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Walter W. Wacht
Was ist denn hier passiert? Wie ein Fremder in der eigenen, zugegeben noch übersichtlichen Diskografie klingen Von Spar mittlerweile, ihr drittes Album »Foreigner« signalisiert Aufbruch. Nach Im-weitesten-Sinne-Postpunk und verkrampft-zerfasertem Avant-Krautrock stieg zunächst Sänger Thomas Machmoud aus der Band aus, abgesehen von einigen wenigen Shows, einer Kollaboration mit Station 17 und der Single »HyBoLT« hörte man nichts von den Kölnern Von Spar. Was nun eher nebensächlich ist, denn ihr neues Album »Foreigner« ist wohl das, was man als gelungenes Comeback bezeichnen kann.
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Die Redaktion
Die Muppets mit Horrorfilm-Mashup – – – Daft Punk mit Maschinen-Musik für »Tron Legacy« – – – Moodymann mit Frisörtermin bei Red Bull – – – Trevor Jackson mit Musikvideo für Matias Aguayo – – – MP3s von Cobblestone Jazz und Madlib The Beat Conducta – – – »Dial 2010« und Fol »Liar« Chen im Stream – – – Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht
Promo gone wrong? Das Vierfach-X in Album-Titel und anderen jüngeren Songs der kanadischen Dance-Punk-Band You Say Party! We Say Die! soll als Platzhalter für »Love« stehen, dabei fühlt man sich unfreiwillig eher an die britische Hype-Band The XX erinnert, deren Album-Cover und Bandname seit rund einem Jahr nun wirklich an jeder Ecke des Internets, in nahezu allen Plattenregalen und in beinahe jedem Musikmedium Unterbringung fand. Aber betrachten wir »There is XXXX (Within My Heart)« und das neue Musikvideo der jungen Regisseurin Hill Kourkoutis dazu einfach ohne Referenz-Kasten:
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Die Redaktion
Ein Kinderchor singt Phoenix – – – Marion Cotillard singt mit Franz Ferdinand – – – Four Tet remixt Pantha du Prince – – – Wareika remixen Aufgang – – – Ein neuer Song von The Irrepressibles – – – Das Debüt-Album von Ellie Goulding – – – Haste Töne: Der Spextrakt.
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Walter W. Wacht
Ein gängiges musikjournalistisches Klischee ist das der Album-Spielzeit: Platten einer Spieldauer von knapp 30 Minuten Länge können – so das Klischee – nur Punks, ehemalige Punks oder astreine Popmusiker zustande bringen, jedenfalls muss die Anzahl der Songs überschaubar und die Musik schnell gespielt bzw. sagenhaft gut auskomponiert sein. Im Falle des schwedischen Duos jj und ihrem exakt 27:16 Minuten langen Album »n°3« könnte sich die Musik nicht ferner des Klischees von Punk und Plastik-Pop befinden: jj stehen auch auf ihrem zweiten Album für schön introvertierten, äußerst ungefährlichen Balearic-Pop.
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Walter W. Wacht
Als wir am Dienstag die Facebook-Frans dieses Magazins auf das neue Musikvideo zu »Lied für Alle« von Jacques Palminger & the Kings of Dub Rock aufmerksam machten, tauchten nach einigen »Likes« und generell gut gestimmten Kommentaren auch Nachfragen zur ursprünglichen Motivation des Stücks auf. Wir erinnern uns: Vor fast drei Monaten kommunizierten wir eine E-Mail bzw. einen Aufruf von Jacques Palminger zum kollaborativen Song-Texting. Die Idee: Jeder Mensch speist ein bis beliebig viele Textzeilen bzw. Audiospuren in das »Lied für Alle« ein, Palminger und die Kings of Dub Rock bauen schließlich aus den einzelnen Fragmenten ein großes Ganzes. Das soeben vorgestellte Musikvideo ließ diesen Web-Duktus aber nun vermissen, woraufhin wir kurz bei Jacques Palminger nachfragten, was denn aus dem Material geworden sei. Seine Antwort ist diese:
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Walter W. Wacht

Als wir vor bald einem Jahr an anderer Stelle über »One Pig«, das Konzeptalbum des britischen Komponisten und Künstlers Matthew Herbert berichteten, schloss der Beitrag mit der Frage, wie wohl die Tierschutzorganisation PETA auf Herberts Vertonung des Lebenszyklus eines Schweines reagieren würde. Die Reaktion von Peta liegt nun vor: Ablehnung, kategorische! In einem auf Matthew Herberts »One Pig«-Blog veröffentlichten Artikel liest sich die Reaktion von PETA International so:
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Die Redaktion
Wie entstand OK GOs Rube-Goldberg-Maschine? – – – Was meint Žižek zu »Avatar«? – – – Von welchem Planeten kommt Flying Lotus? – – – Wie klingt der Very-Best-Remix des XX-Remixes des Florence-Covers des Staton-Originals? – – – Und wie klingt das Mashup der Staton-Gesangsspuren? – – – Was macht Jonny Miller aus Tunng? – – – Und wer streamt eigentlich Archie Bronson Outfits Kokosnuss? – – – Antworten darauf gibt der Spextrakt.
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Walter W. Wacht

Überlassen die Foals die Tempo-Mache nun den Anderen? Ihr neuer, siebenminütiger Song »Spanish Sahara« jedenfalls setzt mehr auf dramatisch-langsamen Aufbau denn auf die knackig-vertrackten Rhythmen und das energische Auftreten ihres Debüt-Albums »Antidotes«: Nur kurz nehmen Schlagzeug- und Gitarrespiel eine dominante Rolle im Stück ein, der Großteil von »Spanish Sahara« ist geprägt von elektronischen Effekten und melancholischer Grundstimmung. In eine ähnliche Kerbe schlägt auch der Remix des britischen Ambient-Dubstep-Duos Mount Kimbie: Ihre Bearbeitung von »Spanish Sahara« verlangsamt das Original der Band aus Oxford nochmals, setzt dabei auf die asynchronen Beatpatterns von Dubstep, wirkt insgesamt aber präsenter und schlüssiger als das Original des Tracks. Das Beste daran: Der Mount-Kimbie-Remix steht zum kostenlosen Download auf der Webseite der Foals bereit. Daneben wurde das neue Musikvideo zu »Spanish Sahara« vorgestellt, zwei Live-Shows in Deutschland stehen ebenfalls.
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Die Redaktion
Ein Nachruf auf Louisville Records – – – Vorschlag: 13 Euro für die Kulturflatrate – – – Cover-Artworks als Penguin Books – – – Jörg Buttgereit führt »Durch die Nacht« – – – Die Broken Bells mit Kinder-Kritik – – – OK GO und die Mega-Rube-Goldberg-Maschine – – – Owen Pallett mit No-Budget-Video – – – Neue Remixes als MP3 von The XX für Magic Wands, Chiddy Bang für die Gorillaz und Schlachthofbronx für DJ Mujava – – – Neue Alben von Tunng und Solex vs. Christina Martinez + Jon Spencer im Stream – – – Der Spextrakt.