Text:
Walter W. Wacht

Diese durchaus distinktive Frage wäre hiermit also auch beantwortet: Welche Zigaretten-Marke raucht Soul- und Spoken-Word-Legende Gil Scott-Heron eigentlich? Antwort: Marlboro, das verrät uns jedenfalls das Cover-Artwork seines neuen Albums »I’m New Here«, das Scott-Heron beim genüsslichen Durchziehen eines Teerstengels zeigt. Anfang Februar wird »I’m New Here« auf XL Recordings erscheinen, es ist die erste Veröffentlichung des amerikanischen Sängers seit 13 Jahren.
Gemeinsam mit XL-Labelchef Richard Russell begannen Anfang 2007 die ersten Arbeiten an dem neuen Material, Scott-Herons zwischen Gesang und Gedicht changierende tiefe Stimme wird darauf von düster-pumpenden, an TripHop, Dubtep und Techno geschulten Beats sowie von breit ausufernden Streicher- und Klavier-Arrangements unterrmalt. Für die Single »Me and the Devil« wurde nun auch ein Musikvideo veröffentlicht, das ein im Original vom amerikanischen Blues-Gitarristen Robert Johnson 1937 veröffentlichtes Stück in einen großstädtischen Hipster-Hexer-Kontext überträgt.
Text:
Walter W. Wacht

Ein ganzes Album, zugeschnitten auf einen einzigen Club samt seines Publikums, aufgenommen innerhalb von zwei Stunden an einem Abend: Der Musiker, Komponist und Produzent Matthew Herbert hat in seiner Karriere schon viele zunächst bizarr anmutende Album-Konzepte gewagt, sie aber letztendlich stets in einer schlüssigen Form präsentiert. Am kommenden Mittwoch wird er – wir berichteten – im Frankfurt-Offenbacher Club Robert Johnson die Arbeit zu seinem zweiten 2010 erscheinenden Album aufnehmen, einer Vertonung jeder Nische des Robert Johnsons samt Einrichtung und Publikum. Herbert erläutert:
Text:
Walter W. Wacht
Beginnen wir diesen Text mit einem Kalauer: Matthew Herbert hat bisher kein Schwein gehabt. Seit der Ankündigung Ende Mai wartet der britische Musiker vergeblich auf die Geburt eines Ferkels, dessen Leben und Tod er im weiteren Verlauf akustisch einzufangen und in Albumform zu bringen gedenkt. Kein Wunder also, dass sich der derzeit unterbeschäftigte Herbert nach anderen Projekten umsieht. Ende September erfolgt der Beschäftigungstherapie erster Streich, Matthew Herbert plant eine Hommage an eine der reinsten Formen des Feierns von Musik: Herbert wird den Offenbacher Club Robert Johnson samt Publikum und Toiletten vertonen.
Text:
Christoph Braun

Unser Bruderschwester-Magazin
Groove hat diese Tradition. Jedes Jahr gibt es eine Geburtstagsparty. Eine? In diesem Jahr sind es zum 18. Geburtstag
gleich drei, und die erste zog München bereits in ihren Bann. Konzentrieren wir uns also auf die Dream Line Ups in Berlin und Frankfurt am Main. Am 6. Dezember lädt die Groove, das Groove, der Groove ins Watergate mit einer Heerschar an Attraktionen. Wie schriebt Georg Donath in der Ankündigung so schön: