Text:
Wibke Wetzker, Jan Kedves

Zeiten des Umbruchs: In der neuen Spex #336 interviewen wir Mark Greif über Occupy Wall Street! & Hipster und lassen unter der Klammer Albtraum Americana The Black Keys, David Lynch und Titelheldin Lana Del Rey ihr Bild der USA zeichnen. Del Rey ist in unseren Testaufnahmen zudem abseits aller Posen zu sehen und dank Juergen Teller ist die 100. Spex-CD auf den Hund gekommen. Sie liegt nun dieser Ausgabe bei, die ab Freitag, 16. Dezember, im Zeitschriftenhandel erhältlich sein wird.
SPEX #336 01-02.2012 10.12.2011 17:48
Text:
Thomas Vorreyer

Sie schauen vielleicht ahnungslos, wissen aber genau, was sie da tun: Mit El Camino sorgen THE BLACK KEYS, ein Jahr nach Brothers, für einen versöhnlichen Abschluss eines ansonsten mauen Rockjahrs. Spex verlost Karten für ihre Deutschlandtour.
Text:
Max Dax, Andreas Reihse, Michael Lutz
DAX: Auf-die-zwölf-Musik aus Knoxville, Tennessee. »Let It Beep« verweist im Titel auf die Rolling Stones (»Let It Bleed«) und somit auf eine Neigung zum Rock als Besorger-Geste. Noise-Poprock ist die Grundierung des Quartetts, dessen Spektrum an musikalischen Ausdrucksmitteln auch Computerbeats, Samples und Harmoniegesang umfasst. Mit dem Effekt, dass man als Hörer permanent Schlüsselreizen ausgesetzt ist. Man könnte vielleicht von einem sonischen Rock-Verständnis sprechen, das sich zwischen den Stones, dem LCD Soundsystem und den frühen Pixies verortet.
Erschienen in SPEX #324 01-02.2010 | 22.01.2010 09:00
Text:
Christoph Braun

A propos
Coming-Of-Age, Becoming-A-Rockstar: Rückblickend erscheint es phänomenal und wie ein Beleg der Virus-Theorie, wie schnell für
Danger Mouse der Turn kam. Jahrelang als HipHop-Producer aber im tiefsten Westcoast-Untergrund am headchecken, regnete es irgendwann
Beatles und
The Good, The Bad & The Queens. Neu auf dem, wie man es bei Superstar-Producern nun mal sagt, Roster liegen derzeit unter anderem die
Black Keys und
The Rapture. In die ganze inkohärente Reihe passt denn auch ein weiterer nicht – Danger Mouse aus L.A. wird die neue
Beck produzieren.
Text:
Walter W. Wacht

Zwei Käuze unterwegs: Dan Auerbach und Patrick Carney, gemeinsam besser bekannt als
The Black Keys, sorgten vor rund drei Jahren für mehr Gescharre als eine Herde Wildpferde. Ihre beiden Alben »
Rubber Factory« und »
Thickfreakness« überdachten den Begriff »Rootsrock« neu, transferierten ihn in die Jetztzeit bzw. 2004 und brachten junge Menschen in eine Reihe mit älteren Herrschaften, in die vordere Reihe, um genau zu sein: Ihre Konzerte wurden bejubelt, und womit? Mit Recht!
Bei News, die mit diesen oder ähnlich gestelzten Einleitungen beginnen, folgen meistens knall- oder mindestens mittelharte Fakten: Album, Tour, Single, Auflösung, was eben so anfällt.
Solches gibt es von den Black Keys nicht zu berichten: Sie spielen derzeit eine erwartungsgemäß solide US-Tour, spielen im Herbst auf der Insel und an einem neuen Album arbeiten sie eben auch nicht. Aber eine Live-EP, »The Live EP« betitelt, die gibt es. Und da diese nicht nur von recht guter Qualität, sondern auch kostenlos ist, hat sich die lange Einleitung doch schon fast wieder gelohnt. Die Downloads nach dem Klick.
Text:
Lars Brinkmann

Ihren alten Job als »Horticultural Technicians« mehrerer Mietshäuser verloren die Black Keys, weil sie einen Rasen nicht korrekt gemäht haben. »I always fuck up details like this«, bekennt der Drummer und Produzent des Duos, Patrick Carney. Und dabei ist er sich natürlich der Rückschlüsse gewahr, die diese Aussage im Zusammenhang mit ihrer Musik zwa ...
Erschienen in SPEX #280 09/04 | 20.09.2004 00:00
Text:
Stephan Glietsch

Ein Fels. Ein Altar. Herausgehauen aus den Herzen zweier viel zu junger, weißer Kerle. Ohne Presslufthammer, ohne Spitzhacke, ohne Meißel, mit nichts als einer Gitarre, einem Schlagzeug und einer blutenden Stimme als Werkzeug. »Thickfreakness« ist Blues, wie er bluesiger kaum sein könnte. Roh, sticky, schwarz wie die Seele, die dem Duo Don Auerbach und Patrick Carney u ...