Sub Pop

Palastrevolte im Rap

Wir verlosen Plätze für das einzige Deutschlandkonzert der Sub-Pop-Rapband SHABAZZ PALACES aus Seattle

Text: Thomas Vorreyer

shabazz-palaces

Ein heißer Anwärter auf das »Rap-Album des Jahres« ist Black Up von SHABAZZ PALACES. Von Seattle aus und mit dem Label Sub Pop im Rücken, servieren Ishmael Butler und Perkussionist Tendai Maraire hier einen meisterlich flamboyant zusammengefügten Hybriden aus Dub, Jazz, IDM und Hip Hop. Spex verlost Gästelistenplätze für ihr einziges Deutschlandkonzert am Freitag in Berlin.                            

 
 

Fleet Foxes

Helplessness Blues (Album der Ausgabe, Spex #332)

Text: Sebastian Hammelehle

fleet-foxes-helplessness-blues-coverEin Land, in das über Jahrhunderte Menschen eingewandert sind, bringt andere Sozialfiguren hervor als eines, in das Generation auf Generation hineingeboren wird. Und so sind die USA, das Einwanderungsland schlechthin, geprägt von zwei Archetypen: Dem self-made man, der kam, um sich durchzusetzen. Und von seinem exakten Gegenteil, dem Zivilisationsflüchtling in der Tradition Henry David Thoreaus, der der Welt den Rücken kehrt, auf der Suche nach seinem persönlichen Walden.                            

 
 

Sich langsam hochschaukeln

Neues Album von Iron & Wine, Tour im Februar, erster Song als MP3

Text: Walter W. Wacht

Iron And Wine Tree By the River MP3Die Tage bei Sub Pop sind vorbei: Der Rauschbartträger und Folk-Pop-Musiker Samuel Beam alias Iron & Wine hat anlässlich seines neuen Albums »Kiss Each Other Clean« die Plattenfirma gewechselt. Nach vier Alben und diversen EPs auf dem Washingtoner Traditionslabel Sub Pop ist Beam nun bei 4AD Records (in den USA bei Warner Music) unter Vertrag. Seiner Musik tut dies dabei keinen Abbruch, der erste Vorbote des Albums unterstreicht dies.                            

 
 

CocoRosie

Grey Oceans

Text: Thomas Hübener, Max Dax, Lukas Dubro, Anne Waak, Christoph Braun

CocoRosie GreyOceans Pop-Briefing Tonträger Spex326Sie haben immer noch den wunderbar zerbrechlichen Billie-Holiday-Blues und reihen Soulperlen zu funkelnden Ketten, aber diese werden nicht mehr vom Fön begleitet oder einem defekten Anrufbeantworter anvertraut. Konnte auf den ersten Platten CocoRosies noch der Eindruck entstehen, hier wolle jemand besonders neurotisch auffallen, so steht spätestens mit diesem vierten Album fest: Die sind so, die wissen, was sie tun, und sie tun es mit unglaublicher Passion.                            

 
 

Der Spextrakt

Die Leseempfehlungen vom 01.09.2009

Text: Die Redaktion

Gratis-Mixtape von Sub Pop – – Plattenladenwoche gegen Käuferschwund (KORREKTUR) – – – Joy Division in 16:9 überarbeitet – – – Slavoj Žižek’s »Perverted Guide to Cinema« transkribiert – – – Der Spextrakt.                            

 
 

No Age

»You’re A Target« gratis, EP im Stream, Show in Berlin

Text: Walter W. Wacht

No Age EPVor gefühlten fünf Monaten wurde an anderer Stelle die neue EP »Loosing Feeling« des amerikanischen Weirdo-Noise-Duos No Age in Aussicht gestellt. Tatsächlich ist der betreffende Eintrag gerade einmal etwas mehr als einen Monat alt, aber einen Monat wird es eben auch noch dauern, bis »Loosing Feeling« am 2. Oktober veröffentlicht wird. Umso schöner, dass die Band und das veröffentlichende Label Sub Pop vorab einen Songs als MP3 im Internet geparkt haben: »You’re A Target« ist als MP3-Download zu haben.

    Zudem kann man – nach vorheriger Registrierung bzw. Anmeldung – die gesamte EP auf Subpop.com im Stream anhören – ebenfalls kostenlos. Die dritte gute Nachricht: relativ kurz nach der EP-Veröffentlichung spielen No Age eine Einzel-Show im exzellenten Berliner Club West Germany.                            

 
 

No Age

Neue EP im Oktober

Text: Walter W. Wacht

No AgeIhr letztjähriges Debüt »Nouns« schaffte es auf Anhieb in die Spex-Redaktionscharts, das Video zur Single »Eraser« war ein farbenfroher bzw. drogentrippiger Exzess im US-amerikanischen Hinterhof. Als No Age erlangten die Kalifornier Dean Spunt und Randy Randall mit ziemlich verspultem Noiserock, treibendem Schlagzeugspiel und Feedbackrauschen sowie einem aufwändig gestalteten Booklet zum Album große Aufmerksamkeit. Nun folgt am 2. Oktober ihre neue EP »Losing Feeling« als 12"-Vinyl und Download auf Sub Pop, ein neues Album ist derzeit in der Entstehung.                            

 
 

Mudhoney

Einzel-Show in Berlin

Text: Michael Lutz

Der Aufstieg des Labels Sub Pop begann mit der Ausrufung von Grunge, der letzten Revolution der Rockgeschichte. Mudhoney zählten Mitte der Achtziger neben Bands wie Nirvana, Pearl Jam und TAD zu den Anführern der Bewegung. Bei Sub Pop sind Mudhoney noch heute eines der besten Pferde im Stall, und zwar weil ihr harter, kräftezehrender Gitarrensound, den sie schon mit ihren frühen Songs definierten.                            

 
 

Chad VanGaalen

Soft Airplane

Text: Alexander Müller

Schockschwerenot – was so alles auf ein Album passt, das größtenteils nur eine Person fabriziert hat! Da singt einer mit Kopfstimme wie Neil Young, schreibt zumeist morbide Texte wie Nick Talbot von Gravenhurst, packt sie in niedliche Kompositionen, die zuweilen an Sufjan Stevens erinnern, und dreht nebenbei putzige Animationsfi lmchen, um sein Album zu promoten, dessen naiv anmut ...                            

 
 

No Age

Eraser

Text: Walter W. Wacht

Lernen aus der Markenwelt: vor wenigen Jahren bewarb ein japanischer Technologiekonzern seine neuen High Definition-TV-Geräte mit tausenden bunten Flummis, die eine Straße in San Francisco herunterkullerten – in Super-Slow-Motion. Die folgenden Kampagnen variierten dieses Motiv: platzende Seifenblasen, grelle Farben, gestochen scharfe Bilder, ein Vergnügen von einem Werbespot ...                            

 
 

Wolf Parade

Eine gemeinsame Strategie

Text: Christian Lehner

Auf ihrem zweiten Album erklimmen Wolf Parade höchste Höhen – die Strapazen aber lohnen sich. Christian Lehner sprach mit Sänger Dan Boeckner über den ›Mount Zoomer‹.                            

 
 

No Age

Nouns

Text: Lina Brion

In einem feuchten, dunklen Kellerloch vor einer dicken Stahltür: Hier beginnt »Nouns«. Es hämmert, rasselt, rauscht und prescht nach vorn, dröhnend und dumpf. Die Stahltür vibriert, dahinter hüpft eine verschwitze Menge, mittendrin: No Age. Das zweite Album des Duos aus Hollywood, L.A., klingt unmittelbar nach einer Live-Show, energetisch, euphorisch und ung ...                            

 
 
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