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Thomas Vorreyer

Modetrubel in Berlin: Von morgen bis zum Freitag, dem 20. Januar, findet die Bread & Butter wieder in Berlin statt. Das musikalische Begleitprogramm der Fachmesse kann u.a. mit DJ Hell oder 2ManyDJs aufwarten. Außerdem gibt am Mittwoch der äußerst interessante Ballroom-Künstler MikeQ sein Deutschlanddebüt. Für alles gibt es Plätze zu gewinnen.
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Walter W. Wacht
Es war der erste Track, den man aus Hells diesjährig erschienenem Album »Teufelswerk« im Netz zu hören bekam, und nun ist die Zusammenarbeit mit Roxy-Music-Sänger Bryan Ferry der letzte Track, mit dem Helmut Geier das Jahr ausklingen lässt: Soeben wurde das neue Musikvideo zur Single »U Can Dance« veröffentlicht, für das Regisseurin Jo Apps von der Londoner Produktionsfirma Partizan verantwortlich zeichnete. Wie schon im Video zu »The DJ« wird der Modebezug Geiers konsequent weiter gedacht: In schwarzen Kleider und dunklem Make-Up feiern junge Models Hells und besonders Ferrys schwelgerische Suche nach Gesellschaft in einem Nachtclub. Zwischendurch sieht man kurze Bild-Einstreuungen des jungen Bryan Ferry, das grobkörnige Schwarz-Weiß-Bild verschnitten mit den gestochen scharfen Aufnahmen Jo Apps wirkt wie ein Nachhall der Erinnerung. Das Video sieht man im Vorfeld der Single-Veröffentlichung mit Remixes von Carl Craig, Simian Mobile Disco und Tim Goldsworthy, vorab kann man sich den Song auch als MP3 bei einem Spirituosenhändler abholen.
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Janne Lieb

»Motherfucker, don't be a crowd pleaser, dick sucker, ass kisser«, meint P. Diddy in DJ Hells neuer Single »The DJ«. Mit dieser räudigen Wortwahl hat der weltberühmte Rapper und Buddy von Helmut Geier – ohne es freilich zu wissen – die ästhetische Linie des nun zu diesem Track gedrehten Musikvideos schon vorbestimmt. Wir sehen einen halb mitreißenden Versuch in Sachen Porno-Pop, gedreht vom Wiener Modefotografen Lukas Gansterer, die spärlich vorgeführte Mode stammt von den ebenfalls in Wien beheimateten Designern Wendy & Jim.
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Die Redaktion

Das eröffnende Konzert von Phantom Ghost, Little Boots und Phoenix ist restlos ausverkauft. Und dennoch gibt es gute Gründe, zu Spex Live zu kommen: die Party-Kasse für 12 Euro.
Erschienen in SPEX #320 05-06.2009 | 18.05.2009 00:00
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Walter W. Wacht
Schon vor vier Jahren kooperierten Helmut Geier alias (DJ) Hell und die Soul- & House-Ikone Billie Ray Martin miteinander: Die Single »Je Regrette Everything« sang die heute in Berlin lebende Chanteuse für Hell ein, nun wiederholte sich die Zusammenarbeit: die japanische Version von Hells jüngstem Doppel-Album »Teufelswerk« – unsere aktuelle Platte der Ausgabe – enthält mit »Silver Machine« ein neues BRM-Gesangsstück, verziert von klöppelnden und blubbernden Sounds aus Hells Synthesizer-Fabrik. Erhältlich ist das »Silver Machine« für ›uns‹ Westeuropäer zum Beispiel über iTunes, zudem kann man die übrigen Kollaborationen zu »Teufelswerk« mit u.a. Bryan Ferry und P. Diddy derzeit in Gänze streamen.
Am Freitag wird Billie Ray Martin in Berlin auftreten, dann mit einer Live-Vertonung der Stummfilmvariante von Roman Polańskis »Ekel« (siehe Foto/Still).
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Die Redaktion

Zum ersten Mal, seit Spex in Berlin erscheint, gehen wir selbst unter die Veranstalter. Der 20. Mai steht ganz im Zeichen des »Spex Live«-Festivals im Berghain. Save the date!
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Christoph Braun

Stimmt, die Entstehungsgeschichte von Techno als gelebter Kultur in Deutschland hat so noch niemand dokumentiert. Zwar hat Regisseurin Maja Claasen vor zweieinhalb Jahren die Dokumentation »
Feiern« veröffentlicht, doch darin beschäftigt sie sich mit diesem »Drei Tage wach«-Gefühl. Nun denn, am 28. Mai findet die Filmpremiere von »
We Call It Techno« statt. Der Film wird seinem Untertitel »A Documentary About Germany's Early Techno Scene And Culture« gerecht, indem er im
Robert Johnson und damit einem der derzeit wichtigsten Clubs des Landes zum ersten Mal gezeigt wird.
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Die Videoästhetik erinnert frappierend an Braveheart. Oder an Robin Hood. Oder an ________ (bitte Historienschinken der Wahl hier eintragen). Jedenfalls ist die Schlacht geschlagen, die Kämpfer sind gefallen, die Überlebenden lecken ihre Wunden. Regisseur Louis-Philippe Eno lässt die Handlung des Videos zu »Étienne d'Août« im kalten Mittelalter spielen, ...