Grizzly Bear

Grizzly Bear

Cheerleader

Text: Walter W. Wacht

An anderer Stelle näherten wir uns kürzlich ausführlich dem neuen, Ende Mai erscheinenden Grizzly Bear-Album »Veckatimest«. Aufgezeichnet an verschiedenen Orten der USA, eingespielt mit Victoria Legrand (Beach House), Nico Muhly sowie dem Brooklyn Youth Chorus, entstand ein atemberaubendes, vielschichtiges und intimes Album.

    Daher freut es uns umso ...                            

 
 

Alles Wissenswerte zum neuen Grizzly-Bear-Album

Interview & Videos

Text: Walter W. Wacht

Grizzly BearEs gibt wenige Platten, auf die der Indie-Zirkel derart gespannt wartet, wie auf das dritte Album der amerikanischen Band Grizzly Bear. Nach dem triumphalen »Yellow House« aus dem Juni 2006 tourten sie lange durch die Welt und deren Fernsehstudios, veröffentlichten die »Friend«-EP, beteiligten sich an verschiedensten Compilations wie »Worried Noodles« oder der soeben erschienen »Dark Was the Night« und nahmen nun in der letzten Konsequenz ihr neues Album »Veckatimest« auf. Alleine der Titel warf in der Spex-Redaktion schon dermaßen viele Fragen auf, dass wir diese im Interview mit Sänger und Gitarrist Edward Droste von Grizzly Bear klären mussten.                            

 
 

Department Of Eagles / The Acorn

In Ear Park / Glory, Hope, Mountain

Text: Stephan Loichinger

Der Kollege vom Radio hätte es jetzt leicht. Er müsste lediglich ankündigen, dass nun ein Lied von Department Of Eagles komme, der Band, die ihr aktuelles Album »In Ear Park« mit Dreivierteln von Grizzly Bear eingespielt hat. Das Lied heißt »Phantom Other« und beginnt mit akustischer Gitarre, über die sich die stets leicht eingeschnappt klingende S ...                            

 
 

Beach House

Gila

Text: Michael Lutz

Da sind sie wieder, die nebligen Popschleier, die stöhnenden Orgeln und bluesigen Slide-Gitarren. Das neue Beach House-Album (mehr...) erscheint zwar erst Mitte Februar, trotzdem bietet ihr amerikanisches Label Carpark Records schon einen Song als Gratis-Download an. »Gila«, die erste Single-Auskopplung des Albums »Devotion«, klingt wieder wunderbar verträumt und ...                            

 
 

Grizzly Bear

Rote Augen in Schlick

Text: Wibke Wetzker

                           

 
 

David Shrigley - Worried Website, Videos, Release-Shows

Text: Walter W. Wacht
DavidShrigleyHingewiesen wurde hier darauf bereits an der ein oder anderen Stelle: Am 19. Oktober erscheint beim Kölner Label Tomlab mit »Worried Noodles« die Fortsetzung eines Kunstprojektes, das Ende 2005 mit »Worried Noodles (The Empty Sleeve)« des schottischen Künstlers David Shrigley gestartet wurde. Auf der Doppel-CD interpretieren 39 Künstler die Lyrics des Schotten, darunter internationale Stars wie David Byrne, Hot Chip, Scout Niblett, Franz Ferdinand, Psapp und Grizzly Bear, beiliegend erhält man auf 100 Seiten ein gebundenes Buch mit Zeichnungen Shrigleys. Im März nächsten Jahres wird das Vinyl als 3-fach Boxset erscheinen, dann mit dem Buch im LP-Format. Seit heute erhält man einen ersten Einblick in diese Arbeiten: Die »Worried Noodles«-Webseite wurde gelaunched.                            
 
 

Dirty Projectors - Black Flag-Reminiszenz auf Rough Trade & Tour im November, MP3

Text: Walter W. Wacht
DirtyProjectorsDirty Projectors, das ist neben einer ganzen Reihe an befreundeten Musikern in erster Linie der New Yorker David Longstreth. Seit 2002 arbeitet er sich nun schon an Musik ab, mal in Album-, mal in Live-Form. Stets aber intelligent, mit Weitsicht, Geschmack und Stilsicherheit. So changiert er immer zwischen Folk, Popmusik und Punk, was die Musiker von Grizzly Bear unlängst dazu hinreißen liess, Longstreth als ihren Lieblingsmusiker zu bezeichnen. Das neueste Dirty Projectors-Album »Rise Above« ist soeben in den USA auf Dead Oceans Records erschienen, im November kommt diese explizite Black Flag-Huldigung in Deutschland auf den Markt.                            
 
 

Reconstructing Song VI-XI - mit Animal Collective

Text: Michael Lutz
animalcollective1Die Konzertreihe »Reconstructing Song VI-XI« findet seit letztem Jahr im Kölner Stadtgarten statt. Vom 16.10. bis 11.12. finden sich an jeweils zwei Terminen im Oktober, November und Dezember traditionelle Musiker, Experimetalisten sowie zukunftsgläubige Pop-Forscher zu einer Bestandsaufnahme zum Thema Song zusammen. Das Highlight für uns: Animal Collective! Die Band, die das Cover der aktuellen Spex #310 ziert, beehrt die Reihe schon am 23.10. mit einem Konzert. Im weiteren Verlauf werden außerdem der Ngoni-Spieler Bassekou Kouyate aus Mali, Konono Nr. 1, The Dirty Projectors, die norwegische Jazz-Sängerin Sidsel Endresen und viele andere zu sehen sein.

By the way: Animal Collective geben im Oktober noch drei weitere Deutschland-Konzerte. Spex präsentiert. Außerdem ab kommenden Montag auf spex.de: Der exklusive Albumstream des am 7.9. erscheinenden Animal Collective-Albums »Strawberry Jam«.                            
 
 

Efterklang

Neues Album, Stream

Text: Walter W. Wacht
EfterklangGestern erst wurde das Thema angeschnitten: Trentemøllers neues Video war schuld. Der hat sich für seine Welttournee Videocollagen von Karim Ghahwagi für die Leinwand zuschneiden lassen. Der Däne war vorher bereits für die Videos zu »Swarming« und »Prey And Predator« von Efterklang zuständig. Kreis geschlossen. Jenes Quintett aus Kopenhagen veröffentlicht Mitte Oktober den Nachfolger ihres Debüt-Albums »Tripper«.  Was nicht bedeuten muss, dass es sich dabei um  neue Musik handelt. Nein, die Stücke des zweiten Efterklang-Albums »Parades« sind schon etwas älter.                            
 
 

Save the 7″ - Too Pure Records starten Singles Club

Text: Michael Lutz
toopure1Das 7"-Vinyl-Format ist vom Aussterben bedroht. Verständlich einerseits, nervt es doch meistens nach jedem Song den Weg zum Plattenspieler auf sich nehmen zu müssen, um mit findigen Fingern die empfindliche Scheibe zu drehen. Andererseits schade, denn die Popmusik verdankt der 7"-Single eine Menge. Sie gehörte mit zum Ersten, worüber sich Popkultur in greifbarer Materie vermittelte. Einige Indie-Labels haben deshalb begonnen der 7"-Single durch besondere Veröffentlichungen wieder mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Das Kölner Label Tomlab beispielsweise widmet in seiner ABC-Single Series mit Acts wie Grizzly Bear, Islands oder Casiotone For The Painfully Alone jedem Buchstaben des Alphabets eine schön gestaltete 7"-Single. Das in London ansässige Too Pure-Label zieht nun nach und nutzt sein einzigartiges Portfolio mit Künstlern wie PJ Harvey, Stereolab, Scout Niblett, Electrelane und der großartigen, inzwischen aber leider aufgelösten kanadischen Band The Organ, um den Erhalt des Formats zu fördern. Dem Too Pure Singles Club kann man durch ein Jahresabonnement beitreten, zum Preis von 35 £ erwirbt man insgesamt zwölf Singles, die monatlich ausgeliefert werden. Jede der exklusiven Veröffentlichungen enthält bisher ungehörte B-Seiten und ist laut Label-Website auf 500 Stück limitiert - was bedeutet, dass auch die Abos nur begrenzt verfügbar sind. Zudem schlossen Too Pure mit ihrem Vertrieb Rough Trade den Deal, dass die Abonnenten sämtliche Singles Club-Releases kostenlos als MP3 downloaden können. Die Aktion startet im Oktober mit LoneLady, im November folgt die Sängerin von Electrelane Verity Susman mit ihrem neuen Projekt Vera November. Alle Informationen zu Künstlern und Bestellung finden sich hier.                            
 
 

Grizzly Bear

Central And Remote

Text: Walter W. Wacht

Im Herbst letzten Jahres ging Jesse Ewles in den Wald. Nicht alleine, er wurde von zwei Männern in Blumenkostümen begleitet. Der eine, der kleine, unschuldige, der mit der weißen Blüte als Gesicht, um Blumen zu pflanzen. Der andere, der große mit dem spitzen Hut, der krummen Nase, den Glühbirnen als Augen und dem Maschinengewehr, um den Ersten zu jagen. Für ...                            

 
 

Menomena

Rotten Hell

Text: Walter W. Wacht

Food Fight! Food Fight! Normalerweise werden die üblichen Essensschlachten in den gängigen US-High-School-Teenage- respektive Knast-Dramen mit zackigerer Musik als dieser von Menomena unterlegt. Mit fetzigen Gitarren- oder Popproduktionen zum Beispiel, die dem Charakter solcher Schweinereien eher entgegenkommen. Nun sind Menomena natürlich keine Pop-Band im engeren Sinne, sondern ma ...                            

 
 
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