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Andreas Reihse

Ein Plockern, ein Hämmern, ein Schleifen. Die beiden prominent besetzten und sich überschneidenden Trios Grousphow und Denseland legen mit »Live at Skymall« und »Like Likes Like« zwei verwandte, aber doch ganz unterschiedliche Alben vor. Beide Platten gibt es ausschnittsweise zu hören. Außerdem stellen Denseland ihr Techno-Funk-Brett heute Abend live in Berlin vor.
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Thomas Vorreyer

Das Erfurter DIY-Festival Teenitus bekommt in diesem Jahr einen divers besetzten Berliner Ableger. SPEX präsentiert vom 29. bis 31. Mai u.a. Palais Schaumburg, Mouse on Mars, Zebra Katz & Njena Reddd Foxxx, Dirty Beaches und Station 17 in Kreuzberg. Ein Pflichttermin nicht nur für Freunde der Bratwurst.
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Thomas Vorreyer

Eine außergewöhnliche Nacht ereignete sich im Februar in Brüssel: Meakusma und das Goethe-Institut hatten die deutschen Künstler Monolake, Farben und Anstam sowie Sensu und Actress ins Recyclart geladen. Für die Besucher bedeutete das einen musikalisch anspruchsvollen Abend rund um die sechskanälige Konzertpremiere im Surround Sound von Robert Henke alias Monolake – ein Livebericht samt Interview mit Henke.
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Thomas Vorreyer

Elektronischer Brückenschlag zwischen Belgien und Deutschland: Das hiesige Label Meakusma und das Goethe-Institut bringen am 18. Februar Jan Jelineks Farben, Anstam und Monolake nach Brüssel. Letzterer wird ein sechskanäliges Konzert im Dunkeln geben. Auch Actress und Sensu sind dabei.
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Die Redaktion
Eine weitere redaktionelle Ausgehempfehlung für den heutigen Abend, für dessen nähere Beschreibung wir die treffende Beobachtung unseres geschätzten Autoren und früheren Spex-Chefredakteur Christoph Gurk zitieren möchten, stellt das heutige Konzert von Groupshow, ein gemeinsames Projekt von Jan Jelinek, Hanno Leichtmann und Andrew Pekler, dar:
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Christoph Braun
Ursula Bogner lautet der Name der Künstlerin. Ihr Album »Recordings 1969 - 1988« ist am 24. Oktober erschienen und versammelt 15 Preziosen aus dem Musikzimmers der Künstlerin. Die eigentlich keine war: Denn, so
Jan Jelinek in der Ankündigung des Debüt-Albums auf seinem neuen, eigenen Label
Faitiche, diese Frau war Pharmazeutin und hatte Kinder und musizierte Zeit ihres Lebens nur privat. Geboren 1946 in Dortmund, ist sie im Alter von 19 Jahren nach West-Berlin gezogen, heuerte nach dem Studium der Pharmazie bei Schering an und entwickelte eine Passion für die Musique concrète. Im Flugzeug hat der Berliner Klangforscher Jelinek ihren Sohn Sebastian kennengelernt, so Ursulas grandioses Oeuvre und sich wegen dieser verspielten, experimentierenden Klangkörper sogar zur Gründung eines Labels veranlasst gesehen.
Text:
Christoph Braun

Vor einem Jahr erschien das
Jan Jelinek-Album »Tierbebobachtungen«. Die Sammlung bruitistischer Drones wurde auf der Record Release Party gefeiert, indem Freunde und Freundinnen jeweils eine Interpretation der Album-Stücke spielten. Jetzt wird das Konzert vom 17. Januar 2007 in der Zentralen Randlage in Berlin veröffentlicht.
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Frank Lachmann

Eigentlich ist ja alles vorhanden, was eine gute Dark-Ambient-Platte ausmacht: das Vinylknistern und der sanfte Distortion-Effekt im Hintergrund; die Langsamkeit und Ruhe in der Dramaturgie auf der gesamten Länge des Albums; die richtigen Instrumente (Elektronik und Saiten gleichberechtigt); die flächige Wirkung mit all den Drones und dunklen Soundtexturen und der zurückhaltenden Ab ...
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Philipp L'heritier

Das Zusammendenken von wild wucherndem Ideenreichtum, ausladender Improvisation und Minimalismus kann so einfach klingen. Den Kern des Kammerflimmer Kollektiefs bilden mittlerweile nur noch drei Mitglieder: Thomas Weber (Gitarre, Electronics, Piano), Heike Aumüller (Harmonium, Gesang, Synthesizer, Percussion) und Johannes Frisch (Kontrabass, Percussion). Selbstredend wurde der Kollektiv-Chara ...
Text:
Kai Ginkel

Endlich ist Vladislav Delay wieder ein Album gelungen, das nicht nur für diejenigen von Interesse ist, die bei ihren Lieblingskünstlern gerne Treuepunkte sammeln. Zwar war selbst der letzte Luomo-Longplayer »Paper Tigers« deutlich tiefgründiger und mutiger, als es viele Kritiker wahrhaben wollten. Doch das, was auf »Whistleblower« stattfindet, ist tatsäc ...
Text:
Christof Kurzmann
Die ersten Produktionen des Kammerflimmer Kollektiefs, die mit den verschiedensten Versatzstücken und Zitaten arbeiteten, hatten wir als ungeschliffene, raue Skizzen lieb gewonnen. Dennoch musste man mit der Zeit ein wenig skeptisch werden: Einige der Dinge, die zu Beginn ihres Schaffens wesentlich waren, wie der eklektische Umgang mit dem Ausgangsmaterial, fielen weg, andere, neue und im Ansatz vielversprechende Elemente, wie die des erweiterten Instrumentariums oder der verstärkte Einsatz der Elektronik, wurden nicht konsequent genug ausgearbeitet. Nun gewinnt der Hörer auf »Jinx«, dem neuen Album des Trios, den Eindruck einer Gesamtheit, die endgültig neu ist. Farbenfroh und organisch wirkt das Album der Karlsruher. Es hat jeglichen Ansatz von »Art«, im Sinne von »erkünstelt», verloren und ist, variantenreich instrumentiert, wieder mit zahlreichen Einflüssen spielend und durch das Mitwirken zahlreicher Gäste, wie etwa Martin Siewert, ein aus einer Stimmung heraus gespieltes Ganzes geworden.
Text:

Schloss Neuschwanstein in Technicolor: ein Blick auf das Cover des neuen Pole-Albums genügt, um alle Vorstellungen, die man mit Stefan Betke und seinem Dub-Projekt bislang verband, über den Haufen zu schießen. Der Pomp, der Kitsch, König Ludwig, die ganzen Assoziationen - das Motiv ist ein entschiedener Bruch mit den radikal-monochromen Covergestaltungen der Pole-Vergangenheit ...