wacht
Akronyme können irritieren. Und wählen wir beispielsweise MFOC, so irritiert nicht nur die Langfassung, sondern auch die Veranstaltungsreihe, die dahinter steht. Seit 15 Jahren betreiben Ralf Köster, Booker des Hamburger Nobel-Nachtleben-Etablissements Golden Pudel Club, und Tim Lorenz die Reihe »Musik Fetischisten Ohren Charakter«, was einerseits bereits einiges über die musikalische Ausrichtung verrät, andererseits aber immer noch sympathisch hamburgisch wirr und humorvoll klingt. Ob Bodenständig 2000 oder Jamie Lidell, Kreidler oder Daedelus, Shackleton oder Wechsel Garland: Der »Musik Fetischisten Ohren Charakter« hat schon so ziemlich jeden Act an seinen insgesamt 780 Veranstaltungsabenden an die Elbe gelockt – vorausgesetzt die Künstler klangen (und klingen) irgendwo elektronisch verklackert, etwas schräg und waren mit klugem Kopf ausgestattet. Am 7. Mai begeht MFOC nun das 15-jährige Bestehen mit einer großen Clubnacht mit u.a. Clark, Untold, Move D und Voltek im Hamburger Uebel & Gefährlich.
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Walter W. Wacht
In Kürze erscheint das neue Album »Swim« von Caribou, darauf hört man mit dem Stück »Jamelia« ein Gesangsfeature von Luke LaLonde, des schon einmal etwas kopfstimmig jodelnd-krähenden Sänger der kanadischen Band Born Ruffians. Ein Freundschaftsdienst, wie uns Dan Snaith (Caribou) im Interview sagte: »Wir kennen uns schon seit einer ganzen Weile. Als ich ›Jamelia‹ schrieb, bereitete mir mein Gesang während des Stücks noch einige Probleme. Und dann fiel es mir ein: Luke ist wie gemacht dafür!« Nun ist Luke LaLondes Gesang natürlich noch viel gemachter für seine eigene Band, die vor zwei Jahren mit ihrem Album »Red, Yellow and Blue« auf Warp debütierten und nun mit »Say It« Ende Mai ihr zweites Album nachlegen. Mit »Sole Brother« gibt es jetzt schon einen kostenlosen Ausblick auf die neue Ruffians-Platte.