Tag: Hendrik Weber

Pantha Du Prince & The Bell Laboratory

Sigrud Fandango — Pantha Du Prince & The Bell Laboratory

Der einen oder dem anderen ist die Zusammenarbeit von Hendrik Weber und u.a. Lars Petter Hagen als Pantha Du Prince & The Bell Laboratory vielleicht noch ein Begriff. Nun wird es im Januar ein Album des Glockenspiel-House-Projekts geben und heute spielt man live auf Kampnagel in Hamburg. Für alle gibt es die Phase »Photon« vorab zu hören.

Tief, nein: deep

Apropos »… des Jahres«: Vor einigen Tagen erreichte die Spex-Redaktion »Glass Eights«, das Debütalbum des in Berlin lebenden Produzenten und DJs John Roberts. Um es kurz zu machen: Roberts bzw. sein Label Dial Records melden mit dieser äußerst musikalischen Platte indirekt neuen Gesprächsbedarf um das House-etc.-Album des Jahres an.

Mal pumpend, mal schlurfend

Sind Sie ein Mann zwischen 44 und 55 Jahren? Dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Ihnen Stella, die hamburgische Band bestehend aus Mense Reents, Thies Mynther und Sängerin Elena Lange bisher bereits gut gefiel. Diese Information teilten Stella jüngst auf ihrer Facebook-Seite mit der Welt, Ende August teilen sie aber etwas viel wichtigeres: Ihr neues, viertes Album »Fukui« – eine Platte für alle.

Pantha du Prince »Stick to My Side feat. Noah Lennox«

Das neue Musikvideo von Pantha du Prince zu »Stick to My Side« portraitiert den gemeinen Waldschrat in freier Wildbahn: Die Kamera begleitet den Tannenmann beim tribalistischen Tanz um das prasselnde Lagerfeuer, bei der Partnersuche in winterlicher Landschaft sowie der scheiternden Domestizierung in der Hütte des örtlichen Holzfällers. Das alles ist natürliche knallharte Fiktion statt wirklichkeitsnaher Dokumentation, zeigt aber, dass – sowohl in Wirklichkeit als auch in dieser geschichte – unter der Borke ein Mensch aus Fleisch und Blut steckt.

Pantha du Prince »The Splendour«

Pantha Du Prince The Splendour TeaserVorab: Die zweite Ausgabe von Spex Live ist nahezu ausverkauft – Stand heute sind noch rund 100 Tickets im Vorverkauf, Karten sind hier für 28,30 € erhältlich. Nun aber zum eigentlichen Thema: Über Hendrik Webers neues Pantha-du-Prince-Album »Black Noise« informierten wir bereits, nun folgt ein weiterer Höreindruck in Form des kostenlosen Downloads seiner neuen Single »The Splendour«.

Pantha du Prince mit neuen Streams

»Zusammen mit zwei Freunden – Stephan Abry und Joachim Schütz – habe ich (mein) kommendes Album ›Black Noise‹ in einem Haus in der Schweiz aufgenommen«, teilte uns Hendrik Weber alias Pantha du Prince im April dieses Jahres in seinen »ersten Worten« mit. »Dieses Haus steht an einem Schuttberg, das heißt der Berg ist 1815 nach einer Trockenperiode und tagelangem Regen abgerutscht und hat ein Dorf unter sich begraben. Dieser Ort ist also sehr aufgeladen und birgt eine gewisse Melancholie in sich. Die gewaltigen Kräfte der Natur werden hier sichtbar und greifbar.«

    Mittlerweile ist sein drittes Album als Pantha du Prince fertig, veröffentlicht wird es im Februar nächsten Jahres nicht mehr bei Dial, sondern auf Rough Trade Records, und drei Stücke geben nun einen besseren Ausblick auf das Album.

Pantha Du Prince »This Bliss«

Hendrik Weber verschiebt Zeichen und Signale. Er legt Fährten aus, die allesamt ins Dunkel führen. Statt einer Fläche zur Identifikation bietet er Funktionales für die Motorik. »This Bliss« ist ein Techno-Album, zu dem sich trefflich schweigen ließe. Aber es ist auch ein Versteckspiel voller Andeutungen, ein Spiegelkabinett ohne Ausgang – das zweite des …