Text:
Walter W. Wacht

Es ist »Zwei-vor-Apokalypse«, jedenfalls wenn man sich an Roland Emmerichs neuestem Weltuntergangs-Spektakel »2012« orientiert – der Film lief am vergangenen Donnerstag in den Kinos an und hat nicht weniger als die vollständige Zerstörung der Erde zum Thema (siehe dazu auch den Artikel in Spex #323). Dass solch ein Plot durchaus humorvoll aufgenommen werden kann, zeigt sich beispielsweise in dem Video »It’s a Disaster«, das Emmerichs Katastrophenlust schon im August vortrefflich karikierte.
Und während Jace Clayton alias DJ Rupture und Matt Shadetek auf dem Cover ihres neuen »Solar Life Raft«-Mixtapes noch ganz entspannt für ein Foto vor »Liberty Island« posieren können, sieht es in Sara Taighers und Chiara di Giorgios Animations-Video zum »Solar Life Raft«-Medley schon ganz anders aus:
Text:
Martin Hossbach, Max Dax

Sein Blog »Mudd Up!« ist eine der wichtigen Schaltstellen, über welche die Stile der sogenannten World Music mit Pop und Noise-Avantgarde zusammenfinden. Diesen globalistischen Ansatz verfolgt DJ Rupture alias Jace Clayton auch als Produzent. Mixtapes, Alben und Singles des in Brooklyn lebenden Produzenten sind auf Soul Jazz und Tigerbeat 6 erschienen.
Text:
Die Redaktion
Ab, ganz weit über den Tellerrand: die achte Ausgabe des Spextrakts hat heute nur Verweise auf das englischsprachige Ausland zu bieten: Rezensionen als Kunst, ein Nachruf mit Gelegenheit zum Seitenhieb, gelungenes Festival-Mapping, der Auto-Tune- als Humanisierungs-Effekt und Listen, Listen und – ähm – Listen.
Text:
Christoph Braun

Shackleton bestimmt den Grundton. Von Beginn an hat er mit seinen Tonkollagen aus dem wüsten Land, jener Einöde, in der keine gesellschaftlichen Übereinkünfte mehr vorstellbar sind, die öffentliche Wahrnehmung des Londoner Labels Skull Disco geprägt. Die Compilation »Soundboy’s Gravestone Gets Desecrated by Vandals« klingt nun wie ein Beleg dafü ...
Text:
Walter W. Wacht
Gerade erst veröffentlichte der New Yorker Produzent Jace Clayton alias DJ /rupture mit »Uproot« eine der drückendsten Compilations des Jahres 2008, schon erscheint sein neues Album: Gemeinsam mit dem Gitarristen Andy Moor veröffentlicht er in Kürze »Patches«, das Album wird gleichzeitig die erste Veröffentlichung ihres Labels Unsuitable Records sein. Moor (besser bekannt von seinen Arbeiten mit der niederländischen Punkband The Ex) und DJ /rupture nahmen »Patches« im vorigen Jahr während einer gemeinsamen Europa-Tour auf. Dabei wurden die 16 Instrumental-Stücke während spontanen, improvisierten Sessions in Amsterdam, Nancy, Reims, Orleans und Tourcoing aufgezeichnet. Rupture sampelte sich für diese düstere Platte ein wenig durch die Popmusik-Historie: