Dubstep

Grand-mal ohne Strobo

Neue Tracks in Witch-House-Optik von Zomby im Stream

Text: Walter W. Wacht

Zomby StreamJetzt, da James Blake wirklich in aller Munde, also wie angekündigt in der Popkultur angekommen ist, kann man sich auch wieder dem Dubstep in anderen Spielarten zuwenden. Längst überfällig ist ein größerer Auftritt von Zomby, der seit 2007 mit verschiedenen Singles und EPs auf Labels wie Brainmath, Ramp Recordings sowie Hyperdub für immer wiederkehrende Furore auf dem Dancefloor sorgte. Drei neue Tracks aus einem vielleicht bald erscheinenden neuen Album sind nun im Netz aufgetaucht.                            

 
 

Kranke Klänge im Club

Actress mit zwei neuen Alben 2011, Remix für Panda Bear, DJ-Sets

Text: Walter W. Wacht

Actress Alben Honest Jons DJ-SetsEr hatte nicht nur das Album mit einem der besten Artworks des vergangenen Jahres, es war auch musikalisch eine der besten Platten 2010 – jedenfalls solange es nach der Meinung dieses Autoren geht. Für das neue Jahr hat sich Darren J. Cunningham, der Mensch hinter den Maschinenklängen von Actress, einiges vorgenommen: Gleich zwei neue Alben will der Londoner veröffentlichen.                            

 
 

»Das sprengte alles, was wir kannten«

the29nov Films zu ihrer inoffiziellen Musikvideokunst

Text: Walter W. Wacht



Gottesdienste für Nicolas Jaar, Wärmebilder für Jeff Mills, Stummfilme für Shed und Polarexpeditionen für Sandwell District. Statt wie viele andere Musikfans auf YouTube nur einen Track samt Plattencover hochzuladen, produzieren die Filmemacher Kevin Paschold und Sebastian Kökow als the29nov Films lieber gleich ganze Musikvideos aus Archivmaterial. Im Interview erläutert Paschold, wie sie zum Filmemachen kamen – und wie Labels und Künstler auf die unaufgefordert produzierten Clips reagieren.                            

 
 

Tourimpressionen, verschnitten

Neues Musikvideo zu »Before I Move Off« von Mount Kimbie

Text: Walter W. Wacht

Mount Kimbie Before I Move Off VideoMit ihrem Debüt »Crooks & Lovers« haben Mount Kimbie im vergangenen Jahr eine Platte veröffentlicht, welche das britische Genre Dubstep gehörig aufbrach: Neben wackelnden und klackernden Beats hörte man auf dem Album verzerrte Vocals, E-Gitarren und eine allgemein sehr fröhliche, poplastige Grundstimmung. Die beiden Briten haben quasi das Microgenre Poststep entworfen. Für den Song »Before I Move Off« gibt es nun ein neues Musikvideo.                            

 
 

Berührend, hallend, zart

Neuer James-Blake-Song »Wilhelms Scream« im Stream, Live-Clip, Album-Tracklist

Text: Walter W. Wacht

James Blake Album CoverLangsam zeichnet sich ab: James Blakes selbstbetiteltes Album wird zu einem ernstzunehmenden Gesprächsthema im neuen Kalenderjahr werden. Der aus dem südöstlichen Stadtteil London-Deptford stammende Produzent hat schon mit seinen vorangegangenen Veröffentlichungen »CMYK« und »Klavierwerke« gehörig für Aufmerksamkeit gesorgt, seine Cover-Version von Feists »Limit to Your Love« ging samt Musikvideo in den sozialen Netzwerken durch die Decke bzw. alle Timelines. Nun wurde die Tracklist seines im Frühjahr erscheinenden Post-Dubstep- oder einfacher: Popstep-Albums bekannt, mit »Wilhelms Scream« kann man außerdem einen zweiten Song der Platte streamen.                            

 
 

Teils peitschend, teils leichtfüßig

Sepalcure mit Scuba & Pangaea in Berlin, pudeln in Hamburg, Verlosung

Text: Walter W. Wacht

Sepalcure Hotflush LiveWenn man derzeit einen Musikstil nicht mit den USA verbindet, dann sicherlich Dubstep. Sicherlich: Auch dort gibt es eine Szene, Parties, DJs und Produzenten wie überall sonst auf der Welt, aber in Sachen herausragender Künstler hat sich das Land bisher eher nicht hervorgetan. Zum Glück gibt es aber Sepalcure aus Brooklyn, New York, die in Berlin und Hamburg ihr erstes Release auf Scubas Label Hotflush feiern.                            

 
 

Weniger Euphorie, mehr House

Joy Orbison meldet sich mit einer Single auf seinem eigenen Label zurück

Text: Daniel Fersch

Es war in den vergangenen Monaten etwas stiller geworden um Joy Orbison, den Londoner Produzenten, auf dessen Track »Hyph Mngo« sich im vergangenen Jahr wirklich alle DJs quer durch die elektronischen Tanzmusikrichtungen einigen konnten. Doch jetzt meldet sich der 23-Jährige, dessen bürgerlicher Namen Peter O’Grady lautet, mit einer Maxi-Single auf seinem eigenen Label Doldrums eindrucksvoll zurück. Gleichzeitig erscheint dort die erste Platte von Steve Braiden, einem weiteren vielversprechenden Produzenten der Post-Dubstep-Generation, dessen Track »The Alps« mit etwas Glück für genauso viel Wirbel sorgen könnte wie »Hyph Mngo«.                            

 
 

Von Croydon nach Tokio

Der Film »Bassweight« dokumentiert den Aufstieg von Dubstep

Text: Daniel Fersch



In dem rasant geschnittenen, einstündigen Dokumentarfilm »Bassweight« erzählt der britische Regisseur Suridh Hassan die Geschichte des Aufstiegs von Dubstep nach. Der als Roadmovie inszenierte Film beginnt mit einem Rundgang durch den Londoner Vorort Croydon – in dem die Szene rund um den Plattenladen »Big Apple« ihren Anfang nahm – und endet bei einem Auftritt von Londoner Dubstep-DJs in Tokio.                            

 
 

Fallobst, schwerelos im Raum

Neues Musikvideo zu James Blakes Feist-Cover »Limit to Your Love«

Text: Walter W. Wacht

James BlakeEr kann auch ganz anders: Kürzlich erst wiesen wir an anderer Stelle auf die neue »Klavierwerke«-EP des britischen Dubstep-Produzenten James Blake hin, heute überrascht er mit einem Musikvideo zu seiner älteren Cover-Version des Feist- und Gonzales-Songs »Limit to Your Love«.                            

 
 

Furore in Dubstephausen

Joy Orbison auf Clubtour in Hamburg, Leipzig, Berlin und Graz

Text: Walter W. Wacht

Joy Orbison Live Grinsen TeaserVon Null auf Superstar mit gerade einmal drei Singles – nicht ganz ungewöhnlich im Pop-Geschäft, recht unüblich aber für einen blutjungen Dubstep-Produzenten. Peter O’Grady alias Joy Orbison genügten ebendiese drei Tracks, um erst Großbritannien und im nächsten Halbschritt die restliche bassmusikorientierte Welt hinter sich zu scharen. »Hyph Mngo«, »BRKLN CLLN« und zuletzt »The Shrew Would Have Cushioned the Blow« waren die Titel jener Stücke, die sich innerhalb eines Jahres ins kollektive Clubgedächtnis eingebrannt haben. Für einige seiner raren DJ-Sets kommt er nun nach Hamburg, Leipzig, Berlin und Graz.                            

 
 

Mehr als nur Dubstep

»Bass Meets Space« mit Shackleton, Scuba, Appleblim und Jazzanova in Duisburg

Text: Walter W. Wacht



Wenn man bald zehn Jahre nach der von London ausgehenden Expansion von Dubstep spricht, dann spricht man kaum noch von ›dem‹ Dubstep, von ›dem‹ Rhythmus – so wie man es in anderen musikalischen Spielarten schließlich auch nicht zu tun pflegt, denn wer würde schon eine wegweisende Garage-Rock-Band wie The Strokes mit heutigen Indie-Superstars wie The XX vergleichen. Wenn also am kommenden Samstag in der Gebläsehalle des Landschaftsparks Duisburg-Nord die Produzenten bzw. DJs Scuba, Shackleton, Appleblim und Ramadanman sowie Jazzanova als Live-Act im Rahmen der Ruhrtriennale auftreten, dann ist an diesem Abend zwar großteils Dubstep dran, aber ebenfalls Ausfransungen in zig andere Richtungen.                            

 
 

Neues Material aus dem Wobble-Kosmos

Podcast, Mini-Mix und MP3 von Kode9, Musikvideo und neue Platten von King Midas Sound

Text: Walter W. Wacht

King Midas Sound Lost Video TeaserApropos »DJ-Kicks«: In Kürze wird nicht nur Kode9s Beitrag zur »DJ-Kicks«-Reihe veröffentlicht, der Hyperdub-Gründer bietet mit »You Don’t Wash«, einem 15-minütigen Mini-Mix der Compilation sowie einem kostenlosen Mittneunziger-Jungle-Set auch neues Material aus dem Wobble-Kosmos. Daneben sind auch King Midas Sound aktiv: Ihr Album »Waiting For You« gibt es nun auch als Vinyl, dazu erscheint eine neue EP samt Musikvideo.                            

 
 
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