Grizzly Bear »gun-shy«
Mit Haut und Haaren
Text: Thomas Vorreyer
Da werden Erinnerungen an den Biologieunterricht wach: Gemeinsam mit Regisseur Kris Moyes suchen Grizzly Bear im neuen Video zu »gun-shy« die Essenz von … Grizzly Bear.

Da werden Erinnerungen an den Biologieunterricht wach: Gemeinsam mit Regisseur Kris Moyes suchen Grizzly Bear im neuen Video zu »gun-shy« die Essenz von … Grizzly Bear.

Wenn sich der Traum als Realität entpuppt. Emily Kai Bocks Video zu »Yet Again« von Grizzly Bear zeigt den adoleszent-verstimmten Blick Amerikas und erkennt den weirden Geist dieser immer klarer werdenden Musik im Träumen.

Drei Jahre haben sie sich Zeit gelassen, nun erscheint im September bei Warp ein neues Album von Grizzly Bear. Neben ersten Deutschlandterminen gibt es vorab bereits den überzeugenden Opener Sleeping Ute im Stream.

Ein Feuerwerk der Träume? Die Brooklyner Bedroom-Recording-Spezialisten CHRIS TAYLOR (von Grizzly Bear) und GEORGE LEWIS JR. (alias Twin Shadow) haben als CANT gemeinsam Dreams Come True aufgenommen. Das prall ideenschwangere Werk weckt Hoffnungen auf mehr. Mit Albumstream.

Nur noch wenige Tage, dann ist auch dieses Kalenderjahr wieder passé. Traditionell gehört diese Jahreszeit auch den popkulturellen Rückblicken: Wie aus den Vorjahren gewohnt findet sich in der aktuellen Spex-Ausgabe der große Jahresrückblick 2010, mit vielen Listen unserer Leserinnen und Leser, unserer Mitarbeiter und der Redaktion selbst: Alben, Songs, Bücher, Filme, Ausstellungen, Webseiten und natürlich auch: Musikvideos. Zusammen mit tape.tv, dem Musikfernsehen im Internet, präsentieren wir die besten Musikclips des Jahres 2010.
Bob Dylan spricht über Weihnachten – – – Chris Arnot schreibt gegen das Schweigen zu Gewalt gegenüber Frauen – – – Neue Songs als MP3 von Souls Of Mischief, The Notwist & Grizzly Bear sowie Yeasayer – – – Black To Comm im Stream
Die Shortcuts heute mit Hot Chip, Depeche Mode, Blood Red Shoes, Grizzly Bear & Neon Indian, The Muppets und Pie Charts.
Gestern eröffnete die Brooklyner Band Grizzly Bear mit ihrem Konzert im Hamburger Grünspan ihre jüngste Deutschland-Tournee, alle Termine (auch die in Österreich und der Schweiz) bestreiten sie mit Hilfe ihres Supports Annie Clark alias St. Vincent. Parallel dazu veröffentlichten Grizzly Bear und ihr Label Warp Records soeben das neue Video zu »Ready, Able«, die bereits dritte Videoauskopplung ihres jüngsten Albums »Veckatimest«.
Die Editors mashen ihr Album mit Google Street View – – – Colatron masht Burial mit Michael Jackson mit Lady Di – – – Damon Albarn liest ein Kinderbuch – – – Nick Cave rettet das Hörbuch – – – Als MP3: Neuer Song von Annie – – – Neues Stück von CANT – – – Im Stream: Erik Hassle covert ABBA – – – LCD Soundsystem covern Alan Vega – – – Zwei neue Stücke von Spain – – – Vier neue Stücke von Christian Naujoks – – – Elf neue Stücke von Atlas Sound – – – Der Spextrakt.
Chris Taylor veröffentlicht ›neuen‹ Arthur-Russell-Track – – – Beatles sprengen Verkaufsrekorde – – – Ohne High-Heels nicht ins Büro – – – Und außerdem im Stream: Neues Album der Raveonettes – – – Dubstep von 2526 – – – Solo-Debüt von Tyondai Braxton – – – Der Spextrakt.
Wo das Video zur ersten Single »Two Weeks« noch die gesamte Band zeigte und sich stark auf die einzelnen Mitglieder von Grizzly Bear konzentrierte, gibt sich der neue Clip von Regisseur Sean Pecknold zur zweiten Single »While You Wait For the Others« wesentlich abstrakter: Grizzly Bear selber tauchen in dem Animations-Video gar nicht erst auf, statt ihrer sieht man eine mit Säbel bewaffnete und durchgehend eine Fechtmaske tragende Person, der die Ideen und kreativen Momente nur so durch den behelmten Kopf rasen.
»They're an incredible band«, hielt Jay-Z kürzlich im MTV-Interview fest, nachdem er zu seiner Meinung gegenüber der Band Grizzly Bear befragt wurde. Und damit hatte das Lob noch längst kein Ende: Jay-Z, der kurz zuvor mit seiner Ehefrau Beyoncé und deren Schwester Solange auf einem Williamsburg-Konzert der Musiker aus Brooklyn gesichtet wurde und sich deutlich unterhalten zeigte, präzisierte: »The thing I want to say to everyone – I hope this happens because it will push rap, it will push Hiphop to go even further — what the Indierock movement is doing right now is very inspiring. It felt like us in the beginning. I hope that they have a run where they push Hiphop back a little bit, so it will force Hiphop to fight to make better music, because it can happen, because that's what Rap did to Rock.«
Außerdem: die neue Grizzly-Bear-Single wird von Michael McDonald gesungen, auf der von Spex präsentierten Tour wird St. Vincent den Support geben.
Pardon: die gestrige Ausgabe des Spextrakts musste ausgesetzt werden, es folgen nun die interessanten Links des Tages – heute mit dem endlosen Moonwalk, einer Rückrufaktion von Dinosaur Jr., einer Grizzly Bear-Rezension der älteren Semester, weitere Konkurrenz für MySpace, Übergrößen-Mode von Beth Ditto und was Adam Curtis und Damon Albarn zuletzt so getrieben haben.