Text:
Die Redaktion
Ein Brief der Titanic an u.a. Spex – – – Das Interview-Blog von David Lynch – – – Das Manifest für den Online-Journalismus – – – Spotify mit Killer-Applikationen für Smartphones – – – Und: ein Outtake aus »Villalobos« – – – ein MIT-Remix von Harmonia – – – eine heute fällige Erinnerung an Moondog – – – Der Spextrakt.
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Die Redaktion
Das Internet ist gefährlich und braucht neue Regeln, meinen die einen. Das Internet braucht wie Clubs nur ein paar nette Türsteher, finden andere. Außerdem im heutigen Spextrakt: die Musikwirtschaft in Nordrhein-Westfalen ist mal wieder im Wandel und im Fernsehen laufen reihenweise die achtziger Jahre.
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Die Redaktion
Ein zwiespältiges Mashup. Ein halbstündiges Mixtape. Ein als PDF wiedererlebbares Magazin. Ein ganz unorigineller Wahlwerbespot. Ein Spextrakt vom 20. Juli 2009.
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Die Redaktion
Der überaus sendungsbewusste Gonzales legt zwei neue Folgen des »Superproducers« nach, Oasis kann man im Livestream sehen, Morrissey findet die Netzaktivitäten seiner Fans doof, zu den White Stripes darf man nun auch tanzen, Jochen Distelmeyer will Live mehr und die Friendly Fires haben Sade nicht gecovert. Der heutige Spextrakt, frisch gepresst aus sechs sonnig gereiften Hyperlinks.
Text:
Die Redaktion
Im heutigen Spextrakt haben wir nur drei Links zu bieten, zwei davon haben es dafür in sich: das schwedische Duo Air France kompiliert ein tolles Mixtape mit zehn Stücken und das Blog msm bietet zwanzig sehenswerte Musikvideos. Außerdem: die Süddeutsche kommentiert das Thema Internet im Wahlkampf und die damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Beißreflexe:
Text:
Jan Kedves, Philipp Ekardt

In Krisenzeiten verabschieden sich Fischerspooner von der Üppigkeit: keine Millionenvorschüsse einer implodierten Plattenindustrie mehr, aber auch keine neuromantischen Bildexzesse, ebenso kein appropriierter Bombast-Rock-Sound. Stattdessen schalten Casey Spooner und Warren Fischer auf den Anfangsgedanken ihres gemeinsamen Projekts zurück und gehen in die Performance-Offensive – mit Unterstützung der New Yorker Wooster Group, mitsamt Kopfbedeckungen, die wie Weltraumstationen aussehen, und Körperfortsatzkostümen, die vom Bekleidungsdiscounter Target inspiriert sind. Ein Gespräch mit Casey Spooner über das neue Fischerspooner-Album »Entertainment«, über die Arbeit in Musik- und Kunstindustrie, und wie man mit deren Unvereinbarkeit umgeht.
Erschienen in SPEX #320 05-06.2009 | 08.06.2009 14:30
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Christoph Braun
Geschätzte 25 Millionen User weltweit besuchen sie regelmäßig, die Datenbucht von Pirate Bay. Damit gibt es keinen größeren Torrent Tracker als die schwedische Site, die sich inzwischen mit Fan-Merchandise (www.bytelove.com), Image-Hosting (bayimg.com) oder dem Spam-Schutz slopsbox.com zur Marke entwickelt hat. Heute, am 16. Februar 2009, beginnt in Stockholm der Prozess gegen Pirate Bay. Hauptangeklagte sind die drei Betreiber Fredrik Neij, Gottfrid Svartholm Warg und Peter Sunde Kolmisoppi sowie Carl Lundström, der Geld und Server zur Verfügung gestellt haben soll.
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Max Dax
Kunst macht arm, zumindest ihre Künstler. Mit einer »Konferenz zur Lage der postökonomischen Musik« wollen der Musiker Ekkehard Ehlers und der Musikwissenschaftler und Spex-Autor Björn Gottstein die weit reichenden Konsequenzen für Musik, Musiker und Musikhörer eruieren. Unter dem Schlagwort »Audio Poverty« wird die ökonomische Krise zur Wertkrise erweitert. Mit Blick auf Geschichte, Praxis und Theorie soll im Haus der Kulturen der Welt, Berlin, der Ratlosigkeit des Musikstandes begegnet werden. Apokalypse nicht ausgeschlossen. Der Kongress findet vom 6. bis 8. Februar 2009 statt.
Erschienen in SPEX #318 01-02.2009 | 24.01.2009 00:00
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Walter W. Wacht
Im letzten Jahr veröffentlichte Cadence Weapon sein knallendes Album »Afterparty Babies«, der »geilste Electro-Hiphop aus kanadischen Eiswüsten« landete schließlich auf Platz 43 der Spex-Redaktionscharts 2008. Zehn Monate nach Veröffentlichung des Albums schiebt Cadence nun das 20 Stücke starke Mixtape »Separation Anxiety« nach.
Text:
Max Dax
Die ›Musikindustrie‹ und der ihr angeschlossene Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft waren in der Vergangenheit traditionell Projektionsflächen für begründete Systemkritik wie auch für diffuse Ressentiments. Im Jahr der größten Krise um Imagepolitur bemüht, änderte der Verband seinen Namen 2007 in ›Bundesverband Musikindustrie‹. Der Vorstandsvorsitzende Dieter Gorny, auch bekannt als Gründer des Musiksenders Viva und der Musikmesse Popkomm, scheint tatsächlich bemüht um eine Neuordnung der Verhältnisse. Sein Hauptthema ist die Frage nach dem Urheberschutz – und nach welchen Verteilerschlüsseln Tantiemen in einer globalisierten, vernetzten Welt den jeweiligen Rechteinhabern zufließen sollen. Im Interview spricht Gorny über Zukunftsvisionen und räumt Fehler ein, die in der Vergangenheit gemacht wurden. Vergleicht man seine Positionen mit den Thesen der Videokünstlerin Candice Breitz sowie denen der Kuratoren des Kongresses »Audio Poverty« in Berlin Ekkehard Ehlers und Björn Gottstein, scheinen Industrie und Künstler inzwischen dieselben Fragen zu stellen. Ist die Zeit reif für einen Wandel?
Erschienen in SPEX #318 01-02.2009 | 19.01.2009 00:00