Text:
Thomas Vorreyer

Als Sänger und Gitarrist führt Thurston Moore die neue Punkband Chelsea Light Moving an, deren erster Song Burroughs nun als Download bereitsteht. Zudem sind er und Sonic Youth-Kollege Lee Ranaldo jeweils solo im Juli bzw. August auf Deutschlandtour. Und apropos Sonic Youth: Eine Kooperation von Moore mit Ex-Partnerin Kim Gordon und Yoko Ono – ebenfalls auf Albumlänge – dürfte Zweifel über die Kooperationsfähigkeit der beiden beenden.
Text:
Jens Balzer
Orgasmus ja oder nein? Im Verlauf ihrer bald 30-jährigen Karriere haben Sonic Youth auf diese Frage verschiedene Antworten gegeben. Im düster brummenden Feedback-Noise ihrer Frühjahre pegelten sie sich ja systematisch auf gleichmäßige Erregungszustände ohne Aussicht auf Höhepunkte oder Erlösung ein, aber auch ohne die Gefahr melancholisch stimmenden Abflauens. Im lärmenden Indie-Stadionrock der Neunziger-Jahre-Alben nach »Dirty« gab es plötzlich nichts anderes als Höhepunkte mehr, was der Band einen deutlichen Niedergang, eine lange Zeit der Erschlaffung einbrachte.
Und heute?
Erschienen in SPEX #321 05-06.2009 | 22.06.2009 09:14
Text:
Walter W. Wacht

»Auf ›The Eternal‹ regiert durchweg der virtuos, manchmal zu virtuos inszenierte Selbstwiderspruch«, schreibt Jens Balzer in der Plattenkritik zum neuen Album von @TheSonicYouth in Spex #321.
Das sechzehnte, von John Agnello produzierte Studioalbum »The Eternal« ist soeben bei Matador Records erschienen, Stream nach dem Klick.
Text:
Walter W. Wacht
Am 09. Juni wird das 16. Sonic Youth-Album »The Eternal« bei Matador als CD und Vinyl erscheinen. Die von John Agnello produzierte Platte kann man allerdings bereits ab dem 28. April anhören – sofern man jetzt schon eine Vorbestellung des physischen Tonträgers bei Matador oder den angeschlossenen Vertriebspartnern abgibt. Dann nämlich, so kündigt es ihr Label an, erhält man jetzt bereits Zugang zu einem Albumstream sowie zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit, einen limitiert als Vinyl aufgelegten Live-Mitschnitt ihrer Battery Park-Show am letztjährigen amerikanischen Unabhängigkeitspark zu erstehen. Zusätzlich dürfen sich die Vorbestellenden auf noch nicht weiter genanntes Bonusmaterial im MP3-Format freuen.
Vorab haben Matador allerdings schon einen Song des Albums als kostenlosen MP3-Download bereitgestellt:
Text:
Walter W. Wacht

Der Majorvertrag ist erfüllt, die Zukunft suchen
Sonic Youth nun wieder bei einem Indie-Label. Allerdings nicht bei dem eigenen: Thurston Moore betreibt seit Anfang der Achtziger Jahre das Label
Ecstatic Peace, auf dem er gewaltige Noise-Bands wie Magik Markers oder Be Your Own PET sowie Sonic-Youth-bezogene Projekte wie Free Kitten und seine Solo-Platten veröffentlicht. Den Zuschlag für das sechzehnte Sonic Youth-Album erhielt das von 1989 von Chris Lombardi gegründete Label
Matador Records. Im Herbst sollen die Aufnahmearbeiten am neuen Album beginnen, die Veröffentlichung des neuen Materials wurde für das nächste Jahr angekündigt.
Zudem wird im Frühjahr 2009 die von der Band sowie Roland Groenenboom kuratierte Ausstellung »
Sonic Youth Etc.: Sensational Fix« in Deutschland zu sehen sein.
Text:
Thomas Hübener
Anfang des letzten Jahrhunderts veröffentlichte der irische Schriftsteller und Dichter James Joyce seinen ersten Gedichtband »Chamber Music«. Nun wurde das Werk von u.a. Lee Ranaldo, Gravenhurst, Califone, Mike Watt und Willy Mason neu interpretiert.
Text:
Max Dax
Erschienen in SPEX #310 09-10.2007 | 03.11.2007 00:00
Text:
Martha Linz

Da zuckt es wieder im Takt, zuck, zuck, das Knie, auf, ab. The Cribs fackeln auf ihrem dritten Album »Men’s Needs, Women’s Needs, Whatever« nicht lange mit sowohl Einstieg als auch Eingängigkeit. Die Beschleunigung der Dinge, so könnte man diesen dritten Anlauf auch verstehen, denn nicht nur an ihren musikalischen Skills haben The Cribs seit ihrem ›Breakthr ...
Text:
René Hamann

Alte Vertraute, schon längst auf der Seite der Irrelevanz vermutet, hier aber ein weiteres Mal mit dem Beweis, dass ihnen in puncto Sound-Avantgarde so schnell niemand etwas vormacht. Dabei ist »The Destroyed Room« lediglich eine Zusammenstellung von B-Seiten und sonstigem nur schwer erhältlichen Material der letzten 15 Jahre, klingt insgesamt aber so wie die lang erhoffte Fo ...
Erschienen in SPEX #306 01-02.2007 | 11.01.2007 00:00