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Eindeutige Signale

Neues Musikvideo zu »Who Am I to Feel So Free« von MEN, ›Remix‹ von Antony Hegarty, Live

Text: Walter W. Wacht

MEN Who Am I To Feel So Free Video Antony Hegarty StreamVor einigen Tagen fragte @BigTua auf Twitter: »Die Spex ist ja inhaltlich ein durchaus interessantes Magazin. Aber: Warum wollen die denn ›unbedingt‹, dass alle schwul werden?« Eine amüsante wie dämliche Frage, die Antwort darauf ist sehr einfach: Wir wollen gar nicht, dass alle schwul werden, aber wir haben auch rein gar nichts dagegen. Einige der besten Popsongs der Musikgeschichte stammen schließlich von schwulen, lesbischen oder sonstig queeren Künstlern, die ihrerseits das Gender-Thema behandeln. Siehe jüngst Lady GaGa, siehe aber auch MEN, die Elektropop-Band um die frühere Le-Tigre-Musikerin JD Samson, die ihrer Hymne auf queere Selbstermächtigungen soeben ein neues Musikvideo verpasst haben.                            

 
 

In diversen Containern

Arcade Fire & Chris Milk mit Google-Maps-Mashup-Video zu »We Used to Wait«

Text: Walter W. Wacht

Arcade Fire Google Chrome We Used to Wait Teaser»Was gibt es für Marketingleute Besseres als eine Gruppe mit eindeutigem ›unique selling point‹?«, fragt Sebastian Hammelehle in seinem Artikel zu Arcade Fire in unserer aktuellen Ausgabe Spex #328. Klassische Musikvideos zählen nicht zum Marketingrepertoire der kanadischen Band. Ihr Clip zu »Neon Bible« war interaktiv, eine rein auf die Vermarktung über das Internet zugeschnittene Bewegtbildarbeit – und erzeugte eine dementsprechend große Aufmerksamkeit im Netz. Auch der neue experimentelle Kurzfilm »The Wilderness Downtown« von Regisseur Chris Milk zu Arcade Fires Stück »We Used to Wait« (aus »The Suburbs«) spricht diese digitale Sprache.                            

 
 

Der Spextrakt

Die Empfehlungen vom 06.10.2009

Text: Die Redaktion

Róisín Murphy im Tüll-Ungetüm mit neuen Songs bei Viktor & Rolf – – – Jeremy Scott in Afrika-Sneakern bei Adidas – – – Koons, Holzer und Westwood mit Bildern im Google-Browser – – – Peter Hook mit Geständnis zu Ian Curtis’ Autogrammen – – – Als MP3: Vampire Weekend mit neuem Song – – – Skream mit neuem Remix für Bat For Lashes – – – Vladislav Delay mit neuem Mixtape – – – Im Stream: die neuen Alben von Raekwon und Vitalic – – – Der Spextrakt.                            

 
 

Web Trend Map 2007 – Netz als U-Bahn

Text: Christoph Braun
Webtrends 2007Das Netz. Soviel passiert, wir müssen das mal mappen. Dachten sich nun auch schon zum zweiten Mal die Leute von iA, einer Tokioter Agentur für strategisches Design (»We analyze business goals, user needs and develop interfaces that match«). Ihre »Web Trend Map 2007 Version 2.0« verbindet das ganze Kundenorientierungs-Business mit Augenzwinkerei. Denn zum einen erfüllt die Visualisierung der 200 erfolgreichsten Websites als U-Bahn-Plan Tokios einfach ihren Zweck: Sie schafft einen Überblick, zumal die Legende simpel gehalten ist. Dazu aber kommen ein paar assoziationsstarke Einfälle, zum Beispiel, welche Site auf der U-Bahn-Station Shibuya sitzen darf:

»1. Google has moved from Shibuya, a humming place for young people, to Shinjuku, a suspicious, messy, Yakuza-controlled, but still a pretty cool place to hang out (Golden Gaya).

2. Youtube has conquered Shibuya.«


Was fürs Wochenende? Hier ist die klickbare Online-Version der Karte.                            
 
 
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    Die neue Ausgabe Spex #336 ist ab dem 16. Dezember im Handel erhältlich, u.a. mit Newcomerin Lana Del Rey, David Lynch als Musiker, Occupy Wall Street mit Mark Greif, The Black Keys und dem Jahresrückblick RE: 2011.

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    Dazu: Die Spex-CD #100 mit 15 Titeln und einem tierischen Foto von Juergen Teller.
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