Text:
Davide Bortot

Entstanden als begrifflicher Notnagel im steten Fluss der britischen Breakbeat-Evolution, hat das Fantasiekonstrukt Dubstep mittlerweile ein beachtliches Eigenleben entwickelt. Grime-MCs fallen rudelweise über Benga & Cokis Spätsommerhymne »Night« her, jeder halbwegs ambitionierte Techno-DJ brüstet sich mit mindestens einer DMZ- oder Hyperdub-Maxi in seiner Kiste, k& ...
Erschienen in SPEX #312 01-02.2008 | 02.11.2007 00:00
Text:
Christoph Braun
Neben immer neuen Forschungsarbeiten wie etwa jüngst den »Drums Of Cuba«, in deren rituellem Trommel-Purismus sicher auch für einen Ricardo Villalobos viel Spaß und Weiterverwendung stecken, entwickelt sich Soul Jazz Records mit Wucht zum Meta-Label für Dubstep. Den Willen zumindest belegt die Ankündigung des Londoner Labels, zunächst am 22. Oktober eine CD-Compilations der »Singles 2006 – 7« zu veröffentlichen, nur um dann am 12. November mit der Dubstep-Compilation »Box of Dub 2« gleich nachzulegen.
Text:
Walter W. Wacht

»When you are not acting like yourself … that's an everyday thing for everyone, but it can be a bit sinister … It's like the opposite of Unite.« So
erklärt der Produzent, von dem ansonsten keine O-Töne kommen, den Titel seiner neuen Platte »Untrue« dem ebenfalls Produzenten und Labelbetreiber Kode9.
Burial, britischer Dubstep-Pionier und mit seinem 2006 auf Hyperdub erschienenen Album »Burial« zu einem der Stars der Szene geworden, veröffentlicht Anfang Dezember sein zweites Album auf
Kode9s
Hyperdub Records-Label. Mitte Juni erschien bereits die »Ghost Hardware«-12"-EP.