Text:
Walter W. Wacht
Video Nummer Zwei aus »Guns Don’t Kill People …« von Major Lazer: Ähnlich wie im Clip zu »Parisian Goldfish« von Flying Lotus (siehe dazu auch das »wichtige Musivideo« in Spex #317) steht auch im neuen Lazer-Clip mit Rapper Vybz Kartel der wild vorgetragene Akt vor neongrell animierter Kulisse im Vordergrund. Nicht weiter verwunderlich, schließlich führte auch hier Eric Wareheim Regie.
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Walter W. Wacht

Nachschub in Sachen
Major Lazer: auf dem Mad Decent-Blog wurden soeben die gelungensten Remixes der Major Lazer-Single »Hold the Line« als MP3 veröffentlicht, darunter der extrem entschleunigte und entbasste Mix von
Skream, dem aus London stammenden Dubstep-Produzenten, der kürzlich »In For the Kill« von
La Roux mit einem Remix veredelte und somit für ganz neue Musikgeschmäcker zugänglich machte.
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Walter W. Wacht
Einen weiteren Beitrag aus der beliebten Serie »Das beste Musikvideo, das Sie heute sehen werden« stellt der neue Clip zu »I’ve Seen Enough« der Cold War Kids dar. Regisseur Sam Jones, den man u.a. durch seine Arbeit mit Wilco kennen kann, hat jeden der vier Musiker dafür einzeln abgefilmt, die Band wiederum hat den Song für das Video neu eingespielt: auf separaten Tonspuren, mit neuen Arrangements, mit Dub-, Dance- und akustischen Elementen.
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Die Redaktion
Heute bestimmt vor allem der Tod von Michael Jackson den Spextrakt: der Streit zwischen Jackson und Sony-Boss Tony Mottola, sein 1-on-1 mit Basketball-Star Michael Jordan, die zu »Thriller« tanzenden Gefängnisinsassen und der Regiekommentar zu »Billie Jean«. Außerdem: auch Farrah Fawcett und Sky Saxon sind verstorben, Musik kommt von Major Lazer und Rye Rye, und zum Schluss wird das mit den sinkenden CD-Verkäufen wegen Filesharings mal aufgedröselt.
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Walter W. Wacht

Regelmäßige Spex-Leser wissen es bereits: Major Lazer, das Digital-Dancehall-Projekt von Diplo, Switch und der versammelten jamaikanischen Studio-Prominenz wird eines der wichtigeren Projekte dieses Jahres – schließlich lässt sich damit die kühne These stützen, dass Dancehall mit dem Album »Guns Don’t Kill People… Lazers Do« der Durchb ...
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Walter W. Wacht
Anfang vergangenen Jahres reisten Diplo und Switch, die beiden nicht gerade wenig umtriebigen Produzenten, in die Tuff Gong Studios in Kingston, Jamaika. Zurück kamen sie als Major Lazer, einem massiven Digital-Dancehall-Projekt mit einer längeren Gästeliste als der von Spex Live. Vor drei Monaten begannen die Arbeiten an ihrem gemeinsamen Major Lazer-Debüt, das »Guns Don’t Kill People… Lazers Do« betitelt Mitte Juni veröffentlicht wird. Einen Monat später wird dann auch schon das Album von Amanda Blank erscheinen, die man – ebenso wie Switch und Diplo – bereits aus dem erweiterten Spank Rock-Umfeld kennt. So teilen sich beide Alben auch eine beteiligte Künstlerin: Santigold.
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Christoph Braun
Beim US-Indie-Label Downtown Records erscheinen unter anderem Spank Rock, Santogold und die Cold War Kids; ein Mann namens Peter Rojas dagegen ist einer der Mitbegründer von Engadget, dem maßgeblichen Nachrichtendienst für digitale Kommunikationswerkzeuge. Vor einem Jahr taten sich Rojas und Downtown zusammen. Ihre Idee, ein MP3-Blog ins Leben zu rufen, wirkte zunächst nicht wie eine unwiderstehliche Maßnahme. Sie bot den Kollegen vom Virb-Blog sogar Anlass zu Spott und Häme angesichts einer Idee, die aber sowas von over sei.