Unter Viren
File Megazine
Text: Jan Kedves, Philipp Ekardt
Warhol und Beuys waren Fans, Name und Logo parodierten das Life Magazine, und das Konzept des »File Megazines« dachte die viralen Strategien des Internet vorweg.

Warhol und Beuys waren Fans, Name und Logo parodierten das Life Magazine, und das Konzept des »File Megazines« dachte die viralen Strategien des Internet vorweg.

Ein prima sympathisches Debüt ist »Smoke« von White Williams, ein Album durchzogen von verspieltem Charme. Zum Beispiel die Beats: Sie wollen im Groben und Ganzen nicht House- oder Technobeats sein, sondern, wie bei, sagen wir LCD Soundsystem oder Hot Chip, ihre Dancefloorlust durch Postpunk und Wave-Einflüsse formulieren. An letztere Band erinnert White Williams auch atmosph ...

Keine Angst vor Schweinerock: Dominique aus Berlin überwinden auf ihrem dritten Album »More Love Now« beim postmodernpostkoitalen Spiel mit den Identitäten ihre letzten Hemmungen.
Am 22. Mai läuft der vierte Teil der Indiana Jones-Reihe in den Kinos an. Tomasso Schultze berichtet von Indiana Jones, dem »letzten Nagel im Sarg der Spielwiese für ambitionierte Filmemacher in Hollywood«.
Die Überlebenden sind ›Geworfene‹, ihre Freiheit besteht darin, ein Leben zu beginnen, das mit ihrer Vergangenheit nichts mehr zu tun hat: Thomas Hübener erläutert, wie sich anhand der amerikanischen Mystery-Serie »Lost« der Existenzialismus erklären lässt.

Sich über dieses Album lustig zu machen, wäre nicht schwer. Das liegt vor allem am Gesang des ehemaligen Screaming-Trees-Mannes Mark Lanegan. Mehrmals nähert er sich auf dieser zweiten Zusammenarbeit mit der Schottin Isobel Campbell (Ex-Belle And Sebastian) der Grenze zur Selbstparodie bzw. überschreitet sie leider auch. Das ist der Fall bei der Schauerballade »The Rave ...
Der Fotograf Herbert Tobias porträtierte mit seiner Kamera die melancholischen Blicke der jungen Nico sowie Andreas Baaders. Sechzehn Jahre nach seinem Tod wird er mit einer ersten großen Retrospektive geehrt.
Vor vier Jahren lernte man sie als als Sängerin von Nouvelle Vague kennen, heute entdeckt Camille auf ihrem unwiderstehlichen Album ›Music Hole‹ den Menschen als Resonanzkörper.
Heroin spritzen, aber nicht richtig: Mit psychosakralem Rock, Sechsvierteltaktdisco und Reflexionen über Fake kommt man zum Majordeal. Jan Kedves mit der Geschichte von MGMT.

Musizierendes Ehepaar. In diesem Fall heißt das »The Way Things Go«, und bevor es uns zu Ohren kommt, hat »Pony« schon vorsichtig das Feld bestellt: Jazz, ganz früher R&B, aber auch Gospel prägen diese zuvorderst von Andreas Werliins Drum-Exkursionen und Mariam Wallentins Gesang geprägten Stücke. Diese jazzhistorische Orientierung verliert si ...
In unserer Reihe »Erste Worte« berichten wir regelmäßig von neuen Alben, auf deren Veröffentlichung viele unserer Leser warten. Adrienne Day hat das neue Missy-Album angehört.