Text:
Thomas Vorreyer

Hat man so auch nicht gesehen. Das Video zu »Nices Wölkchen« von DJ Koze feat. Apparat zeigt Dr. Pavian und den Latexzirkel im lila Zauberwald. Apparat nutzt die Gunst der Stunde und kündigt auch gleich noch mit Modeselektor ein neues Album von Moderat, »Moderat II«, für August an.
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Thomas Vorreyer

Der rosa Sonne entgegen: Am Freitag erscheint DJ Kozes neues Album »Amygdala«. Mit einer Spielzeit von fast 78 Minuten, 13 Stücken und Gästen wie Dan Snaith, Dirk von Lowtzow und Ada. Nun gibt es das komplette Album vorab zu hören. Da kicken die Pillen sofort.
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Thomas Vorreyer

Dirk von Lowtzow, Apparat, Matthew Dear, Ada … die Liste der Gastauftritte für DJ Kozes neues Album Amygdala ist prominent besetzt. Nun gibt es das Stück »Track ID Anyone?« mit Caribou im Stream zu hören.
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Thomas Vorreyer

Heute erschien beim DJ Kozes Pampa Records Aimlessness, das neue Album von Jimmy Tamborello alias Dntel. Es locken knirschende Traumwelten, dublastig Verhuschtes und berauschende Glitch-Exzesse.
Erschienen in Spex #338 | 25.05.2012 18:25
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Daniel Fersch
Der Songtitel ist plakativ, aber das gehört zur künstlerischen Verwirrungsstrategie des Projekts DIE VÖGEL dazu wie der Truthahn zum Logo der Plattenfirma Pampa Records, bei der gerade ihre zweite Maxi-Single erschienen ist. Fratzengulasch - so heißt im Jargon der Afterhour-Klientel der leicht verzerrte Gesichtsausdruck, der bei Menschen nach MDMA-Konsum auftreten kann. Die Verwendung des Wortes als Titel legt zunächst die Vermutung nahe, dass es sich hier um ein Stück aus jenem Kosmos handelt, in dem auch Anarcho-Truppen wie HGich.T oder Deichkind - mehr oder weniger selbstironisch - drei Tage am Stück (und auch länger) ihr Unwesen treiben.
Text:
Roberta Hanke
Im Referenzrahmen zwischen Wohnzimmer- und Clubtauglichkeit bewegt sich Rajko Müller – der inoffizielle Erfinder des Microhouse –, seitdem er mit seinem Langzeitprojekt Isolée 1998 den veritablen Hit »Beau Mot Plage« vorgelegt hat. Jener signifikante Track trägt zwar unverkennbar Müllers Handschrift, implizierte aber auch in seiner dubtechnoiden Delay-Lastigkeit mehr Tanzflächen-Wahnsinn, als Isolée mit seinen ersten zwei Alben einlösen konnte oder wollte. Nun, nach sechs Jahren Pause, setzt der gebürtige Frankfurter auf seinem Drittling »Well Spent Youth« zu einer neuen Positionsbestimmung an.
Erschienen in SPEX #330 01-02.2011 | 20.01.2011 08:20
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Walter W. Wacht
Mit »Swim« dürfte Dan Snaith alias Caribou der Geniestreich des Jahres 2010 gelungen sein: Im April auf City Slang erschienen wurde das Album bald mit Lobeshymnen (u.a. »Platte der Ausgabe«, Spex #326) überhäuft, mehrmals kam er samt Band für Konzerte nach Deutschland (siehe dazu auch die Bilder-Galerie von Spex Live in Köln). Vor Jahresende folgt nun noch die Herbstoffensive: Im November kommen Caribou mit Barbara Panther und Mount Kimbie auf Tour, wo sie auch ihre neue Live-LP sowie -DVD verkaufen werden. Ganz nebenbei erscheint auch noch ein remix-Album mit Caribou-Bearbeitungen von u.a. Junior Boys, James Holden, Fuck Buttons sowie gleich drei DJ-Koze-Remixes – und den Motor City Drum Ensemble-Remix gibt es vorab gratis.
Text:
Walter W. Wacht
Es stellt schon eine recht gute Ansage dar, als Pop-Act den Tod des gesamten Universums, des »Big Crunch« als Namen zu tragen. Die französische Band rund um das Duo Lisa Li-Lund und Gilbert Cohen tut ebendies und nennt sich The Big Crunch Theory, womit die Wissenschaft das Forschungsfeld des umgekehrten Urknalls bezeichnet, also der Verkleinerung des Universums bis zum endgültigen Verschwinden aller Existenz. The Big Crunch Theory funktionieren als Band nun ganz anders: Sie sind – um einen jener fiesen Branchenbegriffe zu verwenden – Newcomer, verheißungsvolle sogar. Als diese streben sie natürlich weniger Richtung Kollaps sondern zur musikalischen Expansion, was sie mit ihrer Ende März erscheinenden ersten Maxi-EP zu unterstreichen versuchen: Remixes ihrer Stücke wurden von Roman Flügel und dem allseits beliebten DJ Koze angeliefert.
Text:
Walter W. Wacht
Nicht nur die Spex-Redaktion treibt es unter die Veranstalter, auch das Groove Magazin feiert derzeit im Club: Der zwanzigste Geburtstag des Magazins für elektronische Musik und ›beyond‹ wird so wie in den Vorjahren mit einer ganzen Veranstaltungsreihe begangen, nach Partys in der Münchener Registratur und dem Offenbacher Robert Johnson wird am morgigen Donnerstag das Berliner WMF von Ricardo Villalobos, Moritz von Oswald, DJ Koze, Die Vögel, Ewan Pearson und vielen anderen bespielt, im Dezember folgt zudem ein Gastspiel in Hamburg.
Text:
Walter W. Wacht

Ob Dub-Musik, komplexe Geräuschstudien, Agit-Pop, Klassik-Variationen oder Detroit-Techno – der in Berlin lebende Musiker und Komponist Moritz von Oswald hat in seiner rund 25-jährigen Karriere konsequent und stets interessiert, vor allem aber neu und bahnbrechend an Musik geforscht. Im Sommer veröffentlichte er nun sein neuestes Album mit Sasu Ripatti (alias Vladislav Delay, Luomo) und Max Loderbauer (NSI, Sun Electric) als Moritz von Oswald Trio, in der nächsten Woche werden sie »Vertical Ascent« im Rahmen des Club Transmediale bzw. der von Spex präsentierten (und kuratierten) Reihe »Elektroakustischer Salon« aufführen. Außerdem in Planung: die Berlin-Aufführung der »Sinfonie der Großstadt«-Vertonung während der großen Groove-Geburtstagsparty.
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admin
Vor einigen Tagen wiesen wir auf das neue WhoMadeWho-Video »Keep Me In My Plane« hin, das anlässlich der Single-Veröffentlichung selbigen Stücks in Auftrag gegeben wurde. Im zweiten Schritt schob man aus dem Hause Gomma nun die Tracklist zu den beiden Single-Varianten hinterher (bzw. lag diese bereits vor, sie wurde nur von uns an anderer Stelle untrerschlagen/verschwiegen/vergessen).
Auf den beiden 12-Inches hört man Remixes von DJ Koze und Kasper Björke bzw. The KDMS, Reverso 68, Modernaire sowie ein weiterer Koze-Remix. Und während die beauftragten Produzenten an »Keep Me In My Plane« werkelten, setzten sich WhoMadeWho mit der neuen Franz Ferdinand-Single »Can’t Stop Feeling auseinander« – das nun als kostenloser MP3-Download zu haben ist:
Text:
Walter W. Wacht
Aus eigener Erfahrung kann festgehalten werden: die »Adaptations«-Compilation der Kölner Produzentin Ada (bürgerlich: Michaela Dippel) ist feinste Balkon- respektive Sommermusik. Man hört zwar größtenteils stur schnaufende Techno- bzw. House-inspirierte Tracks, diese wirken allerdings alle derart warm und einladend, dass sie sich für ausgedehnte Nachmittage bei Kaffee und Kuchen auf der Terasse oder im Park beinahe besser eignen, als für den reinen Clubbetrieb. Man höre allerdings keineswegs ein ›klassisches‹ Mixtape, teilt das veröffentlichende Label Kompakt mit – alle Stücke werden ineinander übergeblendet. Dabei hört sich die gesamte Platte einem mangelnden übergeordneten Thema zum Trotz einwandfrei weg: kein einziger Track lässt den Finger zur Skip-Taste wandern.