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Thomas Vorreyer

Der heutige Ticker: New Order streamen Lost Sirens, Claude Nobs verstorben, The Avett Brothers verlegt. Dazu neue Songs von Iceage, Lapalux und den Herbert-remixenden Matmos. Außerdem: Die Neuerscheinungen der zweiten Kalenderwoche mit Villagers, The Bell Laboratory & Pantha du Prince, A$AP Rocky, Pere Ubu, Yo La Tengo, Horace Andy und Broadcast in der Kurzbesprechung.
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Bianca Heuser

Müssiggang klingt anders, die Glocken allerdings direkt nach Hendrik Weber: Pantha du Prince flanierte erst mit Freunden durch Oslo und brachte dann gleich eine ganze Band, The Bell Laboratory – samt tonnenschwerem Equipment. Elements of Light ist eine erhellende Platte geworden.
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Thomas Vorreyer

Ein fetter Batzen Klang: Sunn O))) werden das Abschlusskonzert des CTM.13 in Berlin bestreiten. Außerdem kann das von SPEX präsentierte Festival eine Vielzahl neuer diverser Acts von Skream und Simian Mobile Disco bis Terre Thaemlitz und Pantha du Prince im Programm begrüßen. Die reduzierten Early-Bird-Karten sind allerdings nur noch heute erhältlich.
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Thomas Vorreyer

Der einen oder dem anderen ist die Zusammenarbeit von Hendrik Weber und u.a. Lars Petter Hagen als Pantha Du Prince & The Bell Laboratory vielleicht noch ein Begriff. Nun wird es im Januar ein Album des Glockenspiel-House-Projekts geben und heute spielt man live auf Kampnagel in Hamburg. Für alle gibt es die Phase »Photon« vorab zu hören.
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Max Link

Wien öffnet seine mondänen Tore für die Popkultur: Von heute bis Sonntag findet das Club- und Showcase-Festival Waves Vienna zum zweiten Mal statt. Unter der Überschrift »East meets West« stehen neben den Polen KAMP! auch feste Clubgrößen wie Gold Panda und Pantha du Prince auf der Gästeliste.
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Thomas Vorreyer

Heute endet das von Spex präsentierte Minifestival KUNST ALS KLANG in der Berliner Galerie Vittorio Manalese mit einem dritten Konzertabend. Diesmal ist Kurator Hendrik Weber selbst live zu erleben und führt als PANTHA DU PRINCE & THE BELL LABORATORY die elektro-akustische Glockenspielsymphonie Elements of Lights auf. Auch Moritz von Oswald und Rashad Becker präsentieren ihr neues Projekt live.
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Walter W. Wacht

Eine fantastische Traumwelt ließ sich Anders Trentemøller für das Musikvideo zur zweiten Single »Even Though You’re With Another Girl« aus seinem »Into The Great Wide Yonder«-Album kreiren. Regisseur Adam Hashemi zeigt uns in diesem Kurzfilm einen Mann, der, unfähig mit sich selbst zu leben, die Hoffnung vom eigenen Glück zerstört.
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Walter W. Wacht

Apropos »… des Jahres«: Vor einigen Tagen erreichte die Spex-Redaktion »Glass Eights«, das Debütalbum des in Berlin lebenden Produzenten und DJs John Roberts. Um es kurz zu machen: Roberts bzw. sein Label Dial Records melden mit dieser äußerst musikalischen Platte indirekt neuen Gesprächsbedarf um das House-etc.-Album des Jahres an.
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Walter W. Wacht

Nicht mehr lange bis zur siebten Ausgabe des Festivals beziehungsweise des Musik- und Medienkongresses c/o pop in Köln. Dabei wird nicht nur Spex Live in Köln gastieren, auch abseits unserer Club-Veranstaltungen kann man eine schiere Vielzahl an Konzerten, DJ-Sets und inhaltlichen Veranstaltungen besuchen. Im Folgenden geben wir mit dem »Spex Guide to c/o pop« einen Überblick zu den interessantesten und vielversprechendsten Veranstaltungen des Festivals.
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Walter W. Wacht

Techno für Kathedralen, so klingt die neueste Behandlung von Pantha du Princes »Welt am Draht«: Anlässlich der laufenden US-Tournee von Hendrik Weber haben Animal Collective Hand an den »Black Noise«-Track gelegt, der Remix ist als kostenloser Download zu haben. Neben einigen Festival-Shows ist Pantha du Prince in Kürze auch im Rahmen der c/o pop zu sehen, dort wird er im Tropenhaus des Kölner Zoos ein Kopfhörer-Konzert spielen.
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Walter W. Wacht
Bei vielen Bands läuft der Produktionskreislauf ganz klassisch ab: Studio, Promotion, Single- bzw. Albumveröffentlichung und anschließende Tournee. Nicht so bei beispielsweise der Neo-Wave-Punk-Band Cold Cave um den früheren Hardcore-Sänger Wesley Eisold: Die aus Philadelphia stammende Gruppe veröffentlichte im Winter letzten Jahres zwar auch ein Album – die eiskalte Synthesizer-Punk-Platte »Love Comes Close« –, ruhte sich anschließend aber nicht auf guter Presse und Publikumszuspruch aus, sondern machte das, was sie zuvor schon oft gemacht haben: Kassetten. Neben zwei bereits erschienene Tapes folgt kurz nach ihrer am Samstag beginnenden Deutschland- und Schweiz-Tournee eine Remix-EP mit Bearbeitungen von Prurient, Pantha du Prince, Optimo (Espacio) und Studio-Legende Arthur Baker.
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Christoph Braun, Aram Lintzel
Ein Album »Chicago« zu betiteln, zeugt angesichts der starken Chiffre, für welche die Stadt im Clubkontext steht, von Selbst- und Geschichtsbewusstsein. Zugleich ist klar, dass kein Retro-House zu erwarten ist, wenn Efdemin alias Phillip Sollmann derartig vorprescht. Zu vielschichtig klangen bis dato die Tracks des House- und Techno-Produzenten, der an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst Computermusik studierte. Mit Stücken wie »Bergwein« und »Acid Bells« reüssierte Sollmann 2006 zur Zeit der Renaissance von Afterhour-Kultur und Glücksbringer-Tunes. ›Verstrahlt‹ lautete das Schlüsselwort jener Tage, und auch auf »Chicago« klingt Efdemin wieder, als hätte er in seinem Leben bereits MDMA in ausreichenden Mengen eingenommen.
Erschienen in SPEX #326 05-06.2010 | 05.05.2010 08:28