Text:
Daniel Fersch
Als »vergrößertes Wohnzimmer« beschreibt Hans Joachim Irmler, Mitglied der Krautrock-Pioniere Faust, das KLANGBAD FESTIVAL im oberschwäbischen Scheer an der Donau. Im Fall von Irmler, der das Festival-Programm zusammenstellt, trifft diese Aussage in doppelter Hinsicht zu. Denn das Städtchen, das ziemlich genau in der Mitte zwischen Ulm und Konstanz liegt, beheimatet das von Irmler betriebene Faust-Studio und sein Klangbad-Label. Das ohne Gewinnabsicht betriebene Festival findet somit buchstäblich vor seiner Haustür statt.
Text:
Klaus Walter
MTV? CD? www? SMS? Spex? Nie gehört, als 1979 Gang Of Four ihr erstes Album »Entertainment« veröffentlichten. In der Zwischenzeit ist die Berliner Mauer gefallen, die Twin Towers stehen nicht mehr, und die freie Marktwirtschaft hat die chinesische Mauer übersprungen. Darf man von einem neuen Gang-Of-Four-Album erwarten – dem ersten seit 15 Jahren – diese Zeitenbrüche wiederzuspiegeln, so wie man ihren frühen Alben anhörte, woher der politische Wind wehte?
Erschienen in SPEX #330 01-02.2011 | 31.01.2011 10:41
Text:
Christoph Twickel
Christoph Twickel, Co-Autor des Manifests »Not In Our Name, Marke Hamburg!«, über das Jahr des Widerstands gegen die Hamburger Turbo-Gentrifizierung.
Erschienen in SPEX #324 01-02.2010 | 29.12.2009 09:00
Text:
Walter W. Wacht
Eine Adaption der Sage vom Rattenfänger von Hameln scheinen Die Goldenen Zitronen im unter Regie von Ted Gaier entstandenen Musikvideo des Akustik-Stücks »Die Entstehung der Nacht« zu präsentieren. Ein die Querflöte spielender Harlekin lockt gutgekleidete, Pechfackeln tragende Städter in den finsteren Wald, wo sie dem Teufel am Lagerfeuer begegnen – dem diese natürlich sofort verfallen und um die lodernden Flammen zu tanzen beginnen.
Text:
Die Redaktion
Fremdschämen mit HGich.T – – – Ego polieren mit Gonzales – – – Kunst sabotieren mit Modeselektor – – – Außerdem im Stream: Der neue Song von Michael Jackson – – – Der Abschied der Goldenen Zitronen von Jörg Haider – – – Das neue Album von Redshape – – – Der Spextrakt.
Text:
Max Dax

Interviews mit ihm haben absoluten Seltenheitswert – umso überraschender seine Zusage mit der Bedingung: Eine Flasche Sekt hatte schön durchgegletschert bereitzustehen.
Erschienen in SPEX #319 03-04.2009 | 18.04.2009 00:00
Text:
Dennis Kastrup

Gemeinsam mit Künstlern des Atelier Goldsteins hat die Gruppe Station 17 eine Reihe von 12-Inches sowie ein Album-Artwork gestaltet – entstanden ist eine »Gelungene Verpackung«.
Text:
Ralf Krämer

Mit seinem Dokumentarfilm »Übriggebliebene ausgereifte Haltungen« gelingt Peter Ott ein Spagat, der sich ausdauernd zwischen klassischer Rockumentary und rotziger Bild- und Ton-Collage dehnt. Bis es knackt. Und dieses Knacken mischt sich auf das Schönste mit der Musik seines Gegenstandes, den Goldenen Zitronen.
»Wie denn sonst, wenn nicht über ...
Text:
Christoph Braun

Schorsch Kamerun und seinen
Goldenen Zitronen werden derzeit mit einer
Tribute-Compilation geehrt, und auch
Buback in Hamburg basteln derzeit an einem laut Label-News »gigantischen Goldies-Produkt«, das im November erscheinen soll. Der Sänger geht derweil wieder ans Theater. Für die
Ruhr Triennale 2008 inszeniert er die Gedichte-Sammlung »
Westwärts« des 1975 verstorbenen Kölner Schriftstellers
Rolf Dieter Brinkmann.
Text:
Andreas Hartmann

Tribute-Sampler gewidmet bekommt man im Normalfall erst bei Erreichung der Größenordnung Leonard Cohens, Antonio Carlos Jobims, Neil Youngs oder Che Guevaras. Dementsprechend sind Die Goldenen Zitronen ja wirklich weit gekommen. Tribute-Sampler kranken oft an vielerlei – meist schon daran, dass im Normalfall die Songs im Original dann doch besser bleiben und damit das ganze Projek ...
Text:
Christoph Braun

Einst dachten die
Goldenen Zitronen über Major-Offerten nach und thematisierten die interne Debatte im Song »Schorsch und der Teufel«. Jetzt landen sie immerhin über einen Umweg beim von Jena und Leipzig aus operierenden Punkrock-Label
Major. Deren Betreiber Eddie und Rob bzw. Andreas Ettler und Robert Stieler bringen jetzt die erste
Tribute-Compilation zur Hamburger Subkultur-Kultur-Unkultur-Institution heraus.
Text:
Michael Lutz
Erschienen in SPEX #315 07-08.2008 | 27.06.2008 00:00