Text:
Daniel Fersch
Die sechste Folge der von Christoph Gurk initiierten Veranstaltungsreihe Life Is Live im Berliner Theater Hebbel am Ufer (HAU) ist an diesem Wochenende der No-Wave-Bewegung gewidmet, deren Protagonisten mutwillig die Genregrenzen zwischen Film, Bildender Kunst und Musik überschritten und Ende der 70er bis Anfang der 80er Jahre die Subkultur von New York prägten.
Text:
Daniel Fersch
Es sind teils episch angelegte Klanggemälde, die die New Yorker Band SKELETONS für ihr gerade erschienenes drittes Album People aufgenommen hat. Ohne sich auf einen bestimmten Stil festzulegen, wechselt das Trio um Bandleader Matt Mehlan zwischen Artrock, Free Jazz, Afrobeat und Folk hin und her (um nur einige der auftauchenden Genres zu erwähnen).
Text:
Max Dax
Erschienen in SPEX #310 09-10.2007 | 03.11.2007 00:00
Text:
Gunnar Klack

Als wenn diese Band nicht schon seltsam genug wäre! Dreistimmiger Kehlkopfgesang, Querflöten, Elektronikpiepsen und polyrhythmische Instrumentalstücke sind David Longstreth anscheinend nicht ungewöhnlich genug. Der Musiker aus – man ahnte es – Brooklyn, New York hat mit seiner Band Dirty Projectors sicher eines der merkwürdigsten Konzeptalben der Musikgeschicht ...
Text:
Wibke Wetzker

»Zu Hause habe ich einen Kater, der ist ein infames Arschloch, aber ich liebe ihn, so wie er ist.« Mit diesem Satz schließt Yuki Chikudate das nun nachträglich in Deutschland veröffentlichte Debütalbum ihrer Band Asobi Seksu. ›Asobi Seksu‹ bedeutet ›verspielter Sex‹ im Tokioter Slang und wenn man dieses Wissen mit allgemeinen Erfahrungen ...
Text:
René Hamann

Wenn Adam Green der ›Indie-Sinatra‹ ist, wie einige verkürzend meinen, dann ist Jeffrey Lewis der ›Indie-Dylan‹. Das ist nicht schwer zu erklären: Lewis sprechsingt zur eigenen Klampfe, die Instrumentierung drum herum ist meist sehr sparsam. Der Sprechgesang ist dafür umso gewaltiger. Wobei Lewis´ Sprechen in diesem New Yorker Kaugummi-Englisch mehr ...
Text:
Walter W. Wacht

Das Pariser Musikblog La Blogothèque bzw. die daran angeschlossenen Take-Away Shows sind eigentlich schon eine Geschichte für sich. Seit Ende April vergangenen Jahres filmt Vincent Moon junge und aufstrebende Künstler und Bands, portraitiert ihre Musik in Treppenaufgängen, in Aufzügen, in Hinterhöfen, auf Friedhöfen, Schulen, Gassen, auf Dächern, der Fu&sz ...
Text:
Walter W. Wacht

Hilly Kristal, Gründer und Betreiber des legendären New Yorker Clubs
CBGB ist gestern im Alter von 75 Jahren verstorben.
Kristal eröffnete das CBGB 1973 im New Yorker Bowery District von Manhattan, ursprünglich wollte er damit jungen und älteren, stets aber talentierten Musikern der Country- und Folkszene New Yorks eine Bühne bieten. Mit Auftritten von Bands wie Television, Patti Smith und den Ramones erlangte das CBGB jedoch schnell einen international renommierten Ruf und wurde zu einem der wichtigsten Orte für die Verbreitung von Punk in den USA.
Seit Anfang 2005 sah sich Kristal mit Mietnachforderungen seitens der Grundstückseigentümer in Höhe von mehr als 90.000 US-Dollar konfrontiert. Nach mehreren unerfolgreichen Rechtsstreitigkeiten schloss das CBGB am 15. Oktober 2006, das
Abschlusskonzert gaben Patti Smith, Flea (Red Hot Chili Peppers) und Richard Lloyd (Television).
Hilly Kristal starb am Dienstag im New Yorker Cabrini Hospital an den Folgen von Lungenkrebs. Den Hinterbliebenen gilt unser tiefes Mitgefühl.
Foto: John Trainor | CC
Text:
Walter W. Wacht
Ein Jahr lang war es ruhig im Haus der Kulturen der Welt, in der »schwangeren Auster«, jener vor fünfzig Jahren von Hugh Stubbins Jr. schwungvoll in die Umgebung des Berliner Tiergartens eingefassten Design-Leistung. Die Wiedereröffnung nach den langen Renovierungsarbeiten wird ab dem 23. August gefeiert. Das dazugehörige, sich über zwei Monate verteilende Programm dürfte dafür sorgen, dass das Haus der Kulturen der Welt auch in Zukunft maßgeblich am Kulturtransfer zwischen Deutschland und dem Ausland beteiligt sein wird.
Schon das Eröffnungswochenende vom 23. - 26. August markiert den Umfang von »New York - States of Mind«. Bis spät in die Nacht hinein portraitieren Musik, Performances, Predigten, Radioprojekte und Ausstellungen das weite Feld der verschiedenen amerikanischen Kulturen, der Einwandererstadt New York mit all ihren ethnischen und kulturellen Eigenheiten. Dass diese 72 Stunden dabei nur an der Oberfläche kratzen können versteht sich von selbst. Bis zum 04. November wird der Stadt daher in alle Lebensbereiche nachgegangen. Dazu später mehr.
Text:
Jan Kedves
Erschienen in SPEX #308 05-06.2007 | 05.08.2007 00:00
Text:
Michael Lutz
Les Savy Fav gründeten sich im Jahre 1995 in New York und spielen seither zackigen Post-Punk mit Kunsteinschlag. Die Mitglieder Tim Harrington, Seth Jabour, Syd Butler und Harrison Haynes lernten sich alle in der Rhode Island School of Design kennenlernten und schrieben Songs, die für amerikanische wie europäische Indierock-Szenen gleichermaßen einflussreich waren und stilbildend wirkten. Das letzte Studioalbum liegt schon sechs Jahre zurück, doch mit ihrem Auftritt beim
All Tomorrow's Parties-Festival im Mai diesen Jahres in London wurden die Gerüchte um ein neues Album aufgefrischt. Nun gilt als bestätigt, dass im Oktober »Let's Stay Friends« erscheinen wird, ein Album, für das die Band eine umfassende Gästeliste aufgestellt hat: Eleanor Friedberger von
The Fiery Furnaces,
Metric- und
Broken Social Scene-Sängerin Emily Haines, die komplette Besetzung von
Enon sowie Joe Plummer von
The Black Heart Procession sind darauf vertreten. Im Zuge dieser Veröffentlichung werden im Oktober auch zwei bis drei Konzerte in Deutschland stattfinden, Details hierzu sind noch nicht bekannt. »Let's Stay Friends« wird am 05.10. via Wichita / Cooperative Music erscheinen, das Tracklisting sieht wie folgt aus:
01. Pots & Pans
02. The Equestrian
03. The Year Before The Year 2000
04. Patty Lee
05. What Would Wolves Do?
06. Brace Yourself
07. Raging In The Plague Age
08. Slugs In The Shrubs
09. Kiss Kiss Is Getting Old
10. Comes & Goes
11. Scotchgard The Credit Card
12. The Lowest Bitter