Text:
Nadin Wildt, Thomas Vorreyer

Das hatten wir so Anfang 2011 auch nicht erwartet: Mit Conatus gelang Zola Jesus das Album des Jahres. Nun gibt es auch den ersten ZJ-Remix überhaupt, auf eigenen Wunsch angefertigt von niemand Geringerem als David Lynch. Dazu teilt Amanda Brown von Not Not Fun Records bzw. 100% Silk ihre Ansichten über Danilova mit uns.
Text:
Wibke Wetzker, Jan Kedves

Zeiten des Umbruchs: In der neuen Spex #336 interviewen wir Mark Greif über Occupy Wall Street! & Hipster und lassen unter der Klammer Albtraum Americana The Black Keys, David Lynch und Titelheldin Lana Del Rey ihr Bild der USA zeichnen. Del Rey ist in unseren Testaufnahmen zudem abseits aller Posen zu sehen und dank Juergen Teller ist die 100. Spex-CD auf den Hund gekommen. Sie liegt nun dieser Ausgabe bei, die ab Freitag, 16. Dezember, im Zeitschriftenhandel erhältlich sein wird.
SPEX #336 01-02.2012 10.12.2011 17:48
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Ralf Krämer

Vom 20. Oktober bis 2. November bietet die VIENNALE in Wien ein üppiges und vielseitiges Programm. U.a. zeigen David Cronenberg, Lars von Trier und Klaus Lemke ihre neusten Filme. DAVID LYNCH hat dazu einen gewohnt verstörenden Trailer gedreht. Auf nach Wien! Spex verlost Freikarten.
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Walter W. Wacht
David Lynch macht nun auch Electro-Pop. In bester Tradition Carl Sagans und Stephen Hawkings singt sich der Regisseur, Künstler und Fachmann für spirituelle Lebensaspekte mittels Vocoder seine Müdigkeit von Feuer und Rauch von der Seele, bittet um Entsendung von rettenden Engeln und beschwört den heutigen schönen Tag. Wir wüssten jedenfalls ganz gerne, von welchem Planeten dieser Song eigentlich stammt.
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Elias Kreuzmair
jj sind vom ewigen Heilsversprechen des Pop zutiefst überzeugt: »Pop ist alles, was man liebt, auf einmal.« Zum Beispiel ein Butterflymesser, ein schwarzer Labrador oder brennende Fackeln. Oder Rauch, der anmutig aus dem Mund geblasen wird, oder Tränen aus Blut, die der einzige Farbtupfer im sonst so kühlen Schwarzweiß des Videos zur jj-Single »Let Go« sind. Eine seltsame Spannung durchzieht die Ästhetik, der sich das schwedische Duo, bestehend aus Elin Kastlander und Joakim Benon, bedient: Es gibt da das Reine und Helle – wie der Engelsflügel, der das Cover ihres neuen Albums »jj N° 3« ziert – und das Verstörende, das Messer und die Blutstropfen, die sich über weißen Grund verteilen.
Erschienen in SPEX #326 05-06.2010 | 18.05.2010 11:55
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Max Dax
Liebe Leserinnern und Leser,
sie zu finden ist gar nicht schwer. Einfach ins Internet gehen, ›Facebook‹ in die Tasten hacken, nach ›Spex Magazin‹ suchen, ›Fan werden‹ anklicken, ›Likes this‹ gleich hinterher, und schon steht man in der virtuellen Spex-Kantine, in der jeden Tag etwas anderes auf den Tisch kommt. Neulich zum Beispiel kochten wir das »Collected«-Schallplattencover von Massive Attack nach: französische Artischocken. (Rezept: Salzwasser zum Kochen bringen, Artischocken rein, nach zwanzig Minuten Artischocken wieder raus.) Das ist der Rede wert, weil wir seit der Punktlandung der Journalismusstudentin und neuen Autorin Anne Waak in der Spex-Redaktion (vgl. MitarbeiterInnen der Ausgabe) jedes Mittagsmahl, das die Küche verlässt, fotografieren und kommentiert von Walter W. Wacht durch Facebook und Twitter blasen – eine spätere Buchveröffentlichung nicht ausgeschlossen. Und das ist auch der Rede wert, weil beim gemeinsamen Essen das Gespräch nicht selten auf die Regelmäßigkeit zufälliger Querverweise kommt, die verlässlich die Spex-Heftinhalte miteinander verlinken.
Erschienen in SPEX #326 05-06.2010 | 12.04.2010 18:34
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Walter W. Wacht

In der Musik seiner Band Sparklehorse schwang stets eine gewisse Schwere und Melancholie mit – umso überraschender und traurig stimmt diese Nachricht. Am gestrigen Samstag nahm sich Mark Linkous, Multiinstrumentalist und Sänger der amerikanischen Band Sparklehorse, das Leben, wie RollingStone.com berichtet. Seine Familie veröffentlichte dazu eine Stellungnahme:
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Die Redaktion
Lynch auf DVD gemashed – – – Drummond zu keiner Musik befragt – – – GaGa mit totem Anthropologen verglichen – – – Plattencover zur Wahl gestelt – – – Robocop Kraus im Studio abgefgilmt – – – Buch zum schallkriegerischen Probelesen – – – Kode9 zum betreffenden Buch befragt – – – Im Stream: Ein DJ-Mix von King Midas Sound und das neue Album von Supersilent
Die Shortcuts heute mit Fever Ray, Major Lazer, DOOM & Thom Yorke, Harmonia, Brian Eno, Appleblim & Komonazmuk, Korallreven & NHessingtons und The Beatles – – – Der Spextrakt.
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Die Redaktion
Arto Lindsays »Penny Parade« als Video – – – Dietmar Dath im Interview – – – Dokumentation zum Melt! Festival – – – Pivot covern Grizzly Bear – – – David Lynch mag Au Revoir Simone – – – ?uestlove mag The Dirty Projectors – – – Künstler verweigern das Playback – – – Lou Barlow mit Video-Kanal – – – Der Spextrakt.
Text:
Die Redaktion
Ein Brief der Titanic an u.a. Spex – – – Das Interview-Blog von David Lynch – – – Das Manifest für den Online-Journalismus – – – Spotify mit Killer-Applikationen für Smartphones – – – Und: ein Outtake aus »Villalobos« – – – ein MIT-Remix von Harmonia – – – eine heute fällige Erinnerung an Moondog – – – Der Spextrakt.
Text:
Walter W. Wacht

Sébastien Tellier am Strand der Küstenlandschaft von Biarritz, das weiße Piano spielend, umgeben von blau Ganzkörperbemalten Brünetten, überdimensionierten roten Kussmündern, dem Marvel-Comichelden Silver Surfer und einer gigantischen Rothaarigen im weißen Badeanzug, welche Tellier und eine Unbekannte wenig später auf einem Pferd ›bereiten&ls ...
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Christoph Braun
Kein Schreibfehler, es geht hier um die Frage, was »lynchian« ist. Also: diese Methode, mehr noch aber diese Atmosphäre. Muss es schnell gehen in einer Kunstkritik, einem Filmessay oder einer Rezension über vornehmlich instrumentale Musik, dann ist dieses Adjektiv schnell zur Hand. Lynchmäßig. Wie in einem Film von David Lynch. Lynchian. Dieses Produktivmachen von Momenten, in denen einer Figur der Deckungsabgleich abhanden kommt zwischen den eingespielten Weltwahrnehmungsmustern und einer neuen Situation. Plus Film noir, plus Faible für Luxusausstattungen. Dieser böse Glamour, der so entsteht. Kommendes Wochenende eröffnen in Berlin zwei Ausstellungen.