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Phantom Ghost Pardon My English

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Abschied genommen von der Ironie, von der Distanz, vom Projekthaften, angekommen im Berlin eines Christopher Isherwood. Erneut als Phantom Ghost, nur nunmehr ohne Schrägstrich, haben Dirk von Lowtzow und Thies Mynther das perfekte Vergnügen auf Pardon My English gebannt.

Pinsel zu Saiten

laid-gala

Das Label DIAL erweitert demnächst sein Repertoire um eine Galerie. Zum Zwecke der Finanzierung lädt die House-Tochter LAID heute zur Gala nach Berlin. Neben bekannten DJs wie Lawrence wird auch eine Liveband rund um den Maler Sergej Jensen auftreten.

»+ Very Special Guest«

Das laufende Jahr ist ein betriebsames für Rephlex Records, das 1991 von Richard D. James und Grant Wilson-Claridge gegründete und heute legendäre »Braindance«-Electronica-Label. Für Richard D. James stehen eine neue Aphex-Twin- und gleich zehn AFX-EPs auf der Veröffentlichungsliste, dazu kommen ›Extended Plays‹ und Alben von Jodey Kendrick, WISP, DMX Krew, Monolith und anderen. Was läge vor dem zwanzigsten Jubiläum im nächsten Jahr denn näher, als mit dem Label auf Tour zu gehen. Neben drei Clubnächten in Paris, London und Amsterdam kommen Rephlex auch nach Zürich und Berlin. Dort findet parallel eine nicht minder interessante Dial-Records-Nacht statt.

Tief, nein: deep

Apropos »… des Jahres«: Vor einigen Tagen erreichte die Spex-Redaktion »Glass Eights«, das Debütalbum des in Berlin lebenden Produzenten und DJs John Roberts. Um es kurz zu machen: Roberts bzw. sein Label Dial Records melden mit dieser äußerst musikalischen Platte indirekt neuen Gesprächsbedarf um das House-etc.-Album des Jahres an.

Unaufhaltsam gen Himmel streben

Dem Video zu Efdemins »There Will Be Singning« ist mit minimalen Mitteln eine beeindruckende Sogwirkung gelungen: Die Kamera fährt zunächst langsam über in Schwarz-Weiß- und Sepia-Tönen gehaltene Fotografien, wechselt mit ansteigendem Tempo und gesteigerter Clap- und Beat-Zahl die Geschwindigkeit, um schließlich von abrupten Schnitten unterbrochen zu werden.

Efdemin

Efdemin Chicago Pop-Briefing Tonträger Spex326Ein Album »Chicago« zu betiteln, zeugt angesichts der starken Chiffre, für welche die Stadt im Clubkontext steht, von Selbst- und Geschichtsbewusstsein. Zugleich ist klar, dass kein Retro-House zu erwarten ist, wenn Efdemin alias Phillip Sollmann derartig vorprescht. Zu vielschichtig klangen bis dato die Tracks des House- und Techno-Produzenten, der an der Wiener Universität für Musik und Darstellende Kunst Computermusik studierte. Mit Stücken wie »Bergwein« und »Acid Bells« reüssierte Sollmann 2006 zur Zeit der Renaissance von Afterhour-Kultur und Glücksbringer-Tunes. ›Verstrahlt‹ lautete das Schlüsselwort jener Tage, und auch auf »Chicago« klingt Efdemin wieder, als hätte er in seinem Leben bereits MDMA in ausreichenden Mengen eingenommen.

Der Spextrakt vom 3. März 2010

Die Muppets mit Horrorfilm-Mashup – – – Daft Punk mit Maschinen-Musik für »Tron Legacy« – – –  Moodymann mit Frisörtermin bei Red Bull – – – Trevor Jackson mit Musikvideo für Matias Aguayo – – – MP3s von Cobblestone Jazz und Madlib The Beat Conducta – – – »Dial 2010« und Fol »Liar« Chen im Stream – – – Der Spextrakt.

Spex lädt ein: Party & Umtrunk zum Erscheinen der neuen Spex #325

Freunde, Feinde, Interessierte: Die Spex-Redaktion lädt zum geselligen Beisammensein ein. Am kommenden Samstag, den 20. Februar 2010, feiern wir im Büro für postpostmoderne Kommunikation West Germany Berlin das Erscheinen der neuen Spex-Ausgabe #325. Der Deal gestaltet sich dabei so: Der Eintritt ist frei, die Getränke zahlt jeder für sich selbst, die Redaktion spielt dazu Musik vom Plattenteller und MP3-Player. Als besonderen Gast freuen wir uns außerdem den auf Dial Records veröffentlichenden Musiker und bildenden Künstler Christian Naujoks begrüßen zu dürfen, der dem Soundsystem des WestGermany ein tanzbares DJ-Set entlocken wird – zur Einstimmung kann man untenstehend seinen neuen Track »New Heaven & Earth« von der im März erscheinenden Compilation »Dial 2010« streamen. Die neue Ausgabe Spex #325 wird es leider nicht kostenlos geben – das sehen Sie sicherlich ein –, ein Verkauf vor Ort ist allerdings ebenfalls nicht vorgesehen. Aber kein Verzagen!

10 Jahre Dial

In diesem Jahr begeht nicht nur das Hamburger Techno- und Deep-House-Label Dial Records sein Jubiläum, auch David Lynchs und Mark Frosts Mystery-Krimi-Serie »Twin Peaks« feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Ist es da nur ein Zufall oder eine Bekennung zum Fantum seitens des Microhouse-Produzenten Rajko Müller alias Isolée, seinen neuen, düster pumpenden Track »Black Lodge« (zu deutsch: Schwarze Hütte) zu betiteln? Nachhören kann man das neue Stück des ausFrankfurt  stammenden Produzenten auf der neuen Dial-Compilation »DIAL 2010«, welche die beiden Labelbetreiber Peter Kersten (Lawrence) und David Lieske (Carsten Jost) anlässlich des zehnten Geburtstags von Dial Records veröffentlichen. Bis dahin gehen Dial auf Reisen: Mit wechselnden Live- und DJ-Setups reisen sie bis März durchs Land, morgen bespielen sie die von grund auf sanierte Berliner Panorama Bar.

Pantha du Prince »The Splendour«

Pantha Du Prince The Splendour TeaserVorab: Die zweite Ausgabe von Spex Live ist nahezu ausverkauft – Stand heute sind noch rund 100 Tickets im Vorverkauf, Karten sind hier für 28,30 € erhältlich. Nun aber zum eigentlichen Thema: Über Hendrik Webers neues Pantha-du-Prince-Album »Black Noise« informierten wir bereits, nun folgt ein weiterer Höreindruck in Form des kostenlosen Downloads seiner neuen Single »The Splendour«.

Der Spextrakt vom 15. Oktober 2009

Die Editors mashen ihr Album mit Google Street View – – – Colatron masht Burial mit Michael Jackson mit Lady Di – – – Damon Albarn liest ein Kinderbuch – – – Nick Cave rettet das Hörbuch – – – Als MP3: Neuer Song von Annie – – – Neues Stück von CANT – – – Im Stream: Erik Hassle covert ABBA – – – LCD Soundsystem covern Alan Vega – – – Zwei neue Stücke von Spain – – – Vier neue Stücke von Christian Naujoks – – – Elf neue Stücke von Atlas Sound – – – Der Spextrakt.

Christian Naujoks live

Christian Naujoks TeaserChristian Naujoks zeigte mit seinem Debüt »Untitled«, wie man aus filigranen Klavierkompositionen und dezenter Electronica eine von melancholischer Eleganz durchzogene Atmosphäre erschaffen kann. Die meisten Stücke darauf hat er für Ausstellungen verfasst. Eine neue Musikperformance Naujoks’ kann man im November bei der Ausstellung »Lecture Performance«, die sich künstlerischer Selbstinszenierung widmet, im Rahmen der »Langen Nacht der Kölner Museen« erleben. Außerdem stellt er am Samstag in Hamburg seine neue EP »East End Boys« vor.