Text:
Thomas Vorreyer

Die Konzerte in Berlin und München waren schnell ausverkauft, nun wurde ein weiterer Termin in Dresden von Sigur Rós angekündigt. Der Vorverkauf startet morgen. SPEX präsentiert die Tour. Zudem gibt es ein neues Video zu »Varúð« zu sehen.
Text:
Wibke Wetzker

Farbe in geometrischen Figuren gefangen und in sich verdrehte Spirograph-Muster repräsentieren also nicht das Artwork zum fünften Studioalbum der isländischen Über-Band Sigur Rós. Die Slo-Mo Rocker lehnten den minimalistischen Entwurf aus den Händen des Dänen Olafur Eliasson ab und riskierten damit einen Fehlstart zu »Með suð í eyrum við ...
Text:
Walter W. Wacht

Wenn das kein logisches, funktionierendes Booking ist, was dann? Der Isländer
Ólafur Arnalds wird im August die drei Deutschland-Konzerte der ebenfalls isländischen
Sigur Rós begleiten, die wiederum in Kürze ein neues, äußerst Pop-lastiges Album veröffentlichen. Die »
Með suð í eyrum við spilum endalaust« bringt Sigur Rós nach Köln, Berlin und Wiesbaden, Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich. Auch Arnalds war seit Veröffentlichung seines Debüts »
Eulogy For Evolution« nicht untätig: am Freitag erscheint seine neue EP »Variations Of Static« auf
Erased Tapes Records. Seit gestern ist Arnalds bereits auf Solo-Tournee durch Europa, alle Daten und ein Stream der neuen Stücke »Fok« wie folgt:
Text:
Christoph Braun

… spielen wir ohne Ende. So ungefähr lautet der Titel des Albums, das am 27. Mai 2008 von der Band und ihrer Plattenfirma
EMI angekündigt wurde. Der Original-Titel in isländischer Sprache lautet »
Með suð í eyrum við spilum endalaust«, und eben jener Titel wird von der Band wie folgt ins Englische übersetzt: »
With a buzz in our ears we play endlessly«. Für schnell Lesende und
Sigur Rós-FanatikerInnen dürfte die Information noch von Bedeutung sein, dass mit viel Bohei heute abend ab 21.30 Uhr der Eröffnungs-Song des fünften Albums zum kostenlosen Download auf der Band-Homepage bereit steht.
Text:
Wibke Wetzker

In Bezug auf Sigur Rós wird gerne betont, dass die seltsamen Isländer ungern Interviews geben, dass sie sich nicht als Band empfinden, sondern als ›Musik‹ und dass sie in einer Phantasiesprache singen. Nichts von dem ist wichtig, wenn man »Hvarf/Heim« hört oder den parallel veröffentlichten Film »Heima« sieht.
Wichti ...
Text:
Michael Lutz

Auf »Heima«, das Dokument einer zweiwöchigen Konzertreise, die Sigur Ros im Sommer 2006 durch Island unternahmen, haben wir bereits
hingewiesen. Seit der Kinopremiere am 27. September beim Icelandic Film Festival, löst der Film unter den Zuschauern Begeisterung aus. Noch bevor »Heima« als DVD am 2. November erscheint, findet auch in Berlin ein exklusives Screening statt. Am 21. Oktober werden Sigur Rós im Berliner Admiralspalast ein 20- bis 30-minütiges Unplugged-Set spielen, um auf den Film einzustimmen. Hierfür
verlosen wir drei mal zwei Karten.
Zeitgleich zur DVD erscheint auch das Album »
Hvarf-Heim«, aus dem man mittlerweile vier Songs auf der
MySpace-Seite der Band hören kann.
Text:
Walter W. Wacht

Natürlich werden sämtliche Klischees bedient: Island, das Land der Elfen, Feen, mystischen Kräfte, das mysteriöse Brachland, daneben saftig-grüne Wiesen, die schroffen Felsen und gefrorenes Wasser, Geysire, mäandernde Wolkenformationen, schwaches, gedämpftes Sonnenlicht und Menschen in bunten Strickpullovern. Klar! Aber welches Bild sollte man auch sonst schon erwarten, wenn
Sigur Rós eine DVD veröffentlichen?
Text:
Christoph Braun

Auf so eine Platte habe ich lange gewartet. Ewig. Sie hat diese Zuneigung von Raymond Scotts »Soothing Sounds For Babys«, jenem Frühwerk des elektronischen Ambiente-Schaffens aus den Jahren 1962 und ´63, existiert aber ohne die Idee irgendeinen Zwecks. Sie hat neben der so entschiedenen Gesetztheit all dieser fließenden Flächen, der darin eingearbeiteten Rhythmen ...
Erschienen in SPEX #309 07-08.2007 | 17.06.2007 00:00
Text:
Georg Brunner

Murder Ballads anno 2007, Teil 2? Nachdem Low aus Duluth mit »Drums and Guns« schon ein Album über Mord und Todschlag veröffentlicht haben, widmen sich auch iliketrains aus Leeds auf ihrer aktuellen Single dem Assasssinat: Thematisch geht es in den beiden Stücken um das Attentat auf den britischen Premier Spencer Perceval im 19. Jahrhundert, und zwar einmal aus Si ...
Text:
Daniel Erk

Regensburg gilt – trotz BeigeGT und Markus Guentner - gemeinhin nur bedingt als Epizentrum der relevanten Popkultur. Zu Unrecht. Das virulente Kulturleben bietet vom mittlerweile allerorts üblichen Indieballermann bis zur Popavantgarde mehr Schattierungen als in vielen der Städte, die gerne Avantgarde und Urbanismus für sich in Anspruch nehmen. Am smarten, melodiösen Pol ...
Text:
Martin Hossbach

Da hocken sie alle zusammen, die beiden von Air, Jean-Benoît und Nicolas, die Tochter vom Gainsbourg, Charlotte, der Jarvis mit seiner Frau und Herr Godrich, nach dessen Namen man üblicherweise Air, Radiohead und Beck in Klammern setzt – er war ihr Produzent, der Putzmann, der die krausen Ideen der Musiker in geordnete Bahnen bringt. Und sie treffen sich abends, nachdem sie tags&u ...
Erschienen in SPEX #307 03-04.2007 | 02.04.2007 00:00
Text:
Uwe Viehmann

Es ist ein Paradoxon für mich, verwirrend, betörend und irgendwie verstörend zugleich. Auf der einen Seite ist diese Musik hier so frisch und in der Gesamtheit so konsequent eigen und andersartig wie nur bei wenigen der hiesigen Bands in der jüngeren Vergangenheit. Auf der anderen Seite aber besteht sie auch aus so vielen erkenn- und benennbaren, ja wohlbekannten Zutaten, dass ...
Erschienen in SPEX #306 01-02.2007 | 02.02.2007 00:00