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Schlagwort: Haus der Kulturen der Welt Seite 1 von 2

Reif fürs Museum? 100 Jahre produzierte Musik im Haus der Kulturen der Welt

Die Organisatorinnen von POP16 führen zum selbstgewählten Jubiläum produzierter Musik zurück zu Produktionstechnologien und -orten, Musikstilen und -aufführungspraxen der Schellackzeit. Dabei geht es aber nicht um Musealisierung, sondern um Neuinterpretation und die Auswirkungen auf die heutige Musikwelt.

Krieg singen: Laibach / Rückblende in Bildern

Am vergangenen Wochenende setzten sich im Berliner Haus der Kulturen der Welt diverse Künstler von FM Einheit bis Alexander Hacke mit einem substanziellen Aspekt von Musik auseinander, der gleichzeitig ihr größtes Übel ist: Gewalt. Unter dem Motto »Krieg singen« eröffnete die slowenische Band Laibach, seit 35 Jahren berühmt-berüchtigt für ihr Spiel mit den sogenannten »schweren Zeichen« des Totalitären, das viertägige Festival mit einem Auftritt, der sinnbildlich Armeen hätte in Marschschritt versetzen können. Nils Witte hat ihn in Bildern festgehalten.

Propaganda-Pop: SPEX präsentiert Krieg Singen Thementage im HKW

Der Ton macht den Krieg. Im Berliner Haus der Kulturen der Welt setzen sich Künstler wie Laibach oder Hauschka mit einem substanziellen Aspekt von Musik auseinander, der gleichzeitig ihr größtes Übel ist: Gewalt.

Geschichten aus dem Innersten: Roedelius – Interview / Live-Performance (Spex TV)

Der Krautrock-Pionier Hans-Joachim Roedelius ist ein Stück Musikhistorie. In seinem 81. Lebensjahr ist er produktiver denn je – eine Begegnung im Haus der Kulturen der Welt.

Dem ewig Neugierigen: SPEX präsentiert Life Lines Festival zu Hans-Joachim Roedelius

Die Festivalreihe Life Lines widmet sich dem Lebenswerk von Hans-Joachim Roedelius. Vier Tage lang werden Schaffen und Wirken des Elektropioniers beleuchtet – SPEX präsentiert.

Böse Musik

Who's bad? Und was fasziniert uns so am Bösen? Zwei bestimmende Fragen der letzten Wochen. Jetzt gibt es sogar das passende Festival dazu, die Böse Musik.

Unmenschliche Musik

Unmenschliche Musik im HKW, Berlin

Im HKW in Berlin steht derzeit das vom Menschen geprägte Erdzeitalter des Anthropozän im Vordergrund. Beim heute beginnenden, von SPEX präsentierten Festival »Unmenschliche Musik« geben (unter der Beteiligung von Alexander Hacke, David Cope, Jerry Dammers u.w.) vorerst aber Wale, Gletscher, Bohrmaschinen, Software und Klingonen den Ton an.

Die Kunst zum Frühling

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Der arabische Raum und seine Gesellschaften sind im Umbruch begriffen. Das Gegenwartskunstfestival Meeting Points 6 bemüht sich von heute bis Samstag im HKW, Berlin, um eine historische Kontextualisierung, differenzierte Perspektiven und Dialoge. Spex ist Medienpartner.

Im Zeichen globaler Musikrezeption

BLNRB, das vom Goethe Institut Kenia initiierte Projekt zwischen den Berliner Acts Jahcoozi, Modeselektor und Gebrüder Teichmann mit den aus Nairobi stammenden Club-Musikern Just A Band, Abbas Kubaff, Nazizi und vielen anderen, wird mit Konzerten in Berlin und KKöln vorgestellt, dazu erscheinen eine gemeinsame EP und ein für 2011 geplantes Album. Parallel dazu ringt das Berliner Haus der Kulturen der Welt mit akuten Sparmaßnahmen, die auch das »Worldtronics Festival« treffen könnten.

Ein Raum rebellischer Selbstbehauptung

Rue Princesse Monika Gintersdorfer»Das ist ein Kampf, wenn auch kein bösartiger«, kommentierte die Regisseurin und Choreografin Monika Gintersdorfer im »Kunstsprache Theater«-Interview in Spex #328 das für Europäer ungewohnte Publikumsgebaren in Abidjan an der Elfenbeinküste. »Das Publikum ist alles andere als still. Da schaltet niemand sein Handy aus, die Leute brüllen ihre Begeisterung oder ihre Aufregung heraus, und im Gegensatz zu Deutschland partizipieren sie auch gerne.« Vom 2. bis 4. September bringt Gintersdorfer mit ihrem langjährigen Bühnenpartner Knut Klaßen das Tanztheater »Rue Princesse« ins Haus der Kulturen der Welt Berlin, im Oktober gastiert »Rue Princesse« in Hamburg.

Juana Molina & Jazzanova für Rubén Rada

Rubén RadaIn seiner Heimat Uruguay gehört der Perkussionist und Sänger Rubén Rada zum musikalischen Allgemeingut, oder präziser: Rada ist dort ganz einfach seit Jahrzehnten ein Popstar. Dass Musikern solch ein Status längst nicht in jedem Land vorauseilt, dürfte all jenen klar sein, die sich auch abseits von grellem Plastik-Pop mit Musik beschäftigen. Seit Ende der 1960er Jahre arbeitet Rubén Rada ausgehend von Funk-Musiken an der Entwicklung von Candombe, einer äußerst rhythmischen und auf Trommeln basierenden lokalen Tanzmusik mit Wurzeln in Montevideo und Buenos Aires. Wie vielfältig dabei nicht nur der Candombe, sondern die südamerikanische Musikkultur im Allgemeinen ist, zeichnet derzeit die dritte Ausgabe der Veranstaltungsreihe »LifeLines« im Berliner Haus der Kulturen der Welt nach. Anlässlich des »Bicentenario«, des 200. Jahrestags der Unabhängigkeitsbewegungen der Länder Südamerikas, wird Rubén Rada gemeinsam mit Jazzanova auftreten, außerdem wird die argentinische Muikerin Juana Molina Cover-Versionen von Radas Band Totem spielen.

Re: John Cage

johncage variationsviiHundegebell und andere Tiergeräusche. Die schleifenden Klänge maschinell ausgeführter Klärbewegungen. Das dumpfe Rattern der S-Bahn-Räder über die Schwellen. Der surrende Rhythmus rotierender Druckpressen. Diese und andere Field Recordings werden am kommenden Freitag telefonisch dem Berliner Radialsystem V zugeschaltet – »Klänge, die zum Zeitpunkt der Performance zur Verfügung standen«, nannte dies der Künstler, Komponist und maßgeblicher Wegbereiter der »Neuen Musik« John Cage in Bezug auf seine 1966er-Vorführung »Variations VII« in New York. Die Eröffnungsveranstaltung mit :zoviet*france:, Matt Wand und Atau Tanaka des Berliner Experimental-Musik- bzw. Kunstlabors »Sommercamp+Workstation« adaptiert Cages Konzept nun in einer Neu-Interpretation.