Text:
Thomas Vorreyer

Siebzehn Bands, drei Tage, eine Konzerthalle. Vom 30. November bis 2. Dezember steigt in der Kranfabrik, Köln, das diesjährige Week-End Fest – mit u.a. Scritti Politti, Stephen Malkmus, Ultraísta, The Pyramids und Die Goldenen Zitronen erstklassig besetzt. SPEX präsentiert und verlost noch Plätze.
Text:
Gregor Kessler
Eine Revolution braucht einen Slogan. Auch eine Konterrevolution. »It was easy, it was cheap, go and do it!«, grölten die Desperate Bicycles aus der Heckklappe ihrer ersten, selbstveröffentlichten Single. 1977 war das, und Punk war eigentlich schon wieder vorbei.
Erschienen in SPEX #333 07/08 2011 | 12.07.2011 15:45
Text:
Christoph Braun
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Im Guardian werden heute die heiligen Kühe des Pop geschlachtet. Sugababes, Franz Ferdinands und Schriftsteller dissen den Kanon in der »
Sergeant Pepper Must Die« betitelten O-Ton-Sammlung. Ein großer Spaß. Etwa, wenn Wayne Coyne von den
Flaming Lips »Nevermind« als »so mittelmäßig« beschimpft, dass man noch heute »ständig solche Bands hört«, die nach der Platte klingen. Coyne mag »Bleach« und »In Utero« viel lieber. Mit »Pet Sounds« erwischt es ein Album, dass in der Spex-Ewigen-Liste immer vorne lag. Luke Pritchard von den
Kooks mag es einfach nicht, naja, bis auf »God Only Knows« und »Wouldn't It be Nice«. Warum, tja, kann er jetzt auch nicht so genau erklären. Mit »Neon Bible« von
Arcade Fire kriegt dagegen das Konsens-Album der Saison beredte Schimpfe ab: Green Gartside von
Scritti Politti findet die Rhythmen »fußgängerhaft«, die Harmonien und Melodien »langweilig«, und überhaupt sei es eine Ansammlung von Manierismen und Klischees. Über »Sergeant Pepper's« schließlich urteilt
Billy Childish: Musik für Citroën-Fahrer – alles Hippies, die für den Ruin des Rock verantwortlich seien.
Text:
Detlef Diederichsen

Als Herausgeber feiner und durchdachter Compilations konnte sich das Londoner Haus Soul Jazz in den letzten Jahren einen untadeligen Ruf erwerben. Das vorliegende Produkt bestätigt ihn indes nicht.
Wobei der Ansatz zunächst ja ganz vielversprechend ist: also nicht die umpfste New-Wave-Compilation, weil’s gerade so gerne genommen wird, sondern ein Heranpirschen a ...
Erschienen in SPEX #307 03-04.2007 | 30.03.2007 00:00