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Thomas Vorreyer

JA, PANIK gibt es nun auch für das Bücherregal. Gleich drei unterschiedliche Werke hat die Band vor Kurzem veröffentlicht. Das darunter vertretene Kochbuch(!) und die gesammelten Schriften der Band werden am Mittwoch in Berlin in einer interaktiven Kochshow-Lesung vorgestellt.
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Thomas Vorreyer

Tolldreist! Zweigen JA, PANIK doch ein Stück der Jubiläumsverehrung von Nirvanas Nevermind für sich ab und veröffentlichen nahezu zeitgleich ihr neues Video Nevermind. Hier erleben wir die Band in ungewohnter Szenerie, Sänger Andreas Spechtl geriert sich mit ABC-Schützenheft in der Hand zum gutmütigen Band(en)vater. Mit Video und den kommenden Tourterminen.
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Daniel Fersch
Man mag vom neuen Album von JA, PANIK halten, was man will - fest steht jedoch schon jetzt, dass DMD KIU LIDT gute Karten auf den Titel der meistdiskutierten Platte des Jahres hat. Und weil Ja, Panik auch auf der Bühne eine mehr als passable Figur machen, landet die Band nach ihrer unmittelbar bevorstehenden Tour vielleicht ja auch in den Jahresbestenlisten für Live-Auftritte ganz weit vorne.
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Daniel Fersch
Die merkwürdige Abwesenheit des politischen Bewusstseins im aktuellen Pop ist eines der zentralen Themen des Protestsong-Schwerpunkts im aktuellen Spex-Heft. Ob unser Protestsong-Wettbewerb daran etwas ändern kann, ist vor Ende der Teilnahmefrist am 6. Mai noch nicht abzusehen. Unabhängig davon hat aber zumindest der Diskurs über Pop und Politik wieder an Fahrt aufgenommen.
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Klaus Walter
DMD KIU LIDT wirft Fragen auf: 1.) Warum ist es nicht das Normalste der Welt, wenn eine Band, die aus dem Burgenland über Wien nach Berlin zieht, dort in einer WG lebt und deren Anglophilie ihrer Liebe zu Pop entstammt, sich in englischer und deutscher Sprache – in Germanaustriaenglish – artikuliert? 2.) Was ist eigentlich das Gegenteil von Einflussangst? Und 3.) Was ist überhaupt DMD KIU LIDT?
Erschienen in SPEX #332 05/06 2011 | 21.04.2011 10:30
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Walter W. Wacht
Als Kind der Neunziger führte kein Weg an Bud Spencer und Terence Hill vorbei. Wenn die nach Berlin quasi-emigrierten Österreicher Ja, Panik nun auf ihrem neuen Album »DMD KIU LIDT« die Zeile »I’m in trouble, trouble, trouble / deep, deep, deep trouble« texten und der Song auch noch »Trouble« betitelt ist, dann darf man ruhig mal an den Spaghetti-Klassiker »Troublemakers« von 1994 denken – auch wenn das eine inhaltlich bzw. als Referenz mit dem anderen nichts zu tun. Die neue Single von Ja, Panik kann man derzeit jedenfalls gratis als MP3 herunterladen.
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Walter W. Wacht

Nach ihren furiosen Alben »The Taste and the Money« und »The Angst and the Money« veröffentlicht die Gruppe Ja, Panik in diesem Jahr ihr insgesamt viertes Album. Dessen Titel hätte so naheliegend lauten können: »The Money and the Money« – was man nach dem enormen Popularitätsgewinn der mittlerweile komplett nach Berlin übergesiedelten österreichischen Gruppe als netten selbstironischen Kommentar hätte verstehen können. Glücklicherweise waren Ja, Panik aber nie die eindimensionale, berechenbare Band, wie es sie im deutschsprachigen Raum so oft gibt. Der Titel ihres neuen Doppelalbums lautet daher kryptisch: »DMD KIU LIDT«.
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Walter W. Wacht

Welche räudigen Straßenköter hat der Golden Pudel, Hamburgs punkrockige Club-Perle am Fischmarkt, über die Jahre doch geworfen. Mit der CD- und vor allem Vinyl-Compilation-Reihe »Pudel Produkte« stand der hölzerne Hundezwinger am Hafenrand schon immer für ebendie Musiken, die auch in Spex regelmäßig behandelt wurden. Am kommenden Samstag werden 21 Jahre Exzess begangen, gefeiert wird auf dem Gelände der Hamburger Kulturfabrik Kampnagel mit Live-Shows und einem irrsinnigen DJ-Programm: Ja, Panik, Atom™, Tex & Erobique, Lawrence, Akufen und »Der Pudel Apparat« sind nur einige der vielen Gratulanten.
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Walter W. Wacht

Nicht mehr lange bis zur siebten Ausgabe des Festivals beziehungsweise des Musik- und Medienkongresses c/o pop in Köln. Dabei wird nicht nur Spex Live in Köln gastieren, auch abseits unserer Club-Veranstaltungen kann man eine schiere Vielzahl an Konzerten, DJ-Sets und inhaltlichen Veranstaltungen besuchen. Im Folgenden geben wir mit dem »Spex Guide to c/o pop« einen Überblick zu den interessantesten und vielversprechendsten Veranstaltungen des Festivals.
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Wibke Wetzker

Hans Unsterns Album »Kratz Dich raus« zeichnet sich jetzt bereits als ernstzunehmender Kandidat für das beste deutschsprachige Album des weiterhin jungen Jahres ab, am heutigen Montag sowie am Dienstag stellt Unstern die Platte mit Konzerten auf der Bühne Berliner Bimah Theater vor. Wibke Wetzker hat ihn per E-Mail zu seinem Live-Konzept und seinen jüngsten Karriere-Windungen befragt, das Album kann man vorab in Gänze streamen und zudem gibt es ein neues Musikvideo zu »Ein Coversong«.
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Walter W. Wacht
Vor zwei Jahren waren sie zwar aufgeladen, aber noch nicht bereit*: Im Bang Bang Club Berlin-Mitte standen Doctorella erstmals auf der Bühne, es ist die Band des Geschwisterpaars Sandra und Kerstin Grethers, die durch ihre frühere Autoren- bzw. Redaktionstätigkeit einen nicht unmaßgeblichen Teil der Spex prägten. Im Februar 2008 jedenfalls wollten sich die Grethers sowie ihr damaliger Bandkollege und Freund Jens Friebe mit ihrer ersten Show in der Öffentlichkeit präsentieren, was im Vorfeld der Show bizarre Blüten trug: Konzert ja, Kritik bitte noch nicht, notierte Jens Balzer damals in der Berliner Zeitung zu einem Telefonat mit Sandra Grether. Nun kann man davon halten was man will, festhalten lässt sich nur, dass Doctorella heute aufgeladener und bereiter denn zuvor sind: In Kürze wird ihre erste Single, bald auch ein Album erscheinen, am Samstag spielen sie ihre nächste Show.
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Walter W. Wacht
Ein neuer Beitrag aus der beliebten Rubrik »Was macht eigentlich die Gruppe Ja, Panik?«. Antwort: Neuerdings ein eigenes Label betreiben, darauf regelmäßig Sonderveröffentlichungen wie Split-Singles und Kassetten herausbringen, für’s Cover blankziehen, Hans Unstern covern und mit diesem ab heute gemeinsam auf Deutschland-, Österreich- und Schweiz-Tournee gehen.