Post-Rock

Josh T. Pearson

Last of the Country Gentleman

Text: Kirsten Riesselmann

josh-t-pearson-last-of-the-country-gentlemen-album-coverJOSH T. PEARSON sagt, er habe sein Album nach der Fertigstellung nicht mehr ein Mal angehört, er schaffe es nicht und werde es nie wieder schaffen, er wisse noch nicht mal, ob er die Welt überhaupt mit diesen traurigen Songs hätte behelligen dürfen. Das weiß man beim Hören auch nicht so genau. Denn wie Last of the Country Gentlemen das Faszinierende mit dem Abstoßenden mischt, hat eine erstaunlich irritierende Qualität: Das Solodebüt dieses rauschebärtigen Texaners ist ein dunkel schimmernder Monolith.                            

 
 

Tied & Tickled Trio and Billy Hart

La Place Demon

Text: Detlef Diederichsen

tied-tickleWas für eine gute Story! Mit einer schönen Headline: Eine der besten Jazzplatten des Jahrtausends kommt aus dem oberbayerischen Weilheim. Dort ist mit den Jahren etwas herangewachsen, was mit Postrock nun gar nichts mehr zu tun hat. Wagten sich bisher Postrocker, egal ob aus Bayern oder Illinois, zu weit aus der Indie-Kuschelecke, wollten mal wirkliche E-Musik oder »echten« Jazz machen, musste man meistens leider schnell eine gewisse Überforderung feststellen. Demgegenüber ist La Place Demon – in übereuphorischem Genre-Sprech ausgedrückt – serious und deep.

                           

 
 

Relevant dank ständiger Neuerfindung

City Slang feiert 20. Geburtstag mit Festival, Reissues und kostenloser Compilation

Text: Daniel Fersch



City Slang gehört seit seiner Gründung durch Christof Ellinghaus vor 20 Jahren zu den Labels, deren Arbeit in der Spex stets aufmerksam verfolgt und kommentiert wurden - und noch immer werden. Das zwanzigjährige Bestehen feiert das Label von 19. bis 21. November mit einem spektakulären Festival im Berliner Admiralspalast. Zudem gibt es eine Reihe mit Wiederveröffentlichungen prägender Platten sowie eine Jubiläums-Compilation zum freien Download.                            

 
 

OOIOO

Taiga

Text: Kai Ginkel

»Taiga« klingt weit weniger luftig produziert als etwa »Gold & Green« aus dem Jahr 2000. Noch immer aber klingen OOIOO bei aller Verdrehtheit zuweilen eigenartig moderat, und das sorgt in Tateinheit für einen überaus direkt einwirkenden Longplayer, der sich thematisch immer wieder um das Verhältnis des Menschen zur so genannten »Natur« zu dreh ...                            

 
 
MySpex
Willkommen auf Spex.de
Du bist derzeit nicht angemeldet.
Um Artikel kommentieren zu können, musst du dich registrieren bzw. anmelden. Solltest du bereits auf Facebook registriert sein, so kannst Du auch diesen Login nutzen.

Login
Registrieren
 


Spex International
Read more English Spex articles

Blogs

-->