Polydor

Singend durch die Hauptstadt rauschen

Neues Musikvideo zu »Lady Luck« von Jamie Woon, Remix von Hudson Mohawke

Text: Walter W. Wacht

Jamie Woon Lady Luck VideoApropos Burial: Der große Dubstep-Produzent aus London machte sich zuletzt wieder sehr rar, die neue Single mit Four Tet und Thom Yorke war in den letzten zwei Jahren das höchste der Gefühle. Da aber fast jede schlechte Meldung mit einem ›Aber‹ relativiert werden kann, kommt hier die gute Nachricht: aber Burial koproduzierte die neue Single »Lady Luck« des britischen Ausnahme-R&B-Crooners Jamie Woon. Zur neuen Single Woons gibt es nun ein Musikvideo, außerdem wurde der Track von Hudson Mohawke geremixt.                            

 
 

8000 Kilometer quer durch England

Neues Album von PJ Harvey, Musikvideo zu »The Last Living Rose«

Text: Walter W. Wacht



Weihnachten gut überstanden? Nachträglich folgt nun eine schöne Bescherung: Im Februar wird PJ Harvey ihr neuntes Studioalbum veröffentlichen, das erste Musikvideo aus »Let England Shake« wurde bereits veröffentlicht.                            

 
 

Fallobst, schwerelos im Raum

Neues Musikvideo zu James Blakes Feist-Cover »Limit to Your Love«

Text: Walter W. Wacht

James BlakeEr kann auch ganz anders: Kürzlich erst wiesen wir an anderer Stelle auf die neue »Klavierwerke«-EP des britischen Dubstep-Produzenten James Blake hin, heute überrascht er mit einem Musikvideo zu seiner älteren Cover-Version des Feist- und Gonzales-Songs »Limit to Your Love«.                            

 
 

»Weil es um die Finsternis der Achtziger geht …«

Spex-Gespräch: Scissor Sisters

Text: Sebastian Hammelehle

Scissor Sisters Spex-GesprächEs hieß, sie seien ausgebrannt und hätten die Arbeit an ihrem neuen Album abgebrochen, Jake Shears sei nach Berlin geflüchtet. Man machte sich Sorgen um die Scissor Sisters. Doch im Mai tauchte auf dem »Shrek 4«-Soundtrack ein neues Stück der Band auf. Prompt folgt ihr neues Album »Night Work«. Im Spex-Gespräch mit Sebastian Hammelehle plaudern Jake Shears und Scott »Babydaddy« Hoffman über das Berghain, Robert Mapplethorpe und ihr Verständnis von wahrem Christentum.                            

 
 

Nie war Memphis schöner

Hoppla! Zwei Platten der Ausgabe: La Roux mit »La Roux« und Little Boots mit »Hands«

Text: Carmen Böker

Wenn du dich noch an das erste Mal erinnern kannst, solltest du dich bei der Renaissance eines Trends lieber raushalten. So lautet eine Stildoktrin, die einen vor der schlimmsten Peinlichkeit von allen bewahrt – jener nämlich, in den Kleidern seiner Jugend so richtig von gestern auszusehen. Leggins, übergrosse Sakkos mit Schulterpolstern und Stoffe mit sonderbaren Kritzelmustern zu vermeiden, stellt trotz emsiger Bemühungen vieler Designer (»It’s so eighties, dear!«) immer noch keine allzu schwierige Übung dar. In der Neuauflage wirken derartige Kleidungsstücke zumeist genauso peinlich wie Bands der achtziger Jahre, die aus pekuniären Gründen wieder einmal mit der alten Masche auf die Bühne gehen. Wer diese große Zeit der pathetischen Tanzbewegungen verpasst hat, darf heute allerdings ganz unbelastet seiner Bewunderung für albatrosschwer segelnde Synthesizer-Sequenzen und beredt kühl gehaltene Gefühlsäußerungen frönen.

    Unseren Segen in dieser Hinsicht haben vor allem die britischen Unternehmungen La Roux und Little Boots, von denen jetzt die jeweiligen Debütalben erscheinen.                            

 
 

La Roux

Bulletproof

Text: Walter W. Wacht

Strenge Geometrie, Neonröhren und -farben, ein schrilles, an David Bowie erinnerndes und vermutlich mit Usla Airlines aufgetragenes Makeup, grelle Leggins und immer wieder das steil nach vorn geföhnte, rote Haar: das tolle Musikvideo zu La Roux’ neuer Single »Bulletproof« zeigt Sängerin Elly Jackson mit Farben und Formen hantierend, hypermodern und doch ein wenig a ...                            

 
 

Schnipp, schnapp!

La Roux

Text: Oskar Piegsa
Sie gelten als eine der größten Hoffnungen des Musikjahres 2009: Elly Jackson und Ben Langmaid alias La Roux. Erst ein Unfall, dann ein Witz – jetzt ist es Pop.                            
 
 

Guillemots

Red

Text: Wibke Wetzker

»Vögel sind vermutlich die attraktivste Gruppe von Lebewesen – keiner anderen Gruppe irgendwo auf der Welt widmen sich so viele Liebhaber und Amateurwissenschaftler.«, diesen Satz kann man auf der Homepage des Max-Planck-Instituts für Ornithologie lesen. Die gleiche Aussage könnte man über Künstler, im genaueren über Musiker treffen. Und noch eine Ge ...                            

 
 

Adele / Duffy

19 / Rockferry

Text: Harald Peters

Der Vergleich ist gewiss furchtbar ungerecht, aber wenn er von der britischen Presse so vehement in die Welt gesetzt wurde, muss man sich natürlich mit ihm auseinandersetzen. Sind die beiden aufstrebenden britischen Sängerinnen Duffy und Adele wirklich die neuen Amy Winehouses? Und überhaupt: jetzt schon? Nicht wirklich, denn weder treten Duffy und Adele durch dramatische Turmfris ...                            

 
 

Yeah Yeah Yeahs

Is Is

Text: Walter W. Wacht

»Zwei Schritte zurück, fünf nach vorne«, schlussfolgerte René Hamann anlässlich der Veröffentlichung der neuen Yeah Yeah Yeahs-EP »Is Is«. Wer bereits die Live-Aufnahmen der »Tell Me What Rockers To Swallow«-DVD im Schrank stehen hat, wird außer abseits des auf einer 7"-Single veröffentlichten Stücks »Down Bo ...                            

 
 

Yeah Yeah Yeahs

Is Is

Text: René Hamann

Das Gute im Bösen finden, das gehörte von jeher zu den Standardaufgaben für Rockbands, und nachdem Myriaden von Gräbern bereits abgetragen waren, wurde es Zeit, die Schaufel des Gerechten an eine Frau weiterzureichen. Auftritt Karen O., nicht ohne männliche Gefolgschaft, als da wären Nick Zinner an der Monstergitarre und Brian Chase mit den Stöcken des Wahnsinns. ...                            

 
 

Patrick Wolf

The Magic Position

Text: Ralf Krämer

Da thront er mit rot gefärbtem Haar, Karohemd rotweiß und goldenen Schuhen auf einem Kinderkarussell und scheint auf dem Cover seiner dritten Platte mit dem Blick eines Süßigkeitendealers sagen zu wollen: »Eat this!«     Und tatsächlich schaut Patrick Wolf zurück, in jene Zeit, als er mit »such a heavy heart, such a heavy jewel&laqu ...                            

 
 
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