Record Makers

Bon APPetit

Drei iPhone-Applikationen aus Frankreich, Musikvideo zu Sebastien Telliers »Look«

Text: Walter W. Wacht

Record Makers Birthday AppDie französische Plattenfirma Record Makers feiert derzeit ihr zehnjähriges Bestehen, anlässlich dessen wir kurz »Joyeux Anniversaire!« ausrufen und anschließend auf die an Spex.de angeschlossenen Blogs verweisen möchten: Schon im Januar befragte unser Chef vom Dienst Martin Hossbach in seinem Blog »Recording Companies« die beiden Label-Betreiber Stephane Elfassi und Marc Teissier du Cros zu Herkunft und Bedeutung des Labelnamens. An anderer Stelle verwies Musikvideo-Blogger Moritz Schmall auf das neue durchgehend illustrierte und animierte Musikvideo zu Sebastien Telliers »Look«, welches wiederum die neue kostenlose Smartphone-App von Record Makers bewerben soll. Daneben gibt es zwei andere Apps, die auf der Musik französischer Produzenten beruhen.                            

 
 

Sébastien Tellier

Remixes, Remixes, Remixes (Videos, Videos, Videos)

Text: Walter W. Wacht

Sébastien TellierDie Unübersichtlichkeit in Sachen Sébastien Tellier ist nun komplett: nach unzähligen Werbespots, die seine Musik zur Untermalung von Körperpflegeprodukten oder neuen Autos verwenden und nach der angekündigten »Kilometer«-EP (mehr …), erscheint plötzlich ein Musikvideo zur Single »Roche«. Dazu tauchen offizielle und inoffizielle Remixes zu verschiedenen Songs im Netz auf, und schließlich schieben Record Makers einen Clip zu »Kilometer« nach.

Dann nochmal en passé ein Sahnekrönchen obendrauf: Roman Coppola darf Telliers Archiv-Material illustrieren. Aber der Reihe nach:                            

 
 

Sébastien Tellier

Roche

Text: Walter W. Wacht

Sébastien Tellier am Strand der Küstenlandschaft von Biarritz, das weiße Piano spielend, umgeben von blau Ganzkörperbemalten Brünetten, überdimensionierten roten Kussmündern, dem Marvel-Comichelden Silver Surfer und einer gigantischen Rothaarigen im weißen Badeanzug, welche Tellier und eine Unbekannte wenig später auf einem Pferd ›bereiten&ls ...                            

 
 

Ich möchte existieren

Sébastien Tellier im Interview

Text: Walter W. Wacht

Mit seinem Album »Sexuality« erfand sich Sébastien Tellier nochmals neu: thematisierte er früher die Familie oder die Politik, so erforscht er heute seine Sexualität.                            

 
 

Sébastien Tellier

Neue EP mit Aeroplane-, A-Trak- & Arpanet-Remix, Live

Text: Walter W. Wacht

Sébastien TellierMonsieur Sébastien Tellier, über den im vergangenen Sommer nicht einmal seine Plattenfirma sagen wollte bzw. konnte, ob sein Vorname nun mit »Accent aigu« oder ohne jenes Betonungszeichen geschrieben wird (er wird), taucht aus der winterlichen Versenkung auf.

Derzeit soll der letztjährige Eurovision-Teilnehmer (mehr …) ein Engagement als Songwriter für des griechischen Sängers Demis Roussos (u.a. »Schönes Mädchen aus Arcadia«) neues Album haben, Telliers Plattenfirma Record Makers präzisiert: er ist als Autor für ein Stück angefragt, unter Dach und Fach ist dies aber noch nicht. Soviel des Exkurses zum griechischen Schmalz, zurück zu Telliers eigenen Schmachtfetzen.

Von Ende Januar bis Mitte Februar wird er auf Europatournee gehen, eine Station führt ihn am 29. Januar nach Berlin: dort spielt er ein Konzert im COMA - Centre for Opinions in Music and Art. Gut zu wissen: die Begleitung von Tellier und Band übernimmt der schweizerische Soft-Pop-Musiker Charles de Pury. Zweitens: der Eintritt ist frei, denn das Konzert ist ein Schaufensterkonzert, warme Kleidung empfiehlt sich für die Zuschauer auf der Straße daher besonders! Wenig später veröffentlicht Tellier auf Record Makers den nächsten Song aus seinem letztjährig erschienenen Album »Sexuality«:                            

 
 

Der Pferdeflüsterer

Gelungene Verpackung: Sébastien Telliers ›Sexuality‹

Text: Martin Hossbach

                           

 
 

Sebastien Tellier – Eurovision 2008, Album im Indie-Fashion-Store, Video

Text: Walter W. Wacht
Sebastien TellierKommenden Samstag wird der Eurovision Song Contest 2008 angeschaut, ganz klar! Neben allerlei überflüssiger Pop-Konserve und einem mehrstündigen Moderations-Krampf wird man während der Übertragung des 53. Song-Wettbewerbs aus Belgrad eben Sebastien Tellier sehen können, den Chansonnier Génial, über dessen neues Album »Sexuality« man nicht oft genug lobende Worte verlieren kann. Wer Tellier schon während seiner letzten Deutschland-Konzerte live sehen konnte, der weiß wovon wir sprechen: einen mit zotteligem Vollbart, faserigem Haar, einer breiten Sonnenbrille und bis runter zu den roten Socken in weißen Slippern perfekt gestylten Slacker sah man sich bäuchlings auf der Orgel räkeln.

And in other related news: Mitte Juli soll »Sexuality« – bisher nur als Import erhältlich – regulär in Deutschland erscheinen. Auch eine große amerkianische Indie-Lifestyle-Kette verspricht sich davon Synergie-Effekte und bietet das Album exklusiv zum Verkauf an.                            
 
 

Sébastien Tellier

Divine

Text: Walter W. Wacht

C'est Ce type est tout-fou! Sébastien Tellier, mit »Divine« für Frankfreich und den Eurovision Song Contest nominiert, ist wohl ein Schlag Mensch für sich. Trägt einen gewaltigen aber gut gepflegten Vollbart, langes, wollenes Haupthaar, eine riesige Sonnenbrille, weißes Sakko, weiße Hosen, weiße Slippers und eine dicke, goldene Kette um den Hals. W-O-W! ...                            

 
 

Sébastien Tellier

Sexuality

Text: Burkhard Welz

Sébastien Telliers neuestes Werk ist eine hervorragende Steilvorlage für Franzosen-Klischees ›Made in Germany‹. Zum einen kommt aus Frankreich derzeit eine Menge bratziger Elektrosound, andererseits wird in weltentrückten, träumerischen Nebelschwaden das Erbe von Air durchgebracht. Darüber thront aus einer anderen Zeit der Chanson von Gainsbourg und Epigonen. Nun ...                            

 
 
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