Text:
Die Redaktion
Bob Dylan spricht über Weihnachten – – – Chris Arnot schreibt gegen das Schweigen zu Gewalt gegenüber Frauen – – – Neue Songs als MP3 von Souls Of Mischief, The Notwist & Grizzly Bear sowie Yeasayer – – – Black To Comm im Stream
Die Shortcuts heute mit Hot Chip, Depeche Mode, Blood Red Shoes, Grizzly Bear & Neon Indian, The Muppets und Pie Charts.
Text:
Die Redaktion
Lynch auf DVD gemashed – – – Drummond zu keiner Musik befragt – – – GaGa mit totem Anthropologen verglichen – – – Plattencover zur Wahl gestelt – – – Robocop Kraus im Studio abgefgilmt – – – Buch zum schallkriegerischen Probelesen – – – Kode9 zum betreffenden Buch befragt – – – Im Stream: Ein DJ-Mix von King Midas Sound und das neue Album von Supersilent
Die Shortcuts heute mit Fever Ray, Major Lazer, DOOM & Thom Yorke, Harmonia, Brian Eno, Appleblim & Komonazmuk, Korallreven & NHessingtons und The Beatles – – – Der Spextrakt.
Text:
Die Redaktion
Stadt Hamburg spendiert Clubs Geld für die GEMA – – – Tim Renner gibt der Musikindustrie Tipps für die Musik-Flatrate – – – Gizmodo überbringt Indie-Labels schlechte Nachrichten in Sachen »iTunes LP« – – – No Age liefern veganen Sneaker ab – – – Außerdem: Silver Columns im Hot-Chip-Remix – – – Kreidler im Bodytonic-Podcast – – – Hyperdub-Sampler im Stream – – – Inoffizielles Burial-Musikvideo – – – Der Spextrakt.
Text:
Die Redaktion
Daniel Johnstons iPhone-App – – – Chromeos Quasi-App – – – Gonzales Sieg über Andrew W.K. – – – Phoenix im Animal-Collective-Remix – – – Hyperdubs neue Dubstep-Band Darkstar – – – Dizzee Rascal im Stream – – – Der Spextrakt.
Text:
Walter W. Wacht
Das Londoner Dubstep-Label Hyperdub feiert seinen fünften Geburtstag mit einer umfangreichen Compilation, die schon am 9. Oktober erscheinende Doppel-CD fährt dabei auch einen neuen Track des – man darf es mittlerweile so formulieren – Genre-Superstars Burial auf. »Fostercare« (zu Deutsch: »Waisen-Pflegeunterbringung«) klingt dabei deutlich langsamer als von Burial erwartet: Das Stück basiert auf einem stark verlangsamten Garage-Beat, setzt flächige Ambient-Elemente ein, darüber thront eine mit Auto-Tune verfremdete Gesangsstimme.
»Fostercare« ist ein genial schnaufender, düsterer Track, der so allerhöchstens zur Sperrstunde in den Clubs eingesetzt werden dürfte und sich wohl eher eignet, um den Soundtrack für nächtliche Fahrten durch verregnete Großstädte zu illustrieren. Es handelt sich also um einen typischen, sofort erkennbaren Burial.
Text:
Walter W. Wacht
Einen betriebsamen Herbst hat sich Steve Goodman gegönnt: der Hyperdub-Gründer und unter dem Produzentennamen Kode 9 besser bekannte Dubstep-Künstlers veröffentlicht im Oktober eine Werkschau mit neuem und legendärem Material seines Labels Hyperdub, daneben wurde er gemeinsam mit The Spaceape für ein Live-Set im Rahmen des Grazer Elevate Festivals gebucht und referiert dort Tags zuvor auch aus seinen Forschungsarbeiten zur sonischen Kriegsführung.
Text:
Martin Hossbach, Max Dax

Er lebt ein digitales Doppelleben: Tagsüber ist der Schotte Steve Goodman Doktor der Philosophie und unterrichtet als Dozent an der University of East London Kurse in »Sonischer Kultur«. Nachts ist er Kode 9, bekannter Dubstep-Produzent und Betreiber des Labels Hyperdub. Dort erscheinen unter anderem auch die Produktionen des geheimnisumwitterten Dubstep-Stars Burial.
Erschienen in SPEX #321 07-08.2009 | 27.07.2009 11:19
Text:
Christoph Braun

Dieser Track. Bereits über ein Jahr ist es her.
Hyperdub-Chef
Kode 9 hatte diesen DJ-Mix auf der
Sonar-Website hinterlassen. Gülden glänzte und funkelte ein Stück daraus. »
Cool Out« der Name,
King Midas Sound der Projektname. Und die Recherche nach diesem einen Stück begann: Skelettartig der Beat und doch so schwer und schleichend, dass die Zeit allmählich jede Kontur verliert. Und dieser Gesang: Übliche Battle-Zeilen à la »We kill soundbwoy in a shaolin style« erklingen in einem glockenklaren, von jeder schnöden Lebenserfahrung offensichtlich unbelasteten Tenor.
Text:
Christoph Braun

Was war nicht schon alles spekuliert worden über die Identität des Dubstep-Produzenten
Burial. Viele große Namen mit derzeit eher inaktiven Star-Pseudonymen wurden hinter dem Künstler-Namen vermutet, da trafen sich Aphex Twin und Moritz von Oswald ebenso in der Gerüchteküche wie Fatboy Slim und Wolfgang Voigt. Burial setzt jetzt allen Mutmaßungen ein Ende. Seine Identität gibt er im
My Space Blog wie folgt preis:
Text:
Davide Bortot

Entstanden als begrifflicher Notnagel im steten Fluss der britischen Breakbeat-Evolution, hat das Fantasiekonstrukt Dubstep mittlerweile ein beachtliches Eigenleben entwickelt. Grime-MCs fallen rudelweise über Benga & Cokis Spätsommerhymne »Night« her, jeder halbwegs ambitionierte Techno-DJ brüstet sich mit mindestens einer DMZ- oder Hyperdub-Maxi in seiner Kiste, k& ...
Erschienen in SPEX #312 01-02.2008 | 02.11.2007 00:00